Posts Tagged ‘Torte’

Sonya Kraus/ Jessi Hessler: Törtchenzeit

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Mit diesem Backbuch tue ich mich etwas schwer. Denn die Torten oder Törtchen, die hier optisch recht ansprechend abgebildet sind, sind die reinsten Kalorienbomben! Ich schrecke davor zurück bei einem dreistöckigen 20 cm Durchmesser Backwerk einen Überzug mit 800 g Puderzucker zuzubereiten. Und das in der heutigen Zeit wo alles nur gesund und kalorienarm sein soll.

Schwierigkeiten habe ich teilweise auch mit den bunten Hintergründen der Rezepte. Die Schrift ist recht dünn und man muss schon genau hinsehen um die Anweisungen zu lesen können und das finde beim Nachbacken etwas hinderlich.

Die Deko-Ideen, die hier bildlich dargeboten werden, sind ganz witzig und originell wie z.B. auf Seite 130 das Ufo-Törtchen. Aber es sind jeweils drei Tortenböden, die hier in einer ungewöhnlichen Größe von 18 – 21 cm übereinander geschichtet werden müssen und die muss man erst einmal herstellen bzw. backen. Ich persönlich finde das etwa zu aufwendig, da man im normalen Einzelhandel solch eine Backform nicht kaufen kann! Ich habe mehrere Läden aufgesucht und bekam nur ein Kopfschütteln oder eben die gängigen Formen mit 24, 26 oder auch 28 cm angeboten.
Auch kann ich mir vorstellen, dass durch die Brausepulverflummis das Anschneiden der Torte recht schwierig ist und ob dann die Deko dann noch lange hält????

Aber gut, wer sich diese Arbeit machen möchte und keine Angst vor  Kalorienbomben hat, der sollte mal einen Blick in dieses bunte Backbuch mit dem Titel „Törtchenzeit“ werfen.

Ich für meinen Teil habe bisher nur den Himbeer-Käsekuchen im Glas zubereitet, der allerdings sehr schmackhaft und gut vorzubereiten war.

Fazit: Mutige vor, die nicht auf die schlanke Linie achten müssen, dann gibt es hier zahlreiche süße Rezepte zum Ausprobieren

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Linda Lomelino: Torten

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Die Autorin dieses Buches hat sich auf „kleine“ Torten spezialisiert.  Die haben einen Durchmesser von 15 cm,  sind dafür dann aber höher als sonst.  Warum es ihr diese Minis angetan haben, verrät sie auf Seite 18 des Buches.  Bevor es zu den Rezepten geht, erfährt man Nützliches über Zutaten, Geräte und andere Backutensilien.

In sehr hilfreichen Schritt-für-Schritt-Abbildungen wird erklärt wie man einen Backpapierkragen erstellt und anlegt, damit die Torte in die Höhe wachsen kann.

Die fachgerechte Zerteilung eines Tortenbodens oder das Befüllen bzw. Ummanteln einer Torte wird Bild für Bild dargestellt.

Das Dekorieren einer Torte anhand von verschiedenen Spritztüllen  wird aufgezeigt und auch die Muster abgebildet, die dabei entstehen. Außerdem gibt es Tipps und Tricks z.B. zum Herstellen von doppelstöckigen Torten. 

Und jetzt wird durchgestartet und auf den folgen Seiten werden die Rezepte zu den  kleinen „Torten“ in Wort und Bild sehr gut erklärt.

Wie die Autorin auch rät, sollte man sich die Rezepte vorher einmal gut durchlesen bevor man sich ans Nacharbeiten macht.

Die Bilder zu den Torten sind so appetitlich, dass einem beim Anschauen schon das Wasser im Mund zusammenläuft.

Ins Auge sticht sofort die „Regenbogentorte“ auf dem Cover. Mit Hilfe von Lebensmittelfarbe haben die Tortenböden alle unterschiedliche Farbnuancen bekommen. Auf Seite 95 steht das Rezept für Bananen-Karamell-Torte. Hier wird selbst die Karamell-Deko selbst hergestellt. Hier sollte man schon den schmelzenden Zucker genau im Auge behalten, denn sonst wird er schwarz und hängt am Topfboden.

Mich haben in diesem Buch ganz besonders die Eistorten interessiert.  Ich habe die gefrorene Tiramisu-Torte und den gefrorenen Käsekuchen ohne Backen hergestellt. Einfach köstlich waren beide.  Die Tiramisu-Torte habe ich etwas abgewandelt und in die Masse noch Espresso-Pralinen eingearbeitet, die ich vorher zerstoßen habe und unter die Teigmasse gehoben habe.

