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Helga Buß-Saathoff: Lieblingsrezepte aus Omas Küche

Lieblingsrezepte aus Omas Kueche von Helga Buss-Saathoff

 

Gebundenes Buch, 144 Seiten,
ISBN: 978-3-572-08164-6
€ 16,99

Verlag: Bassermann Inspiration

 

 

 

 

 

 

 

Schon nach den ersten Seiten dieses liebevoll gestalteten Kochbuchs habe ich mich an meine Kindheit zurück erinnert, als ich bei meiner Oma in der Küche helfen durfte. Je älter und größer ich wurde umso mehr Aufgaben durfte ich übernehmen und durch die Rezepte, die in diesem Buch aufgeschrieben und abgebildet wurden, habe ich so manchen „Aha-Moment“ gehabt, denn über die Jahre habe ich doch so manches Gericht vergessen, dass wir früher zubereitet haben.

Wie bereits erwähnt habe ich Vieles wiedererkannt und mich auch gleich ans Nachbereiten gemacht:

Als erstes kam Steckrübensuppe auf meinen Speiseplan. Beim Zerlegen der Steckrübe sind auch gleich mal ein paar Stücke in den Mund gewandert, denn die Rübe haben Oma und ich auch schon immer roh probiert.
Das Suppenrezept, das hier auf Seite 18 steht, kannte ich so nicht, denn an Birnen und Äpfel in der Suppe kann ich mich nicht erinnern, muss aber sagen, daß es hat mir gut geschmeckt hat.

Auf Seite 36 findet man einen Weißkohlauflauf, den ich als nächstes zubereitet habe, jedoch mit einer kleinen Abweichung, denn anstatt Mettwurst habe ich Cabanossi hineingeschnitten, was sicherlich geschmacklich keinen großen Unterschied ausgemacht hat. Mmmmh, ganz lecker und dieses Gericht passt auch wunderbar zur Jahreszeit.

Um bei Kohlgerichten zu bleiben, habe ich auf Seite 60, daß Rezept für einen Kohlpudding entdeckt und ihn wegen der tollen Optik dann auch gleich meinen Gästen vorgesetzt. Die von diesem Rezept ganz begeistert waren.

Als Nachtisch habe ich in diesem Buch ein Rezept wiedergefunden, dass ich während eines Ostsee-Urlaubs genossen habe:  Das Rezept für den Süßkirschenbecher auf Seite 100 habe ich nur mit Kirschen aus dem Glas zubereitet, da man ja jetzt im Winter schlecht an frische Kirschen herankommt. Geschmacklich einfach lecker, aber wegen des Alkohols im Rezept nur für die großen Naschkatzen gedacht.

Neben der bereits erwähnten sehr ansprechenden Aufmachung des Buches „Lieblingsrezepte aus Omas Küche“ findet man noch Tipps oder Anregungen um ein Rezept abzuwandeln o.ä.  sowie Infos zum Entstehen des Buches und einen Rückblick in die Zeit als diese Rezepte aufgeschrieben wurden.

Aus meiner Sicht ist dies Buch sehr gelungen und ich kann es nur jedem empfehlen, der gerne kocht. Der Autorin kann man nur danken, dass sie ihre Familienrezepte in einem Buch zusammengefasst und jedem zugänglich gemacht hat.

Fazit: Optisch und inhaltlich sehr gut gelungenes Kochbuch mit sehr leckeren Rezepten
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Rosenmehl: Weihnachtsbäckerei

Weihnachtsbaeckerei von

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Wie bereits das Buch „Schätze aus Omas Backbuch“ ist das Buch „Weihnachtsbäckerei“ wieder  eine Zusammenstellung von gesammelten Rezepten, die die Firma Rosenmehl  bei einem Aufruf durch viele Einsendungen erhalten hat. Zum Teil sind es noch handgeschriebene Rezepte, die mich beim Durchblättern dieses Backbuchs sofort an meine Kindheit und an das Backen mit meinen beiden Großmüttern erinnert hat.  Ich erinnere mich noch an die Herstellung von Printen oder Elisenkuchen. Der Teig war sehr schwer zu bearbeiten und es ging schon mal der eine oder andere Holzlöffel dabei zu Bruch, denn eine elektrische Knet- oder Rührmaschine hatten wir anfangs nicht.  Da wurde der Hefeteig für die Stollen noch kräftig mit den Händen bearbeitet,  aber die Mühe hatte sich immer gelohnt, denn es waren herrliche Leckereien hinterher entstanden.

Die Aufmachung des Buches ist sehr ansprechend und die Rezepte beim ersten Durchsehen sehr vielversprechend.  Es sind die handschriftlichen Originale abgedruckt, mit Bildern und kleinen Geschichten kombiniert, so daß man einen Einblick bekommt, wie eine Rezeptur über lange Jahre erhalten geblieben ist  und dann traditionell zu Weihnachten wieder zubereitet wird.

