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Karin Iden: Express-Pralinen

Im südwest-Verlag ist jetzt dieses  Rezeptbuch erschienen.

Man bekommt es im Set mit zwei Gießformen aus Silikon für je neun Pralinen.

Die Aufmachung ist ansprechend und der Text auf der Rückseite regt zum Kauf an.

Die Pralinen sollen einfach und schnell zubereitet werden können.

Ich war gespannt und habe mich erst einmal im Büchlein informiert, wie man zu seiner Lieblingspraline kommt. Dort wird gleich auf den ersten Seiten über das richtige Temperieren der benötigten Kuvertüren gesprochen. Das allein fand ich schon recht schwierig, denn wie soll man die Temperatur einer im Wasserbad geschmolzenen Schokolade messen. Man benötigt dazu ein Thermometer, was ich jetzt ad hoc nicht greifbar hatte.  Doch wenn man etwas weiter liest, bekommt auch hier Hilfestellung, wie man eine Temperaturprobe ohne Thermometer macht.

Und wie auch schon die Autorin schreibt: Die Übung macht’s!

Die Anfänge meiner Pralinenherstellung waren dann auch etwas sehr zögerlich. Man braucht schon eine ruhige Hand um die flüssige Schokolade in die Förmchen zu füllen, doch nach anfänglicher „Zittrigkeit“ wurden dann doch durchaus ansehnliche Marmorpralinen (Rezept von Seite 14) von mir hergestellt. Und ganz ehrlich, selbst wenn sie nicht perfekt geworden sind,  das tut dem Geschmackserlebnis nichts an, denn lecker waren die Ergebnisse alle mal.

Wer sich noch nicht an die Förmchenbefüllung wagen mag, dem kann ich nur die handgeformten Pralinen empfehlen. Rezepte dafür gibt es verschiedene und da die Schokokugeln meistens in Krokant, Nüssen oder Kakaopulver gewälzt werden, ist hier der Phantasie und dem Geschmack keine Grenze gesetzt.

Auf Seite 27 findet man ein Rezept für „Schoko-Krokant-Kugeln“. Dies Rezept habe ich dazu genutzt es vielfältig abzuwandeln. Erst habe ich das Originalrezept ausprobiert. Das allein war schon lecker, aber ich habe dann angefangen mit Likören zu experimentieren, denn bei uns im Schrank gab es einige Reste, die ich dann verwertet habe. So z.B. hatten wir von einer Ostseereise einmal Sanddornlikör mitgebracht, den ich dann in eine Praline eingearbeitet habe, was eine interessante Variante dieses Rezeptes war oder auch Kirschlikör mit einer Zartbitterkuvertüre zusammen war ein tolles Ergebnis.

Also wenn man erst einmal angefangen hat sich mit Pralinenerstellung zu befassen, macht es wirklich Spaß mal seine eigene Kreation auszuprobieren. Das Rezeptbuch im „Express-Pralinen-Set“ gibt einen Einblick in die hohe Kunst der Pralinenherstellung und es finden sich Rezepte darin, die es auch Anfängern ermöglichen mal selbst hergestellte Pralinen zu servieren.

Und wenn man dann die anerkennenden Ah’s und Oh’s mit dem anschließenden Mmmh hört, weiß man, dass es die Mühe wert war und bleibt am Ball und ich experimentiere bestimmt weiter.

Ich hätte nur noch den Tipp, wenn dies ein Set zur Pralinenherstellung sein soll, wäre ein Thermometer als Beigabe nicht schlecht, dann könnte man noch besser die Temperaturangaben einhalten um perfekte Pralinen zu erstellen.

Fazit:  Für Naschkatzen, die mal selbst in die Pralinenproduktion einsteigen wollen

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Verführerische Nachspeisen

 Ideen muss man haben um seine Lieben beim Essen bei Laune zu halten.

Und Ideen sind auch in diesem Buch gesammelt worden und zwar in Form von Rezepten, die von Teilnehmern und Teilnehmerinnen eines Rezeptwettbewerbs eingesandt worden sind.

Eine fachkundige Jury hat die unterschiedlichen Rezepte geprüft und daraus wurde dann dieses Buch.

  • Die verschiedenen Kapitel lauten:

  • Tipps und Tricks in der Dessertküche.

