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Ruth Moschner: Backen für Angeber

 

 

 

Ruth Moschner werden die meisten aus dem Fernsehen kennen.  Sie hat jetzt ein Backbuch im Südwest-Verlag veröffentlicht. 

Im Vorwort schreibt sie  über ihre österreichisch-ungarischen Wurzeln und dass mehrere ihrer weit verstreuten Verwandten alle gerne backen und sie bereits als kleines Kind in der Küche mit Backzutaten experimentiert hat.

In ihrem „Backen für Angeber“ findet man farbenfrohe ansprechende Bilder mit teilweise exotisch klingenden Namen wie “kalter Köter“ oder „Rotkäppchens Rettung“.

Da ich auch gerne  Torten oder Gebäck abwandele oder aufpeppe (oder frei nach Frau Moschner „pimp my cake“), hat mir schon deswegen das Buch gut gefallen.

Es stand ein Geburtstag an und so habe ich wieder  einige Rezepte ausprobieren können:  Als erstes wollte ich die Stachel-Kuss-Torte von Seite 82 vorbereiten. Doch zum Glück habe ich dann noch einmal ganz genau das Rezept durchgelesen und da stand 1 Stunde in den Kühlschrank.  Ich hatte geplant den Kuchen einen Tag vorher zuzubereiten, aber ich glaube dann wäre er nicht mehr so in Form gewesen, dann es kommt keine Gelatine oder Sahnesteif hinein.  Leider fehlt zu dieser Torte ein Bild im Buch, aber es ist gut beschrieben und es ist mir gelungen eine Torte zu kreieren.

Die Torte ist ein wirklich süßer Traum. Es kommen ganz viele Schokoküsse hinein und die Kombination mit Stachelbeeren war der Hammer.  Da man auf den ersten Blick nicht erkennt, das ganz viele Schokoküsse im Kuchen enthalten sind,  haben  sich alle auf die kleinen Schmetterlinge (die Böden durchgeschnitten und die runden Teile gegeneinander gelegt) konzentriert und jeder wollte ein Stück haben und hat die vielen Kalorien vergessen.

Das nächste Rezept heißt „Heiße Hüpfer“ und steht auf Seite 134.  Für die Füllung habe ich anstatt Johannisbeeren einfach Äpfel genommen und diese klein geschnippelt und etwas Ingwerpulver dazugegeben.  Und wie Frau Moschner selbst über dieses Rezept schreibt, gehen Pies sehr schnell  und man kann sich gut an ihnen aufwärmen.

Besonders gut hat mir die Idee mit der Abwandlung ihres Tiramisu fallen. Das Rezept heißt in diesem Buch „Pseudarisu“  und besteht aus zwei verschiedenen Puddings. Tolle Idee,  die ich gleich als Nachtisch serviert habe.  Der letzte durfte die Schüssel ausschlecken….

In diesem Backbuch finden sich tolle bekannte Rezepte, die Frau Moschner herrlich abgewandelt und ihnen dann einen neuen frechen Namen verpasst hat.

Fazit: Nicht nur als Fernsehfrau ist Ruth Moschner wandlungsfähig, ihre tollen Rezepte sind es auch

Leseprobe Backen für Angeber

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Verführerische Nachspeisen

 Ideen muss man haben um seine Lieben beim Essen bei Laune zu halten.

Und Ideen sind auch in diesem Buch gesammelt worden und zwar in Form von Rezepten, die von Teilnehmern und Teilnehmerinnen eines Rezeptwettbewerbs eingesandt worden sind.

Eine fachkundige Jury hat die unterschiedlichen Rezepte geprüft und daraus wurde dann dieses Buch.

  • Die verschiedenen Kapitel lauten:

  • Tipps und Tricks in der Dessertküche.

  • Frisch und fruchtig

  • Schokoladig und aromatisch

  • Cremig und verführerisch

  • Heiß und süß

Anhand dieser verschiedenen Rubriken kann man schon die Vielfalt erkennen, die hier versammelt ist und für jedes Schleckermäulchen ist bestimmt etwas dabei.

