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Süße Überraschungen

9781472360892

Titel: Süße Überraschungen

ISBN/EAN: 9781472360892

6,99 €

Parragon Verlag

 

 

 

 

 

 

 

Wer lässt sich nicht gerne überraschen? Dies Backbuch verspricht schon mal auf den ersten Blick (Coverbild) so einiges in dieser Richtung…
Bevor ich auf den Inhalt von „Süße Überraschungen“ eingehen möchte, hier noch kurz ein Detail, dass mir gleich beim ersten in die Hand nehmen aufgefallen ist: Die Oberfläche des „Softeinbands“ lässt sich gut reinigen, denn beim Zubereiten der Überraschungs-Torten etc. kann ja schon mal ein Klecks danebengehen…

Bevor es ans Nacharbeiten der tollen Rezeptideen geht, bekommt man hier anfangs im Buch erst einmal grundlegende Techniken aufgezeigt, es gibt Tipps und es werden nützliche Hilfsmittel aufgezählt.

In machen Rezepten kommt Lebensmittelfarbe zum Einsatz, der richtige Umgang damit, wird ebenfalls zu Anfang erklärt und spielt z.B. bei der Regenbogentorte auf Seite 12 eine wichtige Rolle. Und besonders gut gefällt mir, dass man hier in Bild und Text Schritt-für-Schritt genau alles erklärt bekommt, damit dem Entstehen dieser Torte nichts mehr im Wege steht.

Wer neben dem Backen von Torten auch noch gerne bastelt, der kann bei der Schachbretttorte auf Seite 22 mal sein Können unter Beweis stellen und auch hier wird man step by step begleitet. Ein leckerer Schokoladenüberzug verbirgt anfangs noch den Inhalt, der dann beim Anschneiden der Torte sichtbar wird. Dies sollte man am besten vor den Gästen machen und ein erstauntes Raunen mit „Oh und Ah“ ist einem sicher.
Beim Herstellen dieser Torte sollte man schon etwas Zeit einplanen und es bedarf einer ruhigen Hand, denn hier kommt es auf exaktes Arbeiten an, damit auch alles gut zusammenpasst und das Schachbrettmuster dann auch tatsächlich in Erscheinung tritt!

Der Renner beim Kindergeburtstag waren dann die Knister-Cupcakes von Seite 30. Denn die Überraschung bei diesem Gebäck ist der Einsatz von Brausepulver, dass in die ausgehöhlten Cupcakes gefüllt wird und mit einem Topping wieder verschlossen wird. Allerdings sollte das Befüllen der kleinen Kuchen erst kurz vor dem Verspeisen erfolgen, denn z.B. am nächsten Tag ist der Knistereffekt nur noch ganz schwach bzw. gar nicht mehr vorhanden. Aber meistens ist ja sowieso nichts mehr übrig, wenn man die kleinen Naschkatzen loslässt….

Mein absolutes Lieblingsrezept aus diesem sehr inspirierenden Buch ist das für die Eiswaffel -Cupcakes von Seite 78. Ich habe jetzt im Winter allerdings nur Mini-Eiswaffeln zu kaufen bekommen, die dann auch noch einen Schokoladenrand hatten. Zwar ist das Befüllen mit dem Spritzbeutel dann etwas kniffelig, da man die kleinen Formen nur zur Hälfte mit Teig füllen sollte, aber irgendwann hatte ich dann den Dreh raus und dadurch das die Eistüten ja den Schoko-Rand hatten, habe ich mir die Zubereitung der Buttercreme gespart und nur jeweils einen Tupfen Schlagsahne als Topping draufgesetzt. So hatte ich dann für den Kaffeetisch „Fingerfood“ hergestellt!

Das Überraschende an diesem Rezept ist, dass die Waffeln den Backvorgang ohne Blessuren überstehen und ganz knusprig sind, wenn man sie isst und durch das Einfüllen des Teigs auch nicht durchweichen. Allerdings gilt auch für dieses Rezept, am besten am Herstellungstag verzehren, denn einen Tag später ist die Waffel dann schon nicht mehr ganz so knackig. Da ich ein Mini-Cupcake-Blech besitze, habe ich die kleinen befüllten Eiswaffeln dann in dieses Blech gesetzt und so war die Standfestigkeit während des Backvorgangs auch gegeben. Im Sommer, wenn es wieder große Eistüten zu kaufen gibt, werde ich dieses Rezept bestimmt auch mal in der großen Variante ausprobieren….