Beide Torten habe ich vor dem Servieren eine Stunde zuvor aus dem Eisschrank geholt.  Mit einem in heißes Wasser getauchtes Messer habe ich die Eistorte in Stücke geschnitten und schon auf  die Teller verteilt. So konnten die einzelnen Teilchen schon ein wenig anschmelzen. Eine Tasse Kaffee dazu und das Tortenerlebnis der besonderen Art ist perfekt.

Ich kann nur sagen,  wer gerne backt, der sollte sich dieses Buch nicht entgehen lassen, denn die Rezepte sind sehr gut erklärt und lassen sich alle gut nacharbeiten. Besser kann man nicht in die Geheimnisse der Tortenherstellung eingeweiht werden.

 

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Dr. Oetker: Kuchen dekorieren

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Die Aussage: „Das Auge isst mit“ hat schon etwas für sich, denn je ansprechender ein Kuchen oder eine Torte dekoriert ist, je eher greift man zu. 

Ich finde eine schöne Deko adelt ein Backwerk erst so richtig. Nun hat nicht jeder so ein Händchen wie die großen Tortenmeister, aber man kann ja auch klein anfangen. Und damit uns Hobbybäckern das auch gut gelingt, gibt es von Dr. Oetker etwas sehr praktisches:

Fünf farblich unterschiedliche Schablonen mit tollen Motiven aus Sternen, Herzen, Blüten sowie einem Geburtstags- und einem schönen Weihnachtsmotiv zur optischen Verschönerung von Backwerk. Damit noch nicht genug, Die Schablonen gibt es als Set mit dem Büchlein „Kuchen dekorieren“ Darin finden sich neben einigen Rezepten sehr hilfreiche Tipps und Tricks damit beim kreativen Gestalten auch alles gelingt.

 Auf Seite 32 findet man den Amaretto-Mandel-Kuchen. Da ein Geburtstag anstand, habe ich die „Happy Birthday“- Schablone genommen. Anstatt dunkler  habe ich weiße Kuvertüre genommen und mit Kakaopulver den Schriftzug angefertigt. Für die Luftballons habe ich erst einmal mit einem feuchten Pinsel die Konturen auf dem Kuchen etwas angefeuchtet und dann bunte Schokostreusel aufgebracht.

Für einen Kindergeburtstag habe ich dann die „Rotkäppchen-Torte“ von Seite 12 hergestellt. Das Kirschwasser habe ich einfach weggelassen und damit die Mischung beim Guss stimmt nur 50 ml  Kirschsaft mehr genommen. Anstatt der Sauerkirschen oben auf den Sahnetuffs habe ich kandierte Kirschen genommen. Den Deko-Tipp,  den es zu dieser Torte gibt (Herzchen-Schablone mit Puderzucker) sollte man erst kurz vor dem Servieren anwenden, denn wenn die Torte ein wenig steht, verschwindet der Puderzucker langsam im Guss.

Beim Herunternehmen der Schablone vom Kuchen muss man schon eine ruhige Hand haben, damit alles liegen bleibt und die Schrift etc. nicht verwischt, aber mit ein bisschen Übung ist das dann kein Problem. Zwar sind zum besseren Handling kleine Greifhilfen in die Schablone gestanzt, aber ich muss ehrlich sagen, die habe ich erst beim Sauermachen (geht einfach und schnell) gesehen. Vielleicht wären vier kleine „Laschen am äußeren Rand“ besser, damit man sie gleich als „Greifhilfe“ erkennen kann. Doch dies nur am Rande.

Beim Austesten der verschiedenen Deko-Variationen mit den Schablonen bin ich mit Puderzucker und Kakao am besten zurechtgekommen. Bei den größeren Vorlagen (Blüten und Ballons) bedarf es einiger Übung um die kleinen Streusel oder  z.B. Krokant dann auch formgerecht auf dem Kuchen zu drapieren.

Ich finde die fünf Deko-Schablonen sehr hilfreich, den durch die verschiedenen Muster und Formen kann man selbst auch verschiedene Muster kombinieren.  Die Rezepte im Buch sind sehr lecker und bei meinen Lieben gut angekommen.

Fazit: Hilfreiches „Werkzeug“ damit z.B leckere Torten auch optisch zum Anbeißen werden

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Geschenke aus dem Backofen

Ob jetzt gerade zu Weihnachten oder überhaupt, ich stehe des Öfteren vor der  Frage, was kann ich als kleines Geschenk bzw. Mitbringsel  backen, aber noch schwieriger wird es dann, wenn es um eine optisch ansprechende Verpackung des Backwerks geht.

Egal ob ein Geschenk nun klein oder groß ist, ganz besonderen Wert sollte man auf die Verpackung legen, denn die springt dem Beschenkten als erstes ins Auge.

