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Power Snacks – Supergesunde Snacks für Energie und Ausdauer

9781474803366 RGBISBN/EAN: 9781474803366

Dieses Buch, das im Parragon-Verlag erschienen ist, richtet sich an all diejenigen, die für die kleine Mahlzeit zwischendurch eine Alternative suchen um fit durch den Alltag bzw. Schule und Beruf zu kommen. Anstatt sich viele ungesunde Kalorien in Form von Schokoriegel und Co. einzuverleiben, sollte man sich von diesem Buch inspirieren lassen und einen Blick auf die 50 Rezeptvorschläge für „Power Snacks“ werfen, die in step-by-step-Anleitungen/Fotos hier aufgeführt sind.

Nach der Einführung gibt es fünf verschiedene Kapitel: „Unterwegs, Auf der Arbeit, Energieschub, Wochenend-Snacks und Süße Verführungen“. Neben der Zutatenliste und Schritt-für-Schritt-Anleitung gibt es  Angaben zu Vor- und Zubereitungszeit, Nährstoffangaben und den einen oder anderen Exra-Tipp obendrauf.

Ich bin ganz ehrlich kein „Energieriegel-Typ“ und esse lieber als Snack eine Banane zwischendurch oder was bei mir nie täglich fehlt, ist ein Apfel. Aber einen Blick ins Buch habe ich natürlich doch riskiert und der erste Eindruck war optisch ansprechend und die Rezepte klangen interessant:

Die Idee sich sein Müsli oder Studentenfutter selbst herzustellen fand ich gut und beim nächsten „Heimkinoabend“ werde ich das Rezept von Seite 26 für letzteres auch austesten.

Auf Seite 40 steht der Rezeptvorschlag für Zucchini-Walnuss-Brötchen, den ich ausprobiert habe und die Brötchen sind echt lecker, aber eins reichte mir um satt zu werden und sie schmeckten auch am nächsten Tag noch!

Salziges Popcorn liebe ich seit ich es das erste Mal in Kanada gegessen habe. Die eigene Zubereitung (siehe Seite 46) in der Pfanne sollte aber unter ständiger Augenkontrolle sein, denn ich kann mich noch gut daran erinnern wie eine kurz unbeaufsichtige Pfanne mit Maiskörnern  plötzlich „zu Leben begann“ und sich der Mais dann wie  kleine Geschosse überall in der Küche verteilte einschließlich der Zimmerdecke, die dann neu tapeziert werden musste…

Besonders gut haben mir die Vollkorn-Muffins von Seite 51 gefallen bzw. geschmeckt und mit Ahornsirup serviert passen sie auch zu einem Nachmittagskaffee.

Hier gibt einen kleinen Vorgeschmack: Vollkornmuffins

Bei manchen Zutaten im Buch hatte allerdings ein paar Schwierigkeiten, zum einen, da ich sie nicht kannte und auch nicht zu kaufen bekommen habe, da Bioladen oder Wochenmarkt nicht in erreichbarer Nähe sind.

Edamame, also junge Sojabohnen kannte ich bisher nicht und konnte sie auch nicht bei uns im  sehr gut sortierten Supermarkt frisch oder aus der Tiefkühltruhe kaufen.

Von Quinoa hatte ich bisher auch noch nichts gehört und habe dann im Buch einige Seiten weiter erfahren, dass es sich um ein Korn handelt, dass aus Peru und Bolivien stammt. Im besagten Supermarkt bin ich dann nach langem Suchen und Nachfragen tatsächlich fündig geworden, allerdings fand ich den Preis für diese Zutat mit 5 – 8 EUR pro 500 g doch etwas zu hoch und habe es lieber im Regal stehen lassen.

Trotzdem finde ich dies Buch optisch und thematisch gut gelungen. Und wer sich für gesunde Ernährung interessiert, auch mal ausgefallene Zutaten ausprobieren möchte um Schokoriegel und Co. zu entgehen, der findet hier sicher so manchen leckeren Rezeptvorschlag für einen Shake, Muffin, Energieriegel u.v.m.  Auch auf zum Nachmittagskaffee habe ich hier einige leckere Ideen gefunden, denn es muss ja nicht immer ein dickes Stück Sahnetorte sein.

