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Andrea Schirmaier-Huber: Kuchen und Süsses

Kuchen Suesses von Andrea Schirmaier-Huber

Gebundenes Buch, Pappband, 176 Seiten, 21,0 x 26,0 cm
ca. 130 Farbfotos
ISBN: 978-3-517-09361-1
€ 17,99 [D]

 

 

 

 

 

 

 

 

Die Autorin ist Weltmeisterin im Konditorenhandwerk! Außerdem ist sie bestimmt vielen aus dem Fernsehen bekannt wo sie z.B sie als Jurorin für „Das große Backen“ zu sehen war.

Im Südwest-Verlag ist jetzt ihr Buch „Kuchen & Süßes“ erschienen. Am Anfang schreibt wie, warum sie gern auf traditionelle Rezepte zurückgreift und wie sie diese dann modern umwandelt, so wird z.B. aus  dem Klassiker Schwarzwälder Kirschtorte dann die Kreation Chocolat en Bloc.

Auf den ersten Seiten dieses Buches erfährt man etwas über den Werdegang der Autorin, außerdem schreibt sie darin auch, dass die Vorbereitungen zur Weltmeisterschaft kein „Zuckerschlecken“ waren.

Schon beim ersten Durchsehen des Buches ist mit aufgefallen, dass alle Rezepte sehr gut beschrieben sind und auf weißen Hintergrund abgedruckt sind, was dann das Nacharbeiten bzw. Nachlesen vereinfacht. Sie gibt Tipps wie man die Rezepte abwandeln kann, was sehr hilfreich ist.

Ich liebe Karottenkuchen und bereite ihn auch nicht nur zu Ostern zu. Deshalb habe ich das Rezept auf Seite 48 gleich mal ins Auge gefasst. Es sind einige Zutaten darin, die sonst nicht in meinem alt bewährten Rezept vorkommen wie Orangen- und Apfeldicksaft, aber ich werde es trotzdem ausprobieren, vor allem weil man auch einen Teil der Karotten durch Zucchini austauschen kann, was ich sehr interessant finde.

Wer Brownies liebt, der findet auf Seite 116 eine tolle Variante mit gesalzener Butter und Macadamia- und Walnusskernen. Ein Schokoladentraum!

Das Rezept für „Amerikaner“ gibt es auf Seite 120 und da werden bei mir Kindheitserinnerungen wach. Für den Dekor ist im Rezept Fondant vorgesehen, ich habe einfach Schokoladenguss hergestellt und auf den „Rücken“ gestrichen, was auch sehr lecker war.

Das Register am Schluss des Buches ist toll unterteilt in „Alle Rezepte“, „Register der Klassiker“ und „Register der modernen Interpretationen“ und davon will ich hier noch kurz einige auflisten, damit man auf den Geschmack kommt: Apfelstrudelkonfitüre, Käsekucheneis, Mohnmousse im Glas, Türkischer Nougat und Whoopies mit Erdnussfüllung usw…..

Fazit: Ich finde das Buch gelungen, auch das Gegenüber des klassischen Rezeptes mit der modernen Variante als große Abbildungen gegenübergestellt ist sehr inspirierend und wer auch gerne von einer Weltmeisterin Tipps und Tricks und tolle Rezeptvariationen lernen möchte, dem kann ich diese Rezeptbuch nur empfehlen.

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Rosenmehl: Weihnachtsbäckerei

Weihnachtsbaeckerei von

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Wie bereits das Buch „Schätze aus Omas Backbuch“ ist das Buch „Weihnachtsbäckerei“ wieder  eine Zusammenstellung von gesammelten Rezepten, die die Firma Rosenmehl  bei einem Aufruf durch viele Einsendungen erhalten hat. Zum Teil sind es noch handgeschriebene Rezepte, die mich beim Durchblättern dieses Backbuchs sofort an meine Kindheit und an das Backen mit meinen beiden Großmüttern erinnert hat.  Ich erinnere mich noch an die Herstellung von Printen oder Elisenkuchen. Der Teig war sehr schwer zu bearbeiten und es ging schon mal der eine oder andere Holzlöffel dabei zu Bruch, denn eine elektrische Knet- oder Rührmaschine hatten wir anfangs nicht.  Da wurde der Hefeteig für die Stollen noch kräftig mit den Händen bearbeitet,  aber die Mühe hatte sich immer gelohnt, denn es waren herrliche Leckereien hinterher entstanden.

