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Kuchenwunder

Im GU-Verlag ist jetzt ein Buch erschienen, das wirklich den passenden Titel trägt, denn die Rezepte, die man hier drin findet sind nicht alltäglich.

Besonders die ungewöhnlichen Zutaten bzw. Kombinationen von Zutaten sind bemerkens- wert und das Backergebnis erst!

Etwas zögerlich war ich erst und auch etwas unentschlossen, aber es hat mir doch in den Fingern gekribbelt etwas Neues auszuprobieren.

Lange Rede, kurzer Sinn ich habe drei Rezepte aus diesem Buch ausprobiert und zwar diese:

Kürbis-Cheesecake auf Seite 59.  Diesen Kuchen muss man sich im wahrsten Sinne des Wortes erarbeiten. Denn der Hokkaidokürbis strahlt einen zwar mit seiner schönen orangen Farbe an, aber er lässt sich ungern teilen. Ein kleines Küchenbeil hat mir dann geholfen, den wehrigen Hokkaido zu teilen. Hat man erst einmal zwei Hälften, geht das Zerteilen dann etwas besser, aber etwas Kraft braucht man schon. Nachdem Entkernen und Säubern hatten meine Hände eine schöne orange Färbung angenommen, die nach mehrmaligem Waschen, aber wieder verschwand.

Die Zubereitung des Kuchens gelang dann weiter sehr gut und trotz erster Bedenken auch bezüglich des Ingwers schmeckt dieser Kuchen echt lecker.

Der nächste Kuchen steht auf Seite 33 und heißt „Macadamia-Ingwer-Kuchen. Da ich eine ganze Ingwerwurzel gekauft hatte, bot sich dieser Kuchen an, denn es wird wieder mit frischem Ingwer gearbeitet.  Außerdem ist er schnell zubereitet und – falls etwas übrig bleiben sollte – ist bei uns nie der Fall – hält er auch sicher einige Tage in Alupapier eingepackt. Hier trifft Schärfe auf Süße und es passt wirklich perfekt zusammen und schmeckt köstlich.

Auf Seite 19 findet man das „Apfel-Zucchini-Brot“. Da ja bald wieder Weihnachten ist, war dies schon einmal ein Probelauf für ein Gebäck, das man unbedingt ausprobieren sollte. Es schmeckt auch, wenn es lauwarm ist und sättigt gut, denn es ist durch die vielen guten Zutaten sehr gehaltvoll. In der Farbe erinnert es ein wenig an Schwarzbrot.  Echt lecker.

Ich muss sagen meine anfängliche Skepsis ist verflogen und mich haben die „Kuchenwunder“ überzeugt.  Man kann durchaus mal etwas von der Norm abschweifen und nicht alltägliche Zutaten miteinander mischen. Es entstehen durchaus interessante und nicht zuletzt wirklich schmackhafte Kuchen, wenn man sich traut diese Rezepte auszuprobieren! 

Fazit: Interessante Lebensmittelkompositionen, die dann zu einem leckeren Backwerk verschmelzen

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