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Ursula Furrer-Heim: Cake

9783038007432

 

 

AT-Verlag

ISBN: 978-3-03800-743-2
Einband: Gebunden
19,90 Euro

 

 

 

 

 

 

 

Die Form des Buches erinnert an eine große Kastenform. Die Rezepte, die man hier findet sind genau für diese Art von Kuchenform ausgelegt. Beim Aufschlagen des Backbuchs „CAKE“ merkt man schnell, dass sich hier jemand sehr viel Mühe gegeben hat und wie man so schön sagt: „Das Buch macht was her“!

Die Autorin stellt sich in einem Vorwort selber vor und auf der nächsten Seite gibt sie Hinweise und Ratschläge, die man unbedingt lesen sollte bevor man mit dem Ausprobieren der sehr abwechslungsreichen Rezepte beginnt.

Egal welches Rezept ich durchgelesen habe, die Zubereitung ist gut erklärt und das daneben abgebildete Backwerk kann sich sehen lassen und lässt einem das Wasser im Munde zusammenlaufen.

Nachdem ich das Buch mehrmals durchgeblättert habe um mich inspirieren zu lassen, welchen Cake ich nun ausprobiere, bin ich beim Daim-Cake hängengeblieben. A apropos „Hängenbleiben“. Gleich am Anfang des Buches gibt die Autorin einen guten Tipp, wie man auch in eine Kastenform Backpapier problemlos platzieren kann, damit dann der Kuchen auch aus der Form kommt.

Der Daim-Cake ist schnell zubereitet und auch die Backzeit war gut berechnet und tatsächlich war der leckere Kuchen nach 50 min fertig.

Als nächstes kam der Schokotafel-Cake auf den Kaffeetisch nachdem ich ihn gebacken habe. Die Idee, die Lieblingstafel Schokolade in einem Kuchen einzubacken fand ich prima und das Rezept ist geeignet, wenn sich mal ganz überraschend Besuch angekündigt hat.                     Innerhalb von 15 min ist er zubereitet und nach 40 min fertig gebacken!

Aber der Knaller-Kuchen aus diesem Buch ist der Konfitüren-Cake für mich. Während der Zubereitung dachte ich an Tapetenkleister (von der Farbe und Konsistenz als alles im Kochtopf verrührt war), denn durch die geschmolzene Butter, Milch, Zucker und Creme fraiche war die Farbe so ähnlich. Aber nach der Zugabe von Marmelade (in meinem Fall Bitter-Orange) und dem Marmorieren mit der Gabel hatte sich der Eindruck gelegt und das Backergebnis war der Hammer! Nach dem Fertigbacken ist der Kuchen im wahrsten Sinne sehr saftig und davon sollte man sich nicht täuschen lassen, denn dass muss einfach so sein, denn der Geschmack ist wunderbar! Jeder wollte noch ein Stück und so war er war ruck-zuck krümelfrei aufgegessen. Wer Bitter-Orange nicht mag, der kann jede Sorte Konfitüre dazu nehmen, ganz nach Geschmack.

Neben den süßen Cakes finden sich aber auch reichlich herzhafte Varianten in diesem Buch.

Dieses Backbuch ist gelungen, macht in seiner besonderen Form und Aufmachung einen edlen Eindruck und die einfach herzustellenden schmackhaften Kuchen haben mich überzeugt und ich kann dieses Buch nur weiterempfehlen.

Fazit: Ansprechendes gut durchdachtes und empfehlenswertes Backbuch

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Oda Tietz: Kleine Streuselkuchen vom Blech

 

Kleine Streuselkuchen vom Blech-Set von Oda Tietz

Was verbinde ich mit Streuselkuchen? Nun, da muss ich etwas zurückblicken in meine Kindheit, denn es gab bei meiner Großmutter immer zum Geburtstag ein großes Blech Kirschkuchen mit Streuseln. Als ich alt genug war um in der Küche zu helfen, durfte ich immer das Mehl für die Streusel sieben und später dann auch mit die Streusel herstellen und oben auf den Kuchen tun. 

Das Geburtstagskuchenrezept meiner Großmutter ist zwar verloren gegangen, aber an Hand der  Vielzahl von Rezeptvorschlägen im Buch „Kleine Streuselkuchen vom Blech“ , habe ich schnell eine tolle Variante  gefunden und gleich ausprobiert.

Das Rezept für einen Streuselkuchen mit Kirschen findet man  auf Seite 76, und eine Zusatzvariante eine Seite weiter.  Da das Backblech bei diesem Backbuch gleich dabei ist, war auch der Kirschkuchen schnell zubereitet und durch die Zutaten von Eierlikör und Rum ein Kuchen für die erwachsenen Naschkatzen. Einfach nur lecker.

Wenn Kinder mitessen, kann ich den Streuselkuchen halb und halb empfehlen,  dessen Rezept auf Seit 56 steht.  Nur die Marmeladenfüllung habe ich ausgetauscht: Anstatt Aprikose gab es bei mir Kirschen.  Mmh!

