Posts Tagged ‘Sahne’

Stephanie de Turckheim: Die besten Kuchen aus der Pfanne

Bassermann Verlag

€ 7,99 [D] inkl. MwSt.
(* empf. VK-Preis)

Gebundenes Buch, Pappband

ISBN: 978-3-8094-3771-0

 

 

 

 

 

 

Der Titel des 70zig-seitigen Backbuchs hat mich aufhorchen lassen, denn ich probiere immer gerne neue Kuchen/Backwaren aus und die Garmethode hat ja auch was für sich. So braucht man nicht noch lange den Backofen vorzuheizen, sondern nur eine Antihaft-Pfanne im Durchmesser von 20, 22 oder 24 cm und einen passenden Glasdeckel.

Die ganze Aufmachung des Buches „Die besten Kuchen aus der Pfanne“ ist ansprechend und schon beim ersten Durchblättern bekommt man Lust einige der aufgeführten Rezepte auszuprobieren.

Die Autorin hat in einer „Einführung“ und nachfolgenden „Tipps“ alles genau erklärt wie die Kuchen aus der Pfanne gelingen.

Die Rezepte befassen sich thematisch mit „Frühstück und Brunch“, dann folgen „Tee- und Kaffeezeit“ und enden mit „Desserts“.

Aus jeder Ruprik habe ich ein Rezept getestet:

Auf Seite 20 findet man die Anleitung zu „Kirschkuchen“ nebst einem ansprechenden Bild.

Die Zutatenliste stellt keine größeren Ansprüche und ich hatte sogar alles auf Vorrat, so dass ich gleich loslegen konnte.  Die Herstellung des Kuchens ist genau aufgeschrieben und obwohl ich so meine Bedenken hatte bezüglich des Wendens des Backwerks, war das alle kein Problem und der Kirchkuchen ist mir gut gelungen und hat gut geschmeckt.

Nur auf eins sollte man unbedingt achten – wird auch ausdrücklich im Rezept so angeben – : Die Pfanne sollte man immer im Auge behalten, denn selbst bei meinem Herd, wo ich tatsächlich minimale Temperatur einstellen kann, musste ich die Pfanne dann und wann vom Herd ziehen, denn es bestand die Gefahr, dass der Boden des Kuchens „schwarz“ wird und das will man ja unbedingt vermeiden.

Als nächster Versuch kam „Zitronenkuchen mit Lemon-Curd-Glasur“ (Rezept von Seite 38) dran.

Bei den Zutaten habe ich etwas variieren müssen, da ich keinen Zitronenjoghurt kaufen konnte, ich habe ihn mir selbst hergestellt. Dazu habe ich normalen 1,5% Naturjoghurt mit einem großen Esslöffel Lemon-Curd vermischt und bin sonst wie im Rezept angegeben, fortgefahren.

Die Herstellung war wiederum kein Problem, auch hier sollte man die Pfanne im Auge behalten und auch mal die Stäbchenprobe machen, wenn man sich nicht ganz sicher ist, ob er Kuchen fertig ist, denn die angegebenen Backzeiten sind doch etwas individuell, denn mein Zitronenkuchen war bereits nach 30 min fertig und hat sehr gut geschmeckt.

Das Dessert-Rezept „Quark-Sahne-Kuchen mit Vanille“ von Seite 59 hat leider keine Abbildung im Buch, aber die Anleitung ist perfekt formuliert und somit war die Herstellung kein Problem.

Bei diesem Rezept sammelt sich doch recht viel Feuchtigkeit am Glasdeckel, weswegen ich ihn ab und zu von der Pfanne entfernt habe und mit Haushaltspapier trockengetupft habe.

Diese „schnelle“ Variante des „Käsekuchens“ hat mir gut geschmeckt und ist eine gute Alternative zu den etwas aufwendigeren Sorten aus dieser Rubrik. Allerdings ist es nur ein „flacher“ Kuchen, das sollte man bedenken, wenn man ihn mehreren Gästen servieren möchte.