Mich hat dieses Buch voll und ganz überzeugt und ich habe hier viele neue Anregungen gefunden um meine Kaffeegäste mit tollen Torten, Törtchen und anderen Gebäcken zu überraschen.
Die Rezepte sind gut erklärt, so dass das Nacharbeiten keine Schwierigkeiten bereitet – nur ab und zu benötigt man eine ruhige Hand und etwas Zeit um diese zum Teil knallig bunten Torten zu zaubern. Optisch sind alle Backwerke hier sehr gut in Szene gesetzt und man bekommt Lust gleich loszulegen…

Fazit: Sehr empfehlenswertes Backbuch, dass mit tollen Ideen für ausgefallene Gebäcke punktet, die man gut nacharbeiten kann!

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Die Step-by-Step-Küche: Backen

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    ISBN: 9781407584201

                224 Seiten

                4.99 EUR

 

 

 

 

 

 

 

 

Im Angebot des Parragon-Verlages habe ich dieses interessante und auch preisgünstige Backbuch entdeckt.

60 Rezeptvorschläge von süß bis herzhaft für Torten, Kuchen, Brote u.v.m. werden hier mit Text und Bildern Schritt-für-Schritt erklärt.

Das erste Kapitel „Kuchen & Torten“ beginnt mit dem „Kirsch-Mandel-Kuchen“ auf Seite 18 und endet auf Seite 66 mit „Zimtschnitten“.

Weiter geht es mit „Feingebäck“, wo man das Rezept findet „Schinken & Spargel in Blätterteig“. Was ich nur empfehlen kann, denn hier ist die Zutatenliste nicht lang und bis auf den grünen Spargel brauchte ich nichts einzukaufen, denn den Rest hatte ich zuhause. Mmm lecker!

Die Kapitel „Muffins & Plätzchen“ und „Brot & Brötchen“ folgen und was dort abgebildet ist, sieht sehr verführerisch aus und lädt wirklich zum Nachbacken bzw. Nachbereiten ein.

Und da es zurzeit ja viel zu warm ist um Kuchen zu backen, habe ich mich auf die letztere Rubrik konzentriert.

Nachdem ich einige Brote ausprobiert habe, die man gut zu Gegrilltem reichen kann, bin ich dann auf Seite 190 angekommen, wo das Rezept für ein „Irisches Bauernbrot“ abgebildet ist.

Ich bin ganz begeistert davon, dass man aus nur wenigen Zuaten wie Mehl, Salz, Natron und Buttermilch ein ganz leckeres Brot zaubern kann. Als erstes habe ich tatsächlich mit den Händen alle Zutaten verknetet, was schon etwas Geduld und eigentlich auch noch eine „dritte Hand“ erfordert, denn man soll ja die Buttermilch nach und nach in das Mehl einarbeiten, damit die richtige Konsistenz erreicht wird, was aber mit verklebten Händen nicht so ganz einfach ist….

Aus den Zutaten für das irische Bauernbrot habe dann beim nächsten Mal kein Brot geformt sondern kleine Brötchen, die ich mit verschiedenen Gewürzen (grobes Meersalz, Kümmel und Chilliflocken) als Topping gebacken habe.  Ich bin ganz ehrlich, für das Kneten habe ich dann meine Küchenmaschine zur Hilfe genommen, so kann man auch gleich die doppelte Teigmenge zubereiten, falls man mehr Brötchen braucht um z.B. seine Gäste zu verwöhnen.

Das Brot bzw. die Brötchen schmecken ganz lecker und sind auch noch einen Tag später ohne erneutes Aufbacken gut essbar.

Wenngleich ich das Buch „Die Step-by-Step Küche: Backen“ gut finde, hätte ich trotz allem noch ein paar kleine Verbesserungsvorschläge für die optische Gestaltung und die Zutatenliste:

Die Zutaten, die unter dem Rezept abgewogen, ausgepackt und in Behältnissen abgebildet sind, könnte man in der Zutatenliste und auf der Abbildung mit den jeweiligen Zahlen versehen, damit man z.B. „das weiße Pulver“ der Zutatenliste auch zuordnen kann, denn das auch noch in weißen Schälchen angerichtet, ist etwas schwierig zu erkennen.

Wenn ein Kuchenrezept die gleiche Zutat wie z.B. Zucker für den Boden und auch für die Füllung hat, wären gleichfarbige Behältnisse für die Bodenzutaten und eine wiederum eine andere Farbe für die Zutaten der Füllung sinnvoll, damit es da zu keiner Verwechslung kommt.

Es wäre  hilfreich, wenn noch vor Beginn der Rezepte  die unterschiedlichen Zutaten wie z.B. die Zuckerarten erklärt würden, die man hier vorfindet, denn bei Muskovado-Zucker musste ich auch erst einmal recherchieren um was für eine Zutat es sich hier handelt.

