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Die Step-by-Step-Küche: Backen

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    ISBN: 9781407584201

                224 Seiten

                4.99 EUR

 

 

 

 

 

 

 

 

Im Angebot des Parragon-Verlages habe ich dieses interessante und auch preisgünstige Backbuch entdeckt.

60 Rezeptvorschläge von süß bis herzhaft für Torten, Kuchen, Brote u.v.m. werden hier mit Text und Bildern Schritt-für-Schritt erklärt.

Das erste Kapitel „Kuchen & Torten“ beginnt mit dem „Kirsch-Mandel-Kuchen“ auf Seite 18 und endet auf Seite 66 mit „Zimtschnitten“.

Weiter geht es mit „Feingebäck“, wo man das Rezept findet „Schinken & Spargel in Blätterteig“. Was ich nur empfehlen kann, denn hier ist die Zutatenliste nicht lang und bis auf den grünen Spargel brauchte ich nichts einzukaufen, denn den Rest hatte ich zuhause. Mmm lecker!

Die Kapitel „Muffins & Plätzchen“ und „Brot & Brötchen“ folgen und was dort abgebildet ist, sieht sehr verführerisch aus und lädt wirklich zum Nachbacken bzw. Nachbereiten ein.

Und da es zurzeit ja viel zu warm ist um Kuchen zu backen, habe ich mich auf die letztere Rubrik konzentriert.

Nachdem ich einige Brote ausprobiert habe, die man gut zu Gegrilltem reichen kann, bin ich dann auf Seite 190 angekommen, wo das Rezept für ein „Irisches Bauernbrot“ abgebildet ist.

Ich bin ganz begeistert davon, dass man aus nur wenigen Zuaten wie Mehl, Salz, Natron und Buttermilch ein ganz leckeres Brot zaubern kann. Als erstes habe ich tatsächlich mit den Händen alle Zutaten verknetet, was schon etwas Geduld und eigentlich auch noch eine „dritte Hand“ erfordert, denn man soll ja die Buttermilch nach und nach in das Mehl einarbeiten, damit die richtige Konsistenz erreicht wird, was aber mit verklebten Händen nicht so ganz einfach ist….

Aus den Zutaten für das irische Bauernbrot habe dann beim nächsten Mal kein Brot geformt sondern kleine Brötchen, die ich mit verschiedenen Gewürzen (grobes Meersalz, Kümmel und Chilliflocken) als Topping gebacken habe.  Ich bin ganz ehrlich, für das Kneten habe ich dann meine Küchenmaschine zur Hilfe genommen, so kann man auch gleich die doppelte Teigmenge zubereiten, falls man mehr Brötchen braucht um z.B. seine Gäste zu verwöhnen.

Das Brot bzw. die Brötchen schmecken ganz lecker und sind auch noch einen Tag später ohne erneutes Aufbacken gut essbar.

Wenngleich ich das Buch „Die Step-by-Step Küche: Backen“ gut finde, hätte ich trotz allem noch ein paar kleine Verbesserungsvorschläge für die optische Gestaltung und die Zutatenliste:

Die Zutaten, die unter dem Rezept abgewogen, ausgepackt und in Behältnissen abgebildet sind, könnte man in der Zutatenliste und auf der Abbildung mit den jeweiligen Zahlen versehen, damit man z.B. „das weiße Pulver“ der Zutatenliste auch zuordnen kann, denn das auch noch in weißen Schälchen angerichtet, ist etwas schwierig zu erkennen.

Wenn ein Kuchenrezept die gleiche Zutat wie z.B. Zucker für den Boden und auch für die Füllung hat, wären gleichfarbige Behältnisse für die Bodenzutaten und eine wiederum eine andere Farbe für die Zutaten der Füllung sinnvoll, damit es da zu keiner Verwechslung kommt.

Es wäre  hilfreich, wenn noch vor Beginn der Rezepte  die unterschiedlichen Zutaten wie z.B. die Zuckerarten erklärt würden, die man hier vorfindet, denn bei Muskovado-Zucker musste ich auch erst einmal recherchieren um was für eine Zutat es sich hier handelt.

Dies aber nur am Rande als keinen Verbesserungsvorschlag!

Nicht nur für Backanfänger finde ich dieses Buch geeignet, auch wer wie ich gerne backt, der findet Step-by-Step-Abbildungen sicherlich auch sehr hilfreich, denn so kann man gleich kontrollieren, ob man auch keinen Arbeitsschritt bzw. eine Zutat vergessen hat.