Insgesamt finde ich das Buch gelungen. Obwohl die Idee „Süßes“ aus der Pfanne ja nicht ganz neu ist, denn Omeletts oder Pancakes sind ja im weitesten Sinne auch Kuchen. Aber die Autorin hat hier tolle Rezepte mit leckeren Kuchenvariationen aufgeschrieben, die alle ganz einfach aus wenigen Zutaten herzustellen sind und gelungen sind mir wie bereits erwähnt alle, die ich bisher ausprobiert habe und weitere werden da sicherlich noch folgen.

Obwohl ich anfangs etwas skeptisch war, ob es mir gelingt mit einem eingeölten Teller das Backwerk zu drehen, war diese Befürchtung grundlos, es hat alles prima geklappt und die Backergebnisse waren allesamt schmackhaft und schnell herzustellen.

Fazit: Empfehlenswertes Backbuch, das mit abwechslungsreichen schmackhaften Kuchenrezepten punktet, die in der Pfanne hergestellt werden!

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Aloisia Bischof: Torten – Lieblingsrezepte aus Österreich

 

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Torten

Lieblingsrezepte aus Österreich

Aloisia Bischof
ISBN 978-3-7040-2351-3

 

 

 

 

 

 

 

Die Autorin gibt in diesem Backbuch, das aus der Rubrik „Hausgemacht“ stammt, Einblick in die Grundregeln der Tortenherstellung und in ihrer „Mehlspeiskuchl & Kaffeestub’n“ im Burgenland kann man diese Köstlichkeiten dann auch probieren.

Da ich bereits selbst einmal im Burgenland in Österreich war, kann ich sagen, es gibt dort viele süße Leckereien an denen man nicht vorbeikommt.

Auch an den Rezepten aus diesem Tortenbuch kommt man nicht vorbei, denn das Coverfoto macht schon Appetit. Das gehört zu  der Lambada-Torte (steht auf Seite 51) und das Rezept hatte es mir gleich angetan, so dass ich noch schnell  die fehlende Sahne eingekauft habe, damit ich gleich ans Werk gehen konnte.

Das man aus Puddingpulver und Orangensaft als Füllung so eine schmackhafte Torte zaubern kann, hat mich sofort überzeugt, denn sie ist schnell herzustellen und der Geschmack ist einfach himmlisch fruchtig!
Ein Paar Tage  später hat mich diese Grundvariante zu einer Abwandlung der Lambada-Torte inspiriert:

Eine kleine Dose Mandarinen abtropfen lassen und die Früchte danach auf dem Boden verteilen anschließend die Orangencreme darüber verteilen. Gut durchkühlen lassen und zum Schluss z.B. mit Mini-Gelee-Orangen aus der Backwarenabteilung dekorieren. Mmmmh lecker!

Da es noch reichlich Auswahl an Tortenkreationen in diesem Buch gibt, will ich nur noch die Haustorte auf Seite 90 erwähnen. Diese ist mit einer ganz leckeren und schnell herzustellenden Kaffeecreme gefüllt, die ich bisher so noch nicht gegessen hatte.

Beide Torten schmecken auch noch nach dem Anschneiden einen Tag später, was ich aber nur jeweils an einem Ministück ausprobieren konnte, denn einmal angeschnitten, waren die Torten schnell von der Kaffeetafel aufgenascht.

Neben Warenkunde mit praktischen Hinweisen zum Gelingen der Torten werden hier Grundrezepte erklärt und praktische Dekotipps gegeben.
Mir hat es Spaß gemacht die Torten nachzubacken, denn die Rezepte sind einfach und gut erklärt. Meinen Gästen und mit haben sie sehr gut geschmeckt und ich kann das Buch  „Torten: Lieblingsrezepte aus Österreich“,  das im „Cadmus-Verlag“ erschienen ist, nur weiterempfehlen.