Fazit: Hier findet man tolle gesunde Alternativen zu Schokoriegel und Co. um den kleinen Hunger zu stillen!

 

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Corinne Jausserand: Mediterrane Sommerküche – für heiße Tage und beste Freunde

Mediterrane Sommerkueche von Corinne JausserandGebundenes Buch, 112 Seiten,
ISBN: 978-3-572-08141-7
€ 12,99

Verlag: Bassermann Inspiration

 

 

 

 

 

 

 

 

Nach diesem unbeständigen Wetter in der letzten Zeit sehnt man sich nach der Sonne und auch nach dem Sommer. Dieses gelungene Rezeptbuch ist schon mal eine Inspiration was für verführerische Leckereien man dann auch wieder im Freien genießen kann.

Die Autorin Corinne Jausserand ist im Südwesten Frankreichs aufgewachsen. Sie arbeitet als Foodstylistin und daher weiß sie natürlich ganz genau, dass das Auge des Betrachters mitisst und so sind auch die Fotos im Buch sehr ansprechend und machen Lust darauf, die aufgeschriebenen Rezept gleich mal auszuprobieren.

Das erste Kapitel heißt „Kleine Köstlichkeiten zum Aperitif“. Dort findet man die Zubereitung von unterschiedlichen Pestos, Crostini-Variationen und auf Seite 16 zwei Tortilla-Rezepte, die ich beide ausprobiert habe. Das erste Mal habe ich mich genau ans Rezept gehalten, aber beim zweiten Mal dann gekochte Pellkartoffeln vom Vortag verwendet, was auch gut funktioniert hat und beide Male wurde lecker geschlemmt.

Es folgen erfrischende Vorspeisen wie z.B. Melonensalat, kalte Gurkensuppe und ich stoppe wieder auf Seite 38 bei Herzhaft Gebackenes und ein Kuchen aus Paprika, Ananas und Feta oder mit Zucchini, eingelegten Tomaten und Haselnüssen (die ich durch Pinienkerne ausgetauscht habe) wird hier rezeptmäßig angeboten und von mir nachgebacken. Ich kann nur sagen beide Male einfach lecker…..

Es folgen Zutaten wie Fisch, Meeresfrüchte oder auch Fleisch und man bekommt  raffinierte Gerichte in Wort und Bild aufgezeigt…

Bei den Desserts auf Seite 94 konnte ich nicht widerstehen und die Erdbeer-Tiramisu wurde zu Ostern als besonderes Leckerli gereicht. Apropos Ostern – als Topping zusätzlich ein bisschen Eierlikör fanden wir alle ganz lecker.

Ich kann die „Mediterrane Sommerküche“ nur empfehlen, denn uns haben alle ausprobierten Gerichte gut geschmeckt und was mir besonders gefallen hat, sie lassen sich ohne Mühe nacharbeiten, so dass der Sommer kommen kann…..

Fazit: Empfehlenswertes Rezeptbuch, so dass nur noch der Sommer kommen muss

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Anne Ridder: Rund um den Apfel!

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ISBN 978-3-8404-3518-8

16,99 € inkl. MwSt.

 

 

 

 

Mein Tag beginnt mit dem Verzehr eines Apfels und auch als Zwischenmahlzeit ist er bei uns in der Familie sehr beliebt.

Im Cadmos-Verlag ist jetzt das Buch „Rund um den Apfel“ erschienen. Wer selbst im Garten Äpfel ernten oder wie ich auf dem nahen Wochenmarkt eine große Auswahl an Apelsorten kaufen kann, der findet in diesem Buch reichlich Anregungen wie man das schmackhafte Obst verarbeiten bzw. verzehren kann. Passenderweise hatte ich gerade wieder Nachschub an Äpfeln eingekauft, so daß ich gleich paar interessante Rezeptvorschläge ausprobieren konnte.

Bevor es mit den Rezepten losgeht,  gibt es in einer Art Vorwort eine Einführung zum Thema Apfel und man erfährt Wissenswertes in Wort und Bild über dieses sortenreiche Obst. 

Eine Zucchini  wartete bereits darauf verarbeitet zu werden und so habe ich gleich das erste Rezept auf Seite 16 die „Apfel-Zucchini-Puffer“ ausprobiert. Geschmacklich sehr lecker und mal eine tolle Alternative zu den bekannten Kartoffelpuffern.