Fazit: Schritt für Schritt wird hier optisch umgesetzt, wie man Backwerke kreiert und über 60 Rezepte laden dazu ein, dies gleich mal auszuprobieren. Empfehlenswert!

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Donna Hay: Modern Classics – süß

 

Was mir beim ersten Durchblättern dieses recht  großformatigen Buches aufgefallen ist, sind die ansprechenden Fotos zu den Rezepten.  Zum Teil sind es step-by-step-Fotos, die das Gelingen der Rezepte unterstützen und anregen dieses Backbuch genauer zu betrachten.

Man findet Rezepte für Kekse, Biskuits, Törtchen, Muffins, Tartes, Kuchen und natürlich auch Torten in vielen Variationen und bestimmt für jeden Geschmack.

Die Auswahl ist groß und variationsreich und deshalb habe ich das Buch erst einmal mehrere Tage hin und her geblättert um mich dann für folgende Rezepte zu entscheiden:

Da ja bald die Adventszeit kommt und Kekse angesagt sind, habe ich mich für die Chocolate Chips Cookies auf Seite 16 entschieden. Nach dem ersten Blech hatte ich den Dreh raus mit den esslöffelgroßen Teigportionen  und da sie nur 10 Minuten backen müssen, geht die Fertigstellung schnell von der Hand, allerdings auch die Hand schnell mit den Keksen in den Mund…. Mmh ganz lecker!

Da Kokosraspeln  nicht unbedingt von allen Familienmitgliedern geliebt werden, habe ich sie kurzerhand ausgetauscht in dem ich stattdessen kleingehackte Haselnüsse in den Teig getan habe.

Eine weitere Variante habe ich dann mit kleinen Stückchen kandiertem Ingwer gebacken, was auch gut in die Cookies hineinpasst.

Beim Durchblättern bin ich immer auf Seite 52 mit meinen Blicken hängengeblieben, denn dort ist ein Mini-Bananen-Zimt-Brot abgebildet. Das passende Rezept dazu findet man zwei Seiten weiter. Da ich aber so kleine  Kastenformen nicht zuhause hatte, habe ich das Rezept zubereitet und den gesamten Teig in eine große Kastenform gefüllt. Der Duft des Kuchens aus dem Ofen war sehr anziehend und das fertige Ergebnis einfach toll. Ruck-zuck zubereitet  ist  dieses Brot wirklich mal eine neue Variante für Bananenkuchen, der in unserer Familie sehr beliebt ist.

Am Ende des Backbuchs bekommt man von der Autorin noch sehr viele praktische Tipps und Tricks verraten um die vielen Leckereien, die  sich in diesem Buch befinden, perfekt zuzubereiten.

Fazit: „Modern Classics süß“ beinhaltet eine Vielzahl unwiderstehlicher Leckereien zum einfachen Nachbacken

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Rosenmehl: Die Schätze aus Omas Backbuch

„Von Generation zu Generation“ unter diesem Motto haben die Verfasser dieses Buches einen Aufruf gestartet um alte Familienrezepte wieder neu zu entdecken. 

Aus einer Flut von Rezepten, die teils handschriftlich verfasst und mit den Bildern der Verfasserinnen gespickt waren, ist eine Auswahl getroffen worden und daraus ist dieses ganz besondere Backbuch entstanden.

Schon beim Durchblättern fühlte ich mich in meine Kindheit zurückversetzt. Ich erinnerte mich wie ich mit einer schönen selbstgeschneiderten Schürze von meiner Oma am Küchentisch stand. Ich durfte ihr immer  helfen, wenn es darum ging für bevorstehende Feiertage Kuchen zu backen. In einer großen Schüssel wurde immer der Kuchenteig angerührt oder zur Weihnachtszeit wurden Plätzchen von mir ausgestochen und verziert. 

Oder im Herbst wurden die im eigenen Garten geernteten Äpfel, Birnen oder Zwetschen zu leckeren Kuchen verarbeitet.

