Posts Tagged ‘Kuchen’

Backen mit Gemüse

9781474809641_RGB

ISBN: 9781474809641
96 Seiten
€6,99

Parragon-Verlag

 

 

 

 

 

 

 

Ostern ist nicht mehr weit und da backe ich traditionell Karottenkuchen. Durch diesen Kuchen ist mir der Einsatz von Gemüse in süßen Kuchenteig bekannt und deshalb war ich gespannt, welche anderen Gemüsearten man noch einsetzen kann um gesunde und leckere Backwerke entstehen zu lassen.

Dieses schon vom Cover her sehr ansprechende Backbuch befasst sich genau mit diesem Thema.
In vier Kapitel unterteilt locken Rezepte für Kuchen, Törtchen, Brote, Plätzchen, Riegel, Schnitten, Tartes, Pasteten in den Varianten süß oder herzhaft den Betrachter gleich an, eines dieser ungewohnten Rezeptideen nachzuarbeiten.

Zucchinikuchen mit Frischkäseglasur stand dann bei uns als erstes auf dem Kaffeetisch, wobei ich für meine kleinen Naschkatzen die Hälfte des fertigen Kuchen mit Schokoguss verziert habe. Die andere Hälfte wurde dann mit der Frischkäsehaube überzogen, was den Erwachsenen gut geschmeckt hat, aber die Kleinen – wie schon von mir vorher vermutet – eher beim „weißen“ Belag die Nase gerümpft haben, aber mit dem Schokoguss den Kuchen dann schnell verputzt haben!

Wie oben bereits erwähnt lieben wir Karottenkuchen zu Ostern, da bot sich die Variante von Seite 17 an und wurde schon mal zum „Probeessen“ zubereitet. Genau wie beim Zucchinikuchen habe ich wieder für die Kleinen anstatt der Frischkäsehaube eine Schokoglasur auf die eine Hälfte des Kuchens getan. Der Zusatz von Bananen macht den Kuchen noch saftiger und das Topping ergänzt diesen leckeren Kuchen perfekt!

Etwas von den herzhaften Rezeptvorschlägen habe ich dann auch schon mal ausprobiert, denn Besuch hatte sich angekündigt.
Frühlingszwiebel-Ricotta-Tartelettes ( Rezept auf Seite 68) hatte ich für den geselligen Abend mit Freunden zubereitet.

Einhelliges Verkostungsergebnis: Vereinzelte kleine Krümel waren übrig…!  Also, echt lecker und wer sich nicht allein die Arbeit mit dem Kleinschnippeln der Frühlingszwiebeln machen will, der kann ja auch seine Gäste mit einbeziehen….

Ich will nur noch kurz ein paar weitere Gemüsearten aufzählen, die hier in den tollen Rezepten zum Einsatz kommen: Blumenkohl, Erbsen, Fenchel, Gurke, Kartoffeln, Kürbis, Mangold, Paprika, Pastinaken, Porree, Rotkohl, Sellerie, Steckrübe uvm…..

Das Buch ist optisch sehr gut gestaltet, die Rezepte klar und deutlich erklärt und mit vielen Abbildungen abgerundet, so dass ich „Backen mit Gemüse“  nur empfehlen kann!

Fazit: Gemüse hat hier mal einen ganz anderen Auftritt und das Buch überrascht mit tollen Rezeptideen, die man gleich mal ausprobieren möchte! Empfehlenswert und lecker!

Filed under Allgemein

Schokolade – Verführung pur

 

9781474810593_RGBISBN: 9781474810593
Parragon-Verlag

€9,99

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Jeder kennt sie, jeder liebt sie, doch die wenigsten Menschen wissen genau wie Schokolade hergestellt bzw. wie aus den Früchten des Kakaobaums dann die beliebte Süßigkeit entsteht.

In Buch „Schokolade – Verführung pur„ erfährt man wie aus der Kakaobohne dann das Endprodukt Schokolade wird. Ganz zu Anfang kannte man nur Trinkschokolade, doch über die Jahre hinweg hat man mit der Frucht des Kakaobaum viel experimentiert und die große Vielfalt an Produkten die man heutzutage Schokolade nennt, kann sich sehen und schmecken lassen!

Natürlich ist dies nur ein klitzekleiner informativer Teil des Buches, denn in der Hauptsache ist dies ein Rezeptbuch, worin sich alles um Schokolade dreht. Über 80 Rezepte für Kuchen, Pralinen oder auch Eis sind hier zusammengestellt. Schon beim Durchblättern läuft einem das Wasser im Munde zusammen und die vielen Abbildungen sind so ansprechend, dass man gleich mal zugreifen und probieren möchte….

Gleich auf Seite 16 gibt es ein „nussiges“ Rezept mit dreierlei Sorten Schokolade, welches eigentlich nicht schwer nachzuarbeiten ist, nur beim Schmelzen der weißen Schokolade sollte man ein wenig aufpassen, damit man den richtigen Schmelzpunkt trifft. Aber diese kleinen Raffinessen bekommt man auch hier im Buch auf Seite 167  genau erklärt.

Mein Hauptaugenmerk bei den Rezepten war diesmal die Kombination mit Salz. Auf Seite 18 findet man z.B. eine Konfekt-Zubereitung bestehend aus Meersalz, Karamell und Walnüssen. Optisch erst ein wenig an Brownies erinnernt, aber geschmacklich ganz anders, nämlich „ungewöhnlich“ lecker.

temp_hintergrund

Besonders gut ist auch die „Bananen-Toffee-Schokolade“ von Seite 152 bei meinen Naschkatzen angekommen und beim Austauschen und Variieren der Zutaten sind eigentlich keine Grenzen gesetzt…..