Dies aber nur am Rande als keinen Verbesserungsvorschlag!

Nicht nur für Backanfänger finde ich dieses Buch geeignet, auch wer wie ich gerne backt, der findet Step-by-Step-Abbildungen sicherlich auch sehr hilfreich, denn so kann man gleich kontrollieren, ob man auch keinen Arbeitsschritt bzw. eine Zutat vergessen hat.

Fazit: Schritt für Schritt wird hier optisch umgesetzt, wie man Backwerke kreiert und über 60 Rezepte laden dazu ein, dies gleich mal auszuprobieren. Empfehlenswert!

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Luise Lilienthal: Beschwipste Kuchen und Torten

Beschwipste Kuchen und Torten von Luise Lilienthal

 

 

Bassermann Inspiration

 

Gebundenes Buch, Pappband, 96 Seiten, 21,0 x 26,0 cm
durchgehend farbig bebildert
ISBN: 978-3-572-08153-0
€ 14,99

 

 

 

Wer aus diesem Backbuch etwas Nachbacken möchte, der sollte unbedingt daran denken, in diesen Leckereien ist überall die Zutat Alkohol enthalten und die Kuchen und Torten eigenen sich dann nicht für den Kaffeetisch, wenn Kinder dabei sind.

Ich kann mich noch gut an die Kaffeekränzchen meiner Oma erinnern, wo die weiblichen Gäste gerne an einem Gläschen Eierlikör mit Schokostreuseln genippt haben. Und so fand ich die Ideen hier im Buch für die Verwendung von Eierlikör in Kuchen auch sehr interessant und so war auch mein erster Probekuchen den ich nachgebacken habe der Puddingkuchen mit Eierlikör (Rezept steht auf Seite 52).

Die Zubereitung mit zweimal Pudding ist etwas „haarig“, man sollte zwei gut zu unterscheidende Töpfe zum Puddingkochen benutzen, damit man nicht versehentlich Belag-1- mit Belag- 2-Zutaten verwechselt bzw. kombiniert. Das nur am Rande, denn das Backergebnis ist einfach toll und sehr lecker.

Da ich von einer Feier noch eine angefangene Flasche Baileys-Cream-Likör im Schrank stehen hatte, war der Gugelhupf mit Baileys genau der richtige Kuchen um diesen Alkohol zu verwerten. Der Kuchen ist ganz besonders saftig und schmackhaft, außerdem lässt er sich wunderbar aus der Form nehmen!

Neben den eben erwähnten beiden Likören finden sich hier Rezepte mit Amaretto, Champagner, Punsch, Rotwein , Campari oder Grappa um nur noch einige zu erwähnen.

Zu den sehr ansprechend gestalteten Fotos der fertigen Backwerke findet man am Anfang des Buches nach dem Vorwort Die sechs goldenen Backregeln der Autorin und am Ende des Buches „Beschwipste Kuchen und Torten“ gibt es noch in einer Foto-Session Tipps, wo man sehen kann wie mehrschichtige Torten herstellt werden und erfährt wie man die Kuchen und Torten am besten aufbewahrt und frischhält. Auch Dekorieren und Verzieren ist noch ein Thema und in einer Tabelle findet man für jedes im Buch befindliche Rezept eine Aufstellung welcher Alkohol enthalten ist.

Dieses ansprechend gestaltete Backbuch hat mich überzeugt und ich habe viele Anregungen für die Verfeinerung von Torten oder Kuchen gefunden, damit sie sich „beschwipste“ Backwerke nennen können. Man bekommt auch Ideen zur Resteverwertung von Partyüberbleibseln wie Likören o.ä., die sonst keinen Abnehmer finden würden.

Fazit: Empfehlenswertes, ansprechend gestaltetes Themenbackbuch

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Aloisia Bischof: Torten – Lieblingsrezepte aus Österreich

 

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Torten

Lieblingsrezepte aus Österreich

Aloisia Bischof
ISBN 978-3-7040-2351-3

 

 

 

 

 

 

 

Die Autorin gibt in diesem Backbuch, das aus der Rubrik „Hausgemacht“ stammt, Einblick in die Grundregeln der Tortenherstellung und in ihrer „Mehlspeiskuchl & Kaffeestub’n“ im Burgenland kann man diese Köstlichkeiten dann auch probieren.

Da ich bereits selbst einmal im Burgenland in Österreich war, kann ich sagen, es gibt dort viele süße Leckereien an denen man nicht vorbeikommt.