Besonders gut bei dem kleinen Backblech hat mir gefallen, dass es sich gut reinigen lässt, was sehr wichtig ist, wenn man gleich noch einen Kuchen ausprobieren möchte, denn die Zubereitung dauert nicht lange und aus dem Ofen kann der lecker duftende Kuchen schon nach 20 bis 30 Minuten geholt werden und man kann kaum abwarten, dass er abgekühlt ist.

Wie man die perfekten Streusel herstellt kann man am Anfang des Buches ganz genau nachlesen und man bekommt auch noch sehr hilfreiche Tipps dazu. Da sich nicht nur der Hauptteig auswechseln lässt, sondern auch die Streusel aus einer bunten Zutatenkombination wie z.B. Mandeln, Nüssen, Kakao oder auch mit kleinen Mengen Alkohol  herzustellen sind, ist bestimmt für jeden Geschmack etwas dabei.

Fazit: Selbst ausprobieren ist hier angesagt!

 

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Philadelphia – Das große Backbuch

 

Auf die eine oder andere Art hat wohl schon jeder von dem vielfältigen Philadelphia Frischkäse gehört oder ihn auch schon genossen.

In diesem Backbuch findet man eine Vielzahl an Rezeptvorschlägen von süßen Torten bishin zu pikanten Aufläufen.

Bei den herzhaften Gerichten hat mir besonders der Lauch-Kartoffel-Auflauf von Seite 140 gemundet und zur Jahreszeit passt er auch gut, da es jetzt besonders leckeren Porree überall zu kaufen gibt.  Abgewandelt mit Wirsing-oder Weißkohl hat meiner Familie das Gericht aber auch  gut geschmeckt.

Da es in den Kühlregalen auch Philadelphia mit Milka gibt, bot sich das Rezept auf Seite  110  für eine Schwarzwälder-Kirsch-Torte sofort an.  

Im Rezept ist Kirschwasser als eine Zutat dabei, für die Erwachsenenvariante eine leckere Zutat, aber da Kinder bei uns mitessen, habe ich einfach den Löffelbiskuit mit etwas von dem aufgefangenen Kirschsaft getränkt, damit der Keks durchweicht um hinterher den fertigen Kuchen besser anschneiden zu können.

Kühlschranktorten mit Philadelphia sind der Hit und ich probiere immer wieder gerne neue Rezepte aus. Die Pünktchentorte auf Seite 101 stach mir gleich ins Auge und zubereitet ist sie einfach und schnell. Leider ist ja jetzt nicht gerade Erdbeerzeit und deswegen habe ich einfach Sauerkirchen aus dem Glas genommen und die Erdbeer- gegen Sauerkirschmarmelade ausgetauscht und siehe da, auch durch diesen Austausch hat allen die Torte gut geschmeckt.

Da ich immer wieder gern experimentiere und neue Torten kreiere,  will ich hier meine Baukasten-Torte vorstellen:

Man nehme das Rezept von Seite 110 und 101 und lasse die Böden weg. Anstelle der Kekse habe ich zwei „dunkele Wiener Böden“ genommen und mit Kirschwasser beträufelt und dann einfach beide Torten übereinander gestapelt, d.h.  erst einen Wiener Boden auf eine Tortenplatte gelegt und darum einen Tortenring gestellt. Dann Schicht für Schicht wie folgt gestapelt:

Kirschen mit Gus, Philadelphia mit Milka und Zutaten,  den zweiten Wiener Boden und als nächste Schicht die Pünktchentorte mit Kirschmarmelade. 

Nachdem ich sie über Nacht im Kühlschrank durchgekühlt hatte kam als Topping noch geraspelte weiße Schokolade drauf.

Der Tortenring war bis zum Anschlag gefüllt und nach dem Auslösen hatte ich dann eine extrem leckere Turmtorte gebaut, die auf der Kaffeetafel, dann nicht lange überlebt hat, da jeder ein Stück probieren wollte. Dieses Buch verleitet einen dazu immer neue Kreationen mit Philadelphia auszuprobieren.

„PHILADELPHIA das große Backbuch“ beinhaltet tolle Back- bzw. Kochrezepte, wo jeder auf seinen Geschmack kommt. Man findet zu jedem Rezept ein passendes Foto und die Zubereitung wird detailliert aufgezeigt. Allerdings ist mir aufgefallen, dass bei manchen Rezepten steht: Man nehme eine Springform und leider nicht welche Größe der Backform für das Rezept notwendig ist, denn Springformen gibt es ja mittlerweile in allen Größen, auch wenn ich von einem Durchmesser von 26 cm ausgegangen bin, sollte man das noch einmal bei einer eventuellen  Neuauflage des Buches nachtragen.

Fazit: Faszinierend, was man aus Frischkäse alles zubereiten kann

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