  • Frisch und fruchtig

  • Schokoladig und aromatisch

  • Cremig und verführerisch

  • Heiß und süß

Anhand dieser verschiedenen Rubriken kann man schon die Vielfalt erkennen, die hier versammelt ist und für jedes Schleckermäulchen ist bestimmt etwas dabei.

Besonders gut kommt der Nachtisch ja dann auch noch daher, wenn er optisch ansprechend ist. Für die Kleinen (und auch für die immer jung gebliebenen) gibt es auf Seite 42 „Bunte Götterspeise“. Es werden verschiedenfarbige Götterspeisen übereinander in ein Glas geschichtet und mit Früchten kombiniert, sieht gut aus und ich kenne niemanden, der keine Götterspeise mag. Einfach lecker!

Mich persönlich hat gleich auf Seite 88 die „Sauerkirschcreme“ angelächelt und dies ist eine Nachspeise nur für die Erwachsenen, denn es gehört Rum hinein, was die Nachspeise abrundet  genau wie der dicke Klecks Sahne obendrauf.

Und wer es noch etwas extravaganter mag, der sollte das „Dunkelbiereis mit Schmorbirne“ von Seite 122 ausprobieren. Es dauert zwar etwas bis das Eis fertig ist, aber es ist mal etwas ganz anderes und kommt bestimmt nicht täglich auf den Tisch. Uns hat es gut geschmeckt, obwohl wir die Birne mit frischen Blaubeern ausgetauscht haben, was auch sehr gut geschmeckt hat.

 Man kann diese Desserts auch als kleine Vorspeise oder als Zwischenmahlzeit in seinen Alltag einbauen, denn Abwechlung ist in diesem Buch garantiert.

In diesem Buch findet man wirklich „Verführerische Nachspeisen“, die teils auch nicht alltäglich sind.

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Schokoladenkuchen

Victoire Paluel-Marmont hat hier ein kleines aber feines Buch verfasst, das  im AT-Verlag erschienen ist.

Bevor am sich an die köstlichen Rezepte wagt, sollte man das Buch erst einmal ganz genau lesen. Denn wer den perfekten Schokoladenkuchen backen will, bekommt hier genau die richtigen Tipps und Tricks verraten.

Ich habe einige Rezepte aus diesem Buch nachgebacken und weiß jetzt ganz genau, welches mein absoluter Lieblingsschokoladenkuchen ist. Das Rezept dazu befindet sich auf Seite 58 in diesem Buch. Der Titel des Kuchen trifft es genau, denn er ist eine „Wolke“.  Der Wolkenkuchen zergeht auf der Zunge und wie im Buch beschrieben, sollte man ihn an dem Tag verzehren, an dem er gebacken wurde. Das ist auch keine Kunst, denn so schnell wie man ihn backen kann (alles in allem ca. 1 Stunde) ist er auch mit Sicherheit auch aufgegessen.

In unserer Familie lieben wir hochprozentige Schokolade und zuerst habe ich den Kuchen wie im Rezept angegeben mit  einer 70%igen  Schokolade zubereitet. Wer das aber nicht so gerne mag, der kann das Rezept – wie ich beim letzten Mal – etwas abwandeln, und nimmt 55%ige Zartbitterschokolade mit Orange.  Der Geschmack ist dann etwas milder. Der Kuchen ist sehr saftig und hat eine schöne leichte Kruste und er zergeht auf der Zunge.

Für diejenigen, die gerne mal etwas Neues ausprobieren, gibt in diesem Buch ein Kapitel,  wo Schokoladenkuchen mal auf etwas andere Art zubereitet wird. Zum Beispiel findet sich ein Rezept auf Seite 98 für Schokoladentrüffel, die im Kühlschrank „gebacken werden“ oder aber auf Seite 100 ein Schokoladenparfait, das im Gefrierschrank zu einer Eistorte wird. Mmmh einfach nur lecker!

Besonders gut hat mir die detaillierte Schritt für Schritt-Zubereitung gefallen, so kann man wirklich nichts verkehrt machen und das Gelingen der wirklich himmlischen „Schokoladenkuchen“ ist garantiert.

Fazit: Jeder der Schokoladenkuchen liebt, sollte sich dieses Buch zulegen

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