Besonders gut kommt der Nachtisch ja dann auch noch daher, wenn er optisch ansprechend ist. Für die Kleinen (und auch für die immer jung gebliebenen) gibt es auf Seite 42 „Bunte Götterspeise“. Es werden verschiedenfarbige Götterspeisen übereinander in ein Glas geschichtet und mit Früchten kombiniert, sieht gut aus und ich kenne niemanden, der keine Götterspeise mag. Einfach lecker!

Mich persönlich hat gleich auf Seite 88 die „Sauerkirschcreme“ angelächelt und dies ist eine Nachspeise nur für die Erwachsenen, denn es gehört Rum hinein, was die Nachspeise abrundet  genau wie der dicke Klecks Sahne obendrauf.

Und wer es noch etwas extravaganter mag, der sollte das „Dunkelbiereis mit Schmorbirne“ von Seite 122 ausprobieren. Es dauert zwar etwas bis das Eis fertig ist, aber es ist mal etwas ganz anderes und kommt bestimmt nicht täglich auf den Tisch. Uns hat es gut geschmeckt, obwohl wir die Birne mit frischen Blaubeern ausgetauscht haben, was auch sehr gut geschmeckt hat.

 Man kann diese Desserts auch als kleine Vorspeise oder als Zwischenmahlzeit in seinen Alltag einbauen, denn Abwechlung ist in diesem Buch garantiert.

In diesem Buch findet man wirklich „Verführerische Nachspeisen“, die teils auch nicht alltäglich sind.

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Adolf Andersen: Traumhafte Torten

Eigentlich kann man sich nur bedanken, dass Herr Andersen dieses Buch veröffentlicht hat.  Die Kreationen des Spitzenkonditors aus Hamburg sind wirklich was Besonderes. In einem Vorwort erklärt er warum er auf die hohe Qualität der Zutaten Wert legt und was man vor der Zubereitung bedenken sollte. In einem kleinen Lexikon für Tortenbäcker werden Begriffe und Zutaten erklärt, was sehr hilfreich ist.

 Folgende Kapitel finden ich in diesem Buch:

Sahnetorten, Obsttorten, Cremetorten, gebackene Torten und zum Schluss Eistorten

Ich habe mich noch nie so schwer entscheiden können, welche Torte ich zubereite. Alle klingt lecker und jedes Rezept hat auch noch eine Abbildung, die einem schon das Wasser im Mund zusammenlaufen lässt.

Jedes Rezept hat eine ausführliche Zubereitungsanleitung und daneben stehen sehr übersichtlich aufgeführt die gesamten Zutaten, die benötigt werden um eine süße Sünde  entstehen zu lassen.

Da jetzt Erdbeerzeit ist, habe ich mich zuerst an die Omelett-Torte auf Seite 49 gewagt.  Sie ist mir gut gelungen und hat sehr gut geschmeckt.

Als nächstes kam die Erdbeersahnetorte von Seite 39 dran. Und jetzt weiß ich auch, dass es gar nicht so schwer ist, einen Tortentraum zu backen. Zwar dauert die Zubereitung mit  den mehreren Böden so seine Zeit, aber die sollte man sich auf jedem Fall nehmen, denn das Ergebnis ist wirklich toll.

Als nächstes steht die Jamaika-Sahnetorte von Seite 32 auf dem Wunschplan, den ich demnächst verwirklichen will.

Durch dieses Buch werden wir uns die nächste Zeit schlemmen und für die Schleckermäulchen unter den Tortenliebhabern, gibt es in „Traumhafte Torten“ vier verschiedene Variationen der Sachertorte, die alle sehr lecker aussehen.

Hier wird einem der Einblick in die hohe Kunst der Tortenzubereitung gewährt und mit ein wenig Mut und Geschick, kann man die Rezepte zubereiten und es bleibt bestimmt kein Krümel übrig.

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