Da es für die ganz spezielle Weihnachtsbäckerei für mich noch etwas zu früh ist, habe ich nach Rezepten Ausschau gehalten, die man jetzt im Herbst schon mal ausprobieren kann.  Da man mittlerweile Trockenobst  das ganze Jahr über bekommt, habe ich mich für das Saftige Früchtebrot von Seite 110 entschieden. Dies ist ein Rezept für Erwachsene, da Rum zum Einweichen der Trockenfrüchte hineinkommt.  Man kann den Alkohol aber gut mit Apfelsaft austauschen, das habe ich bereits häufiger gemacht, wenn Trockenobst in einem Rezept verwendet wird und Kinder mitnaschen.

Nun das Früchtebrot hat herrlich geduftet und es hat auch nicht lange überlebt. So dass ich gar keine Chance hatte es zu lagern, was man sonst gut in Alupapier machen kann.

Als nächstes habe ich Oma Kathis Nussecken hergestellt. So dick wie in der Abbildung ist mein Teig nicht geworden, den habe ich nämlich schön ausgerollt und die Nussecken waren dadurch etwas dünner, hat aber dem Geschmack nicht geschadet .

Die Rezepte in diesem liebevoll und durchaus ansprechend gestalteten Backbuch sind einfach köstlich und lassen einen in Erinnerungen schwelgen. Ich für meinen Teil werde sicherlich noch das eine oder andere Rezept nacharbeiten und mich an meine Kindheit zurückerinnern, denn Backen mit Oma war immer etwas ganz Besonderes. Wer selbst über ein Familienrezept verfügt, der kann es auf Seite  150 gleich hier ins Buch eintragen, denn dort hat man die Platz dafür gelassen, was mir persönlich gut gefällt.

Fazit: Omas Rezepte verführen zum Nachbacken und lassen einen dabei in Erinnerungen schwelgen.

 

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Rosenmehl: Die Schätze aus Omas Backbuch

„Von Generation zu Generation“ unter diesem Motto haben die Verfasser dieses Buches einen Aufruf gestartet um alte Familienrezepte wieder neu zu entdecken. 

Aus einer Flut von Rezepten, die teils handschriftlich verfasst und mit den Bildern der Verfasserinnen gespickt waren, ist eine Auswahl getroffen worden und daraus ist dieses ganz besondere Backbuch entstanden.

Schon beim Durchblättern fühlte ich mich in meine Kindheit zurückversetzt. Ich erinnerte mich wie ich mit einer schönen selbstgeschneiderten Schürze von meiner Oma am Küchentisch stand. Ich durfte ihr immer  helfen, wenn es darum ging für bevorstehende Feiertage Kuchen zu backen. In einer großen Schüssel wurde immer der Kuchenteig angerührt oder zur Weihnachtszeit wurden Plätzchen von mir ausgestochen und verziert. 

Oder im Herbst wurden die im eigenen Garten geernteten Äpfel, Birnen oder Zwetschen zu leckeren Kuchen verarbeitet.

In diesem vorliegenden Buch findet man dann auch reichlich Rezeptvorschläge z.B. für Obstkuchen aller Art.  Davon inspiriert habe ich den Pflaumen-Schmand-Kuchen von Seite 174 nachgebacken.  Allerdings nehme ich es beim Abwiegen des Obstes nicht ganz genau (ich kaufe oder ernte immer mehr als im Rezept angegeben), denn beim Zubereiten wandern dann doch immer erst einmal ein paar Obststückchen in den Mund. …

 

Auf Seite 85 bin ich dann auf „Monikas Gewürzapfelkuchen“ gestoßen. Da ebenfalls Obst mit in den Teig hinein kommt,  war das er nächste Kuchen auf unserem Tisch.  Mmh, ganz lecker  und wer Kinder hat, die mitessen, der kann den Rum durch etwas Apfelsaft ersetzen.

 

Wer schnell mal einen Blechkuchen braucht, der findet auf Seite 177 ein interessant klingendes Rezept, nämlich den „Quark-Öl-Teig mit Schmiere“. Die Schmiere ist eine leckere Schicht aus Sahne und Zimt. Ruck zuck ist er zubereitet und innerhalb von einer halben Stunde fertig gebacken, allerdings genauso schnell aufgegessen…

 

Fazit: „Die Schätze aus Omas Backbuch“ sind wiederentdeckte, gut gehütete Familienrezepte, die jetzt in einem sehr schön arrangierten Buch zusammengestellt wurden und zum Nachbacken anregen

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