In diesem Buch hier habe ich viele tolle Anregungen gefunden, wie ich meine Plätzchen, Pralinen, oder Kuchen  schön verpacken kann.  Was man für Materialien braucht um Schachteln oder andere dekorative Behältnisse herzustellen, bekommt man gewissermaßen als Rezept dargeboten.  Ebenfalls im Buch findet man  Rezepte für etwas außergewöhnliche Backwerke wie z.B. Kastanien-Orangen-Brot oder auch Schafskäsemuffins, um nur einige zu nennen.

Ganz einfach geht es auf Seite 12 los. Dort erfährt man, wie man selbst Vanillezucker herstellen kann und auf den darauffolgenden Seiten geht es dann weiter mit derVerpackung und Dekoration für dieses Geschenk.

Im hinteren Teil des Buches gibt es Vorlagen für Schablonen,  die die Herstellung und die Dekoration der vielen  Verpackungen  noch erleichtern, was ich persönlich als sehr hilfreich empfand.

Auf  Seite 106 steht wie man „Wundertüten“  für Schokokugeln etc.  basteln kann.  Etwas Fingerfertigkeit gehört schon dazu die kleinen Tüten zusammen zu kleben ohne das man seine Finger gleich  mit festklebt, aber ein, zwei Versuche später hatte ich dann kleine Tüten gefertigt. Und wenn man erst einmal den Dreh raus hat, ist es gar nicht schwer und der Kreativität an Farben und Mustern stehen alle Türen offen.  Mit dem Seidenpapier muss man etwas vorsichtig umgehen, sonst reißt es ein, aber man lernt ja immer wieder dazu.

Auf die Beschriftung der Verschlussstreifen habe ich absichtlich verzichtet, denn der Beschenkte soll ja nicht gleich wissen, was er bekommt, denn ich finde das Auspacken eines Geschenkes soll ja auch Freude bereiten..

Besonders  originell fand ich die Idee, einfach die Zutaten für einen Nuss-Schoko-Kuchen in ein Glas zu schichten und das Rezept dabei zu legen (siehe S. 22) und dies dann als Geschenk mitzubringen.

Geschenke aus dem Backofen“ ist ein tolles Buch, das zweierlei kombiniert, nämlich das Herstellen von Leckereien und deren ansprechende Verpackung. Meine Kreativität hat dieses Buch geweckt und ich kann es nur weiterempfehlen.

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Adolf Andersen: Traumhafte Torten

Eigentlich kann man sich nur bedanken, dass Herr Andersen dieses Buch veröffentlicht hat.  Die Kreationen des Spitzenkonditors aus Hamburg sind wirklich was Besonderes. In einem Vorwort erklärt er warum er auf die hohe Qualität der Zutaten Wert legt und was man vor der Zubereitung bedenken sollte. In einem kleinen Lexikon für Tortenbäcker werden Begriffe und Zutaten erklärt, was sehr hilfreich ist.

 Folgende Kapitel finden ich in diesem Buch:

Sahnetorten, Obsttorten, Cremetorten, gebackene Torten und zum Schluss Eistorten

Ich habe mich noch nie so schwer entscheiden können, welche Torte ich zubereite. Alle klingt lecker und jedes Rezept hat auch noch eine Abbildung, die einem schon das Wasser im Mund zusammenlaufen lässt.

Jedes Rezept hat eine ausführliche Zubereitungsanleitung und daneben stehen sehr übersichtlich aufgeführt die gesamten Zutaten, die benötigt werden um eine süße Sünde  entstehen zu lassen.

Da jetzt Erdbeerzeit ist, habe ich mich zuerst an die Omelett-Torte auf Seite 49 gewagt.  Sie ist mir gut gelungen und hat sehr gut geschmeckt.

Als nächstes kam die Erdbeersahnetorte von Seite 39 dran. Und jetzt weiß ich auch, dass es gar nicht so schwer ist, einen Tortentraum zu backen. Zwar dauert die Zubereitung mit  den mehreren Böden so seine Zeit, aber die sollte man sich auf jedem Fall nehmen, denn das Ergebnis ist wirklich toll.

Als nächstes steht die Jamaika-Sahnetorte von Seite 32 auf dem Wunschplan, den ich demnächst verwirklichen will.

Durch dieses Buch werden wir uns die nächste Zeit schlemmen und für die Schleckermäulchen unter den Tortenliebhabern, gibt es in „Traumhafte Torten“ vier verschiedene Variationen der Sachertorte, die alle sehr lecker aussehen.

Hier wird einem der Einblick in die hohe Kunst der Tortenzubereitung gewährt und mit ein wenig Mut und Geschick, kann man die Rezepte zubereiten und es bleibt bestimmt kein Krümel übrig.

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