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Dr. Oetker: Christbaum-Traum

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Christbaum-Traum

Artikelnummer : 121329
14,99 €

 

 

 

 

 

 

Auch hier hat Dr. Oetker eine Silikon-Backform mit einem Booklet kombiniert und es „Christbaum Traum“ genannt.  Die Form stellt einen Weihnachtsbaum dar und im beiliegenden Rezeptbuch bekommt man viele Vorschläge, wie man die Form nutzen kann. Da sie nicht nur zum Backen von Kuchenteig Verwendung findet, sondern sich auch ganz hervorragend als Puddingform eignet, war das meine erste Aufgabe.

Die kalt ausgespülte Tannenbaumform habe ich dann  mit gekochtem Vanillepudding befüllt und kaltwerden lassen. Ich war ganz gespannt, wie sich die Masse nach dem Erkalten stürzen lässt und ob Reste in der Form zurückbleiben.

Das Stürzen war gar kein Problem und Puddingreste waren auch nicht in der Form zurückgeblieben.

Was mit besonders gut gefallen hat, ist das die vor dem Einfüllen des Puddings eingestreuten Schokoraspel an den Spitzen sich vollständig in den Pudding integriert hatten und auch ohne irgendwelche Anhaftungen aus der Form herausgelöst wurden. Den „Baumbehang“ habe ich dann mit Sahne-Tuffs und Sahnesträngen aufgebracht und mit etwas buntem Schokostreu dekoriert.

Das war schon einmal ein toller Erfolg und Blickfang auf dem Eßtisch.

Zwei Tage später kam dann der grüne Wackelpudding-Tannenbaum aus der Form, der ebenfalls mit Sahne und mit kleinen bunten Schokoperlen dekoriert wurde.

Diese Rezeptvorschläge stammen aus dem beigefügten Booklet. Nachdem die Form die Puddingtaufe überstanden hatte, kam das Kuchenrezept von Seite 4 in die Form und wiederum war das Auslösen kein Problem und auch das Reinigen (kann man auch in der Spülmaschine) wieder mühelos.

Die anderen Rezeptvarianten zu Weihnachten sind sehr ansprechend und ich werde demnächst für die Erwachsenen den Amaretto-Mandel-Kuchen herstellen, denn die kleinen Naschkatzen haben in der letzten Zeit genug in die Mündchen bekommen.

Fazit: Hier passt alles perfekt zusammen, Tannenbaumform für Kalt und Heiß und tolle Weihnachtsrezeptvorschläge, die zum Nachbacken anregen!

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Jacqueline Böttcher: Kleine Wochenend- & Festtagstorten

Kleine Wochenend- und Festtagstorten von Jacqueline Boettcher

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Dies Buch widmet sich Torten, die einen Durchmesser von 20 cm haben. In den Kapiteln geht es um fruchtige und saftige, nussige und schokoladige, klassische und festliche Torten, die alle schnell und trotzdem raffiniert nach der Herstellung den Weg auf den Kaffeetisch finden.

Dadurch das die Torten eher schon Richtung „Törtchen“ gehen,  kann man sich immer mal wieder einer anderen Geschmacksrichtung zuwenden und wer dann  nach dem vielen Ausprobieren seine Lieblingstorte gefunden hat, der kann auf Seite 13 mit Hilfe einer Umrechnungstabelle die Tortengröße ändern und wie von Zauberhand entsteht eine große leckere Torte z.B. mit einem Durchmesser von 26 cm.

Ausprobiert habe ich die Schmandtorte mit Sauerkirschen von Seite 16, die optisch schon ein Hingucker ist und auch geschmacklich einfach nur lecker ist. Die Tiefkühlkirschen habe ich durch eingemachte ausgetauscht, denn da hatte ich dann gleich nach dem Abtropfen den nötigen Saft für den Guss.

Die „Bananensahnetorte“ auf Seite 86 habe ich für einen Kinder- geburtstag zubereitet, allerdings mit einem Durchmesser von 26 cm. Da Schokoladenkekse immer gut ankommen, habe ich anstatt der normalen Butterkekse auch  welche mit Schokoladenaufsatz genommen und so den Rand abwechselnd mit einem Schokoladen- und einem normalen Butterkeks dekoriert. In die Sahne, die oben auf die Bananenstücke kommt, habe ich noch Schokoladenraspel einrieseln lassen. In Null-Komma-Nichts war diese Torte verschwunden.