Da wir vom Frühstück noch Brötchen über hatten, haben wir diese kurzerhand aufgeschnitten und die Puffer dazwischen gelegt mit Creme fraiche und etwas Ketchup wurde daraus ein toller Apfel-Zucchini-Puffer- Burger !  Mmmh

Auf Seite 31 findet man das Rezept für Kartoffel-Apfel-Suppe.  Das Bild zum Rezept sah appetitanregend aus und so habe ich diese Suppe dann auch zubereitet.

Hier sollte man darauf achten, dass man mehlig kochende Kartoffeln dafür nimmt. Die Rote Beete, die als Einlage in die Suppe kommt, habe ich mit Einmalhandschuhen verarbeitet, denn sie färbt die Finger schön rot und man hat länger etwas davon. Die Suppe schmeckt sehr gut. Wenn noch etwas davon übrig sein sollte, schmeckt sie auch noch am nächsten Tag, denn dann ist sie so richtig schön durchgezogen…

Für die Schleckermäulchen findet sich auf Seite 95 das Rezept für „Schnelle Apfelteilchen“. Die Zubereitung ist wirklich einfach und schnell und nach ca. 30 min kommt das Backwerk aus dem Ofen. Lauwarm mit einer großen Kugel Vanilleeis wurde es für die serviert, die gar nicht warten konnten bis es abgekühlt ist.

Da das Rezept so schnell zubereitet werden kann, habe ich gleich zwei Bleche fertiggestellt um auch noch für den nächsten Tag etwas zum Kaffee reichen zu können. Am ersten Tag ist der Teig knusprig und einen Tag später weich, aber schön durchgezogen und jedes Mal ganz lecker. Besonders gut geeignet, wenn sich überraschend Besuch anmeldet, denn die Zutaten habe ich immer zuhause..

Es finden sich in diesem Kochbuch abwechslungsreiche und nicht alltägliche Rezepte rund um den Apfel. Ob nun als Suppe, im Salat, als Kuchen oder Bowle die Rezepte sind in Schritt-für Schritt-Anleitungen aufgeführt, so dass man sie leicht nacharbeiten kann. Mich hat das Kochbuch überzeugt und hier kommt eine kleine Übersicht, was den Leser erwartet:

  • Vorspeisen, Suppen und Salate: Apfel-Matjes-Teller, Apfel-Curry Suppe,

  • Hauptgerichte: Gulasch mit Äpfeln, Kartoffel-Apfel-Auflauf,

  • Nachspeisen: Apfelgrütze auf Eis, Apfel-Rum-Rosinencreme,

  • Selbstgebackenes: Apfel-Baiserschnitten, Apfel-Walnussbrot

  • Getränke und Eingemachtes: Apfel-Zimt-Likör, Heißer Apfelpunsch, Bratapfelkonfitüre, Apfelwein, Apfelsenf u.v.m

Fazit: Schmackhafte, nicht alltägliche Rezepte, leicht zubereitet!

Ein weiteres Kochbuch der Autorin: Alles Kartoffel!

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Johanna Handschmann: Zucchini

Zucchini von Johanna Handschmann

Seit einigen Jahren findet man Zucchini bei uns in der Gemüseabteilung. Auch die Hobbygärtner sind auf dieses Gemüse aufmerksam geworden und zuweilen werden sie von Ernteerträgen überrollt.             An ihrer Blütenform kann man z.B. die Verwandtschaft zu Kürbissen erkennen und mittlerweile gibt es Zucchini auch wie ihre großen Verwandten in verschiedenen Farben und Formen.

Das Buch „Zucchini“, das jetzt im Bassermann-Verlag erschienen ist,  widmet sich dieser vielfältigen Gemüsesorte. So erfährt man etwas über die Herkunft und auch werden ihre Gesundheitsaspekte analysiert.

Ich persönlich setze Zucchini gerne in Kombination mit Gurken ein, aber wie aus den vielen Rezepten, die sich in diesem Buch finden,  zu erfahren ist, kann man dieses Gemüse noch ganz anders kombinieren und zubereiten. Es passt gut zu Fisch oder Fleisch und ob roh, gekocht oder gebraten, auf Zucchini sollte man zukünftig nicht verzichten.