Die Aufmachung des Buches ist sehr ansprechend und die Rezepte beim ersten Durchsehen sehr vielversprechend.  Es sind die handschriftlichen Originale abgedruckt, mit Bildern und kleinen Geschichten kombiniert, so daß man einen Einblick bekommt, wie eine Rezeptur über lange Jahre erhalten geblieben ist  und dann traditionell zu Weihnachten wieder zubereitet wird.

Da es für die ganz spezielle Weihnachtsbäckerei für mich noch etwas zu früh ist, habe ich nach Rezepten Ausschau gehalten, die man jetzt im Herbst schon mal ausprobieren kann.  Da man mittlerweile Trockenobst  das ganze Jahr über bekommt, habe ich mich für das Saftige Früchtebrot von Seite 110 entschieden. Dies ist ein Rezept für Erwachsene, da Rum zum Einweichen der Trockenfrüchte hineinkommt.  Man kann den Alkohol aber gut mit Apfelsaft austauschen, das habe ich bereits häufiger gemacht, wenn Trockenobst in einem Rezept verwendet wird und Kinder mitnaschen.

Nun das Früchtebrot hat herrlich geduftet und es hat auch nicht lange überlebt. So dass ich gar keine Chance hatte es zu lagern, was man sonst gut in Alupapier machen kann.

Als nächstes habe ich Oma Kathis Nussecken hergestellt. So dick wie in der Abbildung ist mein Teig nicht geworden, den habe ich nämlich schön ausgerollt und die Nussecken waren dadurch etwas dünner, hat aber dem Geschmack nicht geschadet .

Die Rezepte in diesem liebevoll und durchaus ansprechend gestalteten Backbuch sind einfach köstlich und lassen einen in Erinnerungen schwelgen. Ich für meinen Teil werde sicherlich noch das eine oder andere Rezept nacharbeiten und mich an meine Kindheit zurückerinnern, denn Backen mit Oma war immer etwas ganz Besonderes. Wer selbst über ein Familienrezept verfügt, der kann es auf Seite  150 gleich hier ins Buch eintragen, denn dort hat man die Platz dafür gelassen, was mir persönlich gut gefällt.

Fazit: Omas Rezepte verführen zum Nachbacken und lassen einen dabei in Erinnerungen schwelgen.

 

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Backofenträume – Gutes vom Blech

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Bei uns im Ort und auch in der näheren Umgebung gibt es Cafés, die von Landfrauen betrieben werden und da der Kuchen besonders lecker ist, gibt es kaum einen Platz im Café, so dass mittlerweile auch außer Haus Kuchen verkauft wird und so die eine oder andere Nascherei auf meinem Teller gelandet ist.

Da ich aber selbst auch sehr gerne backe und hinter die Geheimnisse der Landfrauenbäckerei kommen möchte, bin ich beim CADMOS-Verlag auf das Buch „Backofenträume: Gutes vom Blech“ aufmerksam geworden.  Unter dem Motto „mein Landleben“ ist dort dieses Buch erschienen und es beinhaltet eine große Auswahl an bewehrten und erprobten Rezepten von Landfrauen.

Nach einer kurzen Einführung „Gut zu wissen“  findet man klassische Rezepte wie Bienenstich,  Zitronenkuchen, aber auch Teestreifen  oder Cappuccino-Schnitten.

Weiter geht es mit Kuchen mit Obst wie Altdeutschen Apfelkuchen oder Rhabarberkuchen.

Das nächste Kapitel heißt „Beerenträume“, wo man dann Kuchen mit Heidelbeeren, Stachelbeeren oder auch Blaubeeren als Zutat findet.

Im letzten Kapitel „Mohn, Schokolade, Nuss und Co.“  bin ich dann fündig geworden: Auf Seite 102 gibt es das Rezept Ananaskuchen mit Kokosnusskruste.  Die Herstellung ist einfach und nach 40 Minuten ist der Kuchen fertig. Das Backergebnis ist sensationell. Jeder der ein Stück probiert hat war begeistert und wollte Nachschlag.  Da bei den sommerlichen Temperaturen Kuchen sich besonders gut mit Eis kombinieren lässt, habe ich zu diesem Kuchen eine dicke Kugel Vanilleeis auf den Teller getan, was wirklich gut zusammengepasst hat und das Schlemmererlebnis noch abgerundet hat.

Das letzte Rezept im Buch heißt Zucchini-Nuss-Kuchen. Den habe ich sofort ausprobiert, denn mit Zucchini einen süßen Kuchen zubereitet,  hatte ich bisher noch nie.