Auch an den Rezepten aus diesem Tortenbuch kommt man nicht vorbei, denn das Coverfoto macht schon Appetit. Das gehört zu  der Lambada-Torte (steht auf Seite 51) und das Rezept hatte es mir gleich angetan, so dass ich noch schnell  die fehlende Sahne eingekauft habe, damit ich gleich ans Werk gehen konnte.

Das man aus Puddingpulver und Orangensaft als Füllung so eine schmackhafte Torte zaubern kann, hat mich sofort überzeugt, denn sie ist schnell herzustellen und der Geschmack ist einfach himmlisch fruchtig!
Ein Paar Tage  später hat mich diese Grundvariante zu einer Abwandlung der Lambada-Torte inspiriert:

Eine kleine Dose Mandarinen abtropfen lassen und die Früchte danach auf dem Boden verteilen anschließend die Orangencreme darüber verteilen. Gut durchkühlen lassen und zum Schluss z.B. mit Mini-Gelee-Orangen aus der Backwarenabteilung dekorieren. Mmmmh lecker!

Da es noch reichlich Auswahl an Tortenkreationen in diesem Buch gibt, will ich nur noch die Haustorte auf Seite 90 erwähnen. Diese ist mit einer ganz leckeren und schnell herzustellenden Kaffeecreme gefüllt, die ich bisher so noch nicht gegessen hatte.

Beide Torten schmecken auch noch nach dem Anschneiden einen Tag später, was ich aber nur jeweils an einem Ministück ausprobieren konnte, denn einmal angeschnitten, waren die Torten schnell von der Kaffeetafel aufgenascht.

Neben Warenkunde mit praktischen Hinweisen zum Gelingen der Torten werden hier Grundrezepte erklärt und praktische Dekotipps gegeben.
Mir hat es Spaß gemacht die Torten nachzubacken, denn die Rezepte sind einfach und gut erklärt. Meinen Gästen und mit haben sie sehr gut geschmeckt und ich kann das Buch  „Torten: Lieblingsrezepte aus Österreich“,  das im „Cadmus-Verlag“ erschienen ist, nur weiterempfehlen.

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Donna Hay: Modern Classics – süß

 

Was mir beim ersten Durchblättern dieses recht  großformatigen Buches aufgefallen ist, sind die ansprechenden Fotos zu den Rezepten.  Zum Teil sind es step-by-step-Fotos, die das Gelingen der Rezepte unterstützen und anregen dieses Backbuch genauer zu betrachten.

Man findet Rezepte für Kekse, Biskuits, Törtchen, Muffins, Tartes, Kuchen und natürlich auch Torten in vielen Variationen und bestimmt für jeden Geschmack.

Die Auswahl ist groß und variationsreich und deshalb habe ich das Buch erst einmal mehrere Tage hin und her geblättert um mich dann für folgende Rezepte zu entscheiden:

Da ja bald die Adventszeit kommt und Kekse angesagt sind, habe ich mich für die Chocolate Chips Cookies auf Seite 16 entschieden. Nach dem ersten Blech hatte ich den Dreh raus mit den esslöffelgroßen Teigportionen  und da sie nur 10 Minuten backen müssen, geht die Fertigstellung schnell von der Hand, allerdings auch die Hand schnell mit den Keksen in den Mund…. Mmh ganz lecker!

Da Kokosraspeln  nicht unbedingt von allen Familienmitgliedern geliebt werden, habe ich sie kurzerhand ausgetauscht in dem ich stattdessen kleingehackte Haselnüsse in den Teig getan habe.

Eine weitere Variante habe ich dann mit kleinen Stückchen kandiertem Ingwer gebacken, was auch gut in die Cookies hineinpasst.

Beim Durchblättern bin ich immer auf Seite 52 mit meinen Blicken hängengeblieben, denn dort ist ein Mini-Bananen-Zimt-Brot abgebildet. Das passende Rezept dazu findet man zwei Seiten weiter. Da ich aber so kleine  Kastenformen nicht zuhause hatte, habe ich das Rezept zubereitet und den gesamten Teig in eine große Kastenform gefüllt. Der Duft des Kuchens aus dem Ofen war sehr anziehend und das fertige Ergebnis einfach toll. Ruck-zuck zubereitet  ist  dieses Brot wirklich mal eine neue Variante für Bananenkuchen, der in unserer Familie sehr beliebt ist.

Am Ende des Backbuchs bekommt man von der Autorin noch sehr viele praktische Tipps und Tricks verraten um die vielen Leckereien, die  sich in diesem Buch befinden, perfekt zuzubereiten.

Fazit: „Modern Classics süß“ beinhaltet eine Vielzahl unwiderstehlicher Leckereien zum einfachen Nachbacken

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