In diesem vorliegenden Buch findet man dann auch reichlich Rezeptvorschläge z.B. für Obstkuchen aller Art.  Davon inspiriert habe ich den Pflaumen-Schmand-Kuchen von Seite 174 nachgebacken.  Allerdings nehme ich es beim Abwiegen des Obstes nicht ganz genau (ich kaufe oder ernte immer mehr als im Rezept angegeben), denn beim Zubereiten wandern dann doch immer erst einmal ein paar Obststückchen in den Mund. …

 

Auf Seite 85 bin ich dann auf „Monikas Gewürzapfelkuchen“ gestoßen. Da ebenfalls Obst mit in den Teig hinein kommt,  war das er nächste Kuchen auf unserem Tisch.  Mmh, ganz lecker  und wer Kinder hat, die mitessen, der kann den Rum durch etwas Apfelsaft ersetzen.

 

Wer schnell mal einen Blechkuchen braucht, der findet auf Seite 177 ein interessant klingendes Rezept, nämlich den „Quark-Öl-Teig mit Schmiere“. Die Schmiere ist eine leckere Schicht aus Sahne und Zimt. Ruck zuck ist er zubereitet und innerhalb von einer halben Stunde fertig gebacken, allerdings genauso schnell aufgegessen…

 

Fazit: „Die Schätze aus Omas Backbuch“ sind wiederentdeckte, gut gehütete Familienrezepte, die jetzt in einem sehr schön arrangierten Buch zusammengestellt wurden und zum Nachbacken anregen

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Barbara Rias-Bucher: Das Pfannkuchen Buch

Die Form und Farbe des Buches lässt schon erahnen, was sich hier leckeres verbirgt, nämlich Rezepte für Pfannkuchen. Ob man sie nun süß oder herzhaft mag, ob sie nun Pfannkuchen, Palatschinken oder auch Crêpes heißen, in jedem Fall sollte man eine Pfanne parat haben. Ich verbinde mit Pfannkuchen die Küche meiner Oma und dann selbstgemachte Marmelade, denn die gab es immer dazu wenn sie uns Kindern Pfannkuchen machte.

Die Autorin beschreibt am Anfang, dass sie eigentlich nur sehen wollte, was es so an  Pfannkuchen gibt und ist dabei auf eine große Menge an Rezepten gestoßen. Sie fand beim Recherchieren heraus, dass es fast in allen Ländern der Erde eine Art von Pfannkuchen gibt und dass auch schon seit Jahrhunderten.

 

Die Büchlein beinhaltet zwar keine Fotos von den einzelnen Pfannkuchen, aber dafür kleine Zeichnungen und zu manchen Rezepten gibt es zusätzliche Infos, z.B. wie und wo dies Rezept genau herkommt und das ist schon einmal Anreiz sich den vielfältigen Pfannkuchenrezepten zu nähern.

Beim Durchblättern, bin ich auf ein Rezept für Palatschinken gestoßen,  was mir ein Grinsen ins Gesicht schichte. Denn bei unserem ersten Österreich-Urlaub saßen wir in einem Restaurant und die Männer in unserer Runde bestellten alle einstimmig Palatschinken und bekamen dann große Augen als ihnen ein  sehr lecker hergerichteter mit Schlagsahne gekrönter Pfannkuchen serviert wurde, denn alle dachten sie bekämen ein Gericht mit Schinken, also was Deftiges… Nach der ersten Schrecksekunde brachen wir dann alle in herzhaftes Lachen aus und so ist der Palastschinken bei uns ein running gag geworden.  Und für die Herren im Bunde gibt es jetzt in diesem Buch auch ein herzhafte Variante des Palatschinken auf Seite 74 mit Rinderfilet und Spargel.

In den letzten Tagen gab es bei uns immer mal wieder ein Rezept aus diesem Buch. Besonders gut hat uns der herzhafte Speckpfannkuchen auf Seite 45 oder auch der Niederländische Käsepfannkuchen auf Seite 47 geschmeckt.

Da ja jetzt gerade Spargelzeit ist und wir immer auf der Suche nach neuen Spargelrezepten sind haben wir uns heute den Spargelpfannkuchen aus dem Ofen gegönnt. Da wir aber keinen Greyerzer Käse zuhause hatten, haben wir Parmesan genommen und zu meinem Erstaunen, hat das wirklich lecker geschmeckt.

Das Pfannkuchen Buch“ steckt voller toller Ideen wie man leckere Eierkuchen herstellen kann. Und die Zubereitungen sind toll erklärt und so ist es kinderleicht etwas Leckeres zu zaubern.

 

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