In step-by-step-Bildern bekommt man erklärt wie Zucchini vor dem Verzehr zubereitet wird.

Auf Seite 24 in der Rubrik Vorspeisen und Salate  findet man das Rezept für Zucchini-Mozzarella-Päckchen. Ein wenig Geschick benötigt man schon um die kleinen Päckchen herzustellen und den Mozzarella in kleine Würfel zu schneiden.  Das Endergebnis war aber sehr schmackhaft und auch durchaus ansehnlich.

Die nächste Kategorie heißt Aus Topf und Pfanne und auf Seite 32 findet man eine vegetarische Suppe bestehend aus Zucchini und Kartoffeln. Die Suppe hat auch nach zwei Tagen immer noch prima geschmeckt, aber leider fehlt im Buch ein passendes Bild zum Rezept, doch übersehen sollte man diese leckere Suppe auf keinem Fall.

Wer als Hobbygärtner dann  mal wieder nicht weis wohin mit den vielen Zucchini, der findet ab Seite 28 leckere Rezepte zum Konservieren z.B. für Kräuterzucchini.

Fazit: Schmackhafte Zucchini-Rezepte, die man unbedingt mal ausprobieren sollte

 

 

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Kuchenwunder

Im GU-Verlag ist jetzt ein Buch erschienen, das wirklich den passenden Titel trägt, denn die Rezepte, die man hier drin findet sind nicht alltäglich.

Besonders die ungewöhnlichen Zutaten bzw. Kombinationen von Zutaten sind bemerkens- wert und das Backergebnis erst!

Etwas zögerlich war ich erst und auch etwas unentschlossen, aber es hat mir doch in den Fingern gekribbelt etwas Neues auszuprobieren.

Lange Rede, kurzer Sinn ich habe drei Rezepte aus diesem Buch ausprobiert und zwar diese:

Kürbis-Cheesecake auf Seite 59.  Diesen Kuchen muss man sich im wahrsten Sinne des Wortes erarbeiten. Denn der Hokkaidokürbis strahlt einen zwar mit seiner schönen orangen Farbe an, aber er lässt sich ungern teilen. Ein kleines Küchenbeil hat mir dann geholfen, den wehrigen Hokkaido zu teilen. Hat man erst einmal zwei Hälften, geht das Zerteilen dann etwas besser, aber etwas Kraft braucht man schon. Nachdem Entkernen und Säubern hatten meine Hände eine schöne orange Färbung angenommen, die nach mehrmaligem Waschen, aber wieder verschwand.

Die Zubereitung des Kuchens gelang dann weiter sehr gut und trotz erster Bedenken auch bezüglich des Ingwers schmeckt dieser Kuchen echt lecker.

Der nächste Kuchen steht auf Seite 33 und heißt „Macadamia-Ingwer-Kuchen. Da ich eine ganze Ingwerwurzel gekauft hatte, bot sich dieser Kuchen an, denn es wird wieder mit frischem Ingwer gearbeitet.  Außerdem ist er schnell zubereitet und – falls etwas übrig bleiben sollte – ist bei uns nie der Fall – hält er auch sicher einige Tage in Alupapier eingepackt. Hier trifft Schärfe auf Süße und es passt wirklich perfekt zusammen und schmeckt köstlich.

Auf Seite 19 findet man das „Apfel-Zucchini-Brot“. Da ja bald wieder Weihnachten ist, war dies schon einmal ein Probelauf für ein Gebäck, das man unbedingt ausprobieren sollte. Es schmeckt auch, wenn es lauwarm ist und sättigt gut, denn es ist durch die vielen guten Zutaten sehr gehaltvoll. In der Farbe erinnert es ein wenig an Schwarzbrot.  Echt lecker.

Ich muss sagen meine anfängliche Skepsis ist verflogen und mich haben die „Kuchenwunder“ überzeugt.  Man kann durchaus mal etwas von der Norm abschweifen und nicht alltägliche Zutaten miteinander mischen. Es entstehen durchaus interessante und nicht zuletzt wirklich schmackhafte Kuchen, wenn man sich traut diese Rezepte auszuprobieren! 

Fazit: Interessante Lebensmittelkompositionen, die dann zu einem leckeren Backwerk verschmelzen

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