Durch die vielen Zutaten färbt der Teig ein wenig ein und hat eine etwas merkwürdige Farbe. Die Konsistenz ist etwas fest und klebrig bevor die Zucchini untergehoben werden, aber mit 1 – 2 Löffeln Öl zusätzlich wurde er geschmeidig und lies sich gut auf dem Blech verteilen.

Nun waren alle gespannt, als der Kuchen nebst Schokoglasur endlich abgekühlt und zum Probieren angeschnitten werden konnte, wie er denn nun schmeckt.

Nun nach einem Tag sind von dem ganzen Blech nur noch Krümel über… Ich würde sagen, dass sagt alles!

Da man Zucchini mittlerweile ja ganzjährig bekommt, könnte ich mir diesen Kuchen auch gut in der Weihnachtszeit vorstellen, wenn man anstatt  einem Teelöffel Zimt eventuell zwei davon in den Teig rührt um so das Weihnachtsaroma noch etwas zu unterstreichen.

Hier kommt man ganz langsam hinter die Geheimnisse der Landfrauenbäckerei, die einen Einblick in ihr Können geben.

Fazit: Vom Klassiker bis zum Exoten findet man hier schmackhafte Rezeptideen

 

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Pralinenclub: Süsse Versuchungen

Weihnachten steht vor der Tür und es soll ja immer mal wieder etwas Besonderes auf dem „bunten Teller“ liegen. Und wie jedes Jahr stelle ich mir die Frage, was kann ich für die Schleckermäulchen herstellen.  Nun bin ich in diesem Buch fündig geworden. Dieses Jahr kommen selbstgemachte Pralinen auf den Tisch.

Dieses Buch wendet sich an die Schokoladen- und Pralinenliebhaber (und wer ist das nicht?!)

Die Auswahl an Rezepten ist groß und ob nun mit oder ohne Alkohol, Nüssen, Marzipan oder angereichert mit Gewürzen als Praline oder Konfekt, Naschkatzen kommen hier bestimmt auf ihre Kosten.

In diesem  Buch bekommt man genau erklärt wie die ersten Schritte sind, bevor man sich an das Abenteuer der Pralinenherstellung wagt.  Man muss ja nicht gleich mit den ganz schwierigen schokoladigen Versuchungen beginnen …

Ich habe mir zuerst zwei  Rezepte ausgesucht, die mir  dann auch tatsächlich so gelungen sind wie sie beschrieben und abgebildet sind.

Auf Seite 121 findet man „Edelherbe Chilipralinen“.  Das Herstellen der Schokoladenmasse war wirklich  nicht schwer und durch das Rühren von außen nach innen – wie im Rezept beschrieben mit einem Kochlöffel – hatte ich schnell eine homogene Masse, die sich gut gießen lies, hergestellt. Am besten macht man das an einem Abend und lässt die Masse über Nacht erkalten und überzieht sie am nächsten Tag mit der Glasur.  Entstanden ist eine zartschmelzende Praline mit einer am Schluss leicht auf der Zunge prickelnden Note.  Einfach lecker!

Aber meine Lieblingspraline ist die „Kaffee-Mokka-Praline“ (Rezept steht auf Seite 114).

Die Zubereitung der Masse war genauso einfach wie die der Chilipraline, aber der Geschmack ist einfach umwerfend.  Auch diese Masse habe ich über Nacht auskühlen lassen und dann habe ich sie mit einer Vollmilchkuvertüre überzogen und am Schluss mit einer Mokkabohne dekoriert.

Bei der Herstellung der beiden Pralinensorten bin ich auf die Idee gekommen (da ich den übrig gebliebenen Rest , der auf dem Backpapier angehaftet war zu einer Kugel gerollt und sie dann im Mund verschwinden lassen habe) die Masse zu kleinen Kugeln zu formen. Die Kugel aus der Chilimasse habe ich dann in Krokant gewälzt und siehe da — auch wirklich lecker.

Die Mokko-Kugeln habe ich dann noch einmal kalt gestellt und sie dann mit weißer Kuvertüre überzogen. Also bis Weihnachten haben die wie geplant – nicht gehalten…..

Süße Versuchungen“ sind die ganzen Pralinenrezepte aus diesem Buch. Und die Geschmackserlebnisse nach der Fertigstellung sind einmalig und ich war erstaunt über mich selbst, dass mir solch exquisite Pralinen gelungen sind. Zwar braucht es bei der Herstellung Zeit und etwas Geduld, aber das Ergebnis hinterher  entschädigt einen für die Wartezeit.

Fazit: Egel ob Praline oder Konfekt mit Hilfe dieses Buches kann sich jeder als Chocolatier versuchen.

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