Im Buch „Kleine Wochenend- und Festtagstorten“ findet man vielfältige Rezeptanregungen für Minitorten, die dann mit Hilfe einer „Zauberformel“ zu großen Torten anwachsen können.

 

 

 

 

 

 

 

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Dr. Oetker: Torten aus dem Kühlschrank

 

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Dr. Oetker: Torten aus dem Kühlschrank

ISBN: 978-3-7670-0882-3

 

 

Endlich sind die Temperaturen angestiegen und es lockt die Menschen ins Freie. Garten, Terrasse oder Balkon laden jetzt zum gemütlichen Kaffeetrinken ein. Dabei ist ein leckeres Stück Kuchen oder auch Torte immer gern gesehen. Doch wer steht dann noch gern am warmen Herd, wenn es warm draußen ist?

Im Dr. Oetker-Verlag ist jetzt ein tolles Buch erschienen, das einlädt schmackhafte Torten einfach im Kühlschrank herzustellen. Das Backen im Ofen entfällt durch den Einsatz von Gelantine und anderen Zutaten und die „Backergebnisse“ sind einfach nur lecker. Ob nun mit Obst, Schokolade oder auch Kaffee als Zutat, es findet sich sicherlich für jeden Geschmack etwas dabei.

Da jetzt Rhabarberzeit ist, kam mir das Rezept auf Seit 56 gerade recht.  Da ich genügend Rhabarber zur Verfügung hatte, habe ich gleich kurze Zeit hintereinander dieses Rezept ausprobiert. Zuerst genau wie im Buch angegeben mit den Blätterteigöhrchen und der weißen Schokolade als Boden. Auf das Rosenwasser habe ich verzichtet,  da mir die Zeit zum Besorgen gefehlt hat. Die Rhabarbertorte hat trotzdem frisch und sehr  lecker geschmeckt. Rhabarber und Rohrzucker ist eine tolle Kombination, was zu einer guten Balance führt zwischen dem herben (nicht sauren!) Rhabarber und der Süße des braunen Zuckers. 

Da beim Zerteilen der Torte ab und zu der Boden etwas wegbröckelt, habe ich die nächste Rhabarbertortenfüllung aus dem Rezept einfach auf einen Biskuitboden, den ich noch eingefroren hatte, gefüllt. Den Boden habe ich auf eine Tortenplatte gelegt. Nachdem er fast aufgetaut war, habe ich einen Tortenring darum gestellt und die Rhabarbermasse darauf getan. Einige Schweineöhrchen habe ich dann zerbröselt und mit Pistazien vermengt und als Topping vor dem Servieren auf die Torte getan. Auch so schmeckte die Torte zum dahinschmelzen…..

Besonders interessant fand ich die Cappuccino-Oblaten-Torte auf Seite 52.  Sie ist einfach herzustellen und auf jedem Kaffeetisch ein echter Hingucker. Ich habe für die Zubereitung Espresso aus dem Kühlregal genommen, da so der Kaffeegeschmack noch intensiver ist. Beim Zerteilen sollte man ein gut geschärftes Messer verwenden, dann gelingt auch das Durchteilen  der knusprigen Schichten dieser Torte gut. (Ich habe auch immer ein Gefäß mit warmen Wasser dabeistehen um das Messer nach jedem Schnitt zu säubern!)

Ich könnte noch mehr schreiben, welche Torten ich ausprobiert habe, aber ich finde, Selbermachen und Ausprobieren ist hier angesagt. Das Buch bietet viele abwechslungs- und variationsreiche Möglichkeiten selbst eine Kühlschranktorte zu zaubern .

Fazit: Mit Hilfe eines Kühlschranks entstehen aus diesen Rezepten schmackhafte Torten, die man unbedingt ausprobieren sollte!

 

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