 

 

 

 

Auf über 200 Seiten findet man hier viele Informationen rund um die Entstehung von Schokolade und ganz tolle Rezeptideen von flüssig bis fest über süß bis salzig, Vorschläge für Torten, Törtchen, Konfekt, Pralinen, Cookies, Desserts oder man kann auch sagen:  Alles was einen Schokoladenliebhaber so in den Bann zieht!  

Hier gibt es mal einen kleinen Vorgeschmack:

9781474810593.IN01

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Eins war gleich nach dem ersten Durchblättern klar: Dies Buch kommt bei mir in die vorderste Reihe meines Bücherregals um immer mal wieder darin nach leckeren Naschereien zu stöbern…

Fazit: Gelungenes, optisch sehr ansprechendes Rezeptbuch über die allseits beliebte Süßigkeit Schokolade, welches ich nur weiterempfehlen kann!

 

 

Filed under Allgemein

Andrea Schirmaier-Huber: Kuchen und Süsses

Kuchen Suesses von Andrea Schirmaier-Huber

Gebundenes Buch, Pappband, 176 Seiten, 21,0 x 26,0 cm
ca. 130 Farbfotos
ISBN: 978-3-517-09361-1
€ 17,99 [D]

 

 

 

 

 

 

 

 

Die Autorin ist Weltmeisterin im Konditorenhandwerk! Außerdem ist sie bestimmt vielen aus dem Fernsehen bekannt wo sie z.B sie als Jurorin für „Das große Backen“ zu sehen war.

Im Südwest-Verlag ist jetzt ihr Buch „Kuchen & Süßes“ erschienen. Am Anfang schreibt wie, warum sie gern auf traditionelle Rezepte zurückgreift und wie sie diese dann modern umwandelt, so wird z.B. aus  dem Klassiker Schwarzwälder Kirschtorte dann die Kreation Chocolat en Bloc.

Auf den ersten Seiten dieses Buches erfährt man etwas über den Werdegang der Autorin, außerdem schreibt sie darin auch, dass die Vorbereitungen zur Weltmeisterschaft kein „Zuckerschlecken“ waren.

Schon beim ersten Durchsehen des Buches ist mit aufgefallen, dass alle Rezepte sehr gut beschrieben sind und auf weißen Hintergrund abgedruckt sind, was dann das Nacharbeiten bzw. Nachlesen vereinfacht. Sie gibt Tipps wie man die Rezepte abwandeln kann, was sehr hilfreich ist.

Ich liebe Karottenkuchen und bereite ihn auch nicht nur zu Ostern zu. Deshalb habe ich das Rezept auf Seite 48 gleich mal ins Auge gefasst. Es sind einige Zutaten darin, die sonst nicht in meinem alt bewährten Rezept vorkommen wie Orangen- und Apfeldicksaft, aber ich werde es trotzdem ausprobieren, vor allem weil man auch einen Teil der Karotten durch Zucchini austauschen kann, was ich sehr interessant finde.

Wer Brownies liebt, der findet auf Seite 116 eine tolle Variante mit gesalzener Butter und Macadamia- und Walnusskernen. Ein Schokoladentraum!

Das Rezept für „Amerikaner“ gibt es auf Seite 120 und da werden bei mir Kindheitserinnerungen wach. Für den Dekor ist im Rezept Fondant vorgesehen, ich habe einfach Schokoladenguss hergestellt und auf den „Rücken“ gestrichen, was auch sehr lecker war.

Das Register am Schluss des Buches ist toll unterteilt in „Alle Rezepte“, „Register der Klassiker“ und „Register der modernen Interpretationen“ und davon will ich hier noch kurz einige auflisten, damit man auf den Geschmack kommt: Apfelstrudelkonfitüre, Käsekucheneis, Mohnmousse im Glas, Türkischer Nougat und Whoopies mit Erdnussfüllung usw…..

Fazit: Ich finde das Buch gelungen, auch das Gegenüber des klassischen Rezeptes mit der modernen Variante als große Abbildungen gegenübergestellt ist sehr inspirierend und wer auch gerne von einer Weltmeisterin Tipps und Tricks und tolle Rezeptvariationen lernen möchte, dem kann ich diese Rezeptbuch nur empfehlen.

Filed under Allgemein

Katrin Blaschke und Katharina Mayer: KuchenTratsch

8004

Omas verraten ihre Geheimrezepte

TOPP 8004 | ISBN 9783772480041
Hardcover, 96 Seiten, 22,2 x 23,5 cm, mit kleinem Büchlein

Gebunden

15,99 €
Inklusive 7% MwSt.

 

 

 

 

 

 

Als erstes möchte ich die beiden Autorinnen zu ihrer Idee und dem dann mit Hilfe der „Omas“ entstandenen Buch „Kuchentratsch“ beglückwünschen!

Die Idee mit älteren Damen, also den Omas zusammen zu backen und dann daraus auch noch ein florierendes Unternehmen zu schaffen ist echt toll!

Ich persönlich denke gern an die Zeit zurück als meine beiden Omis mir viel von ihren Koch- und Backkünsten beigebracht haben und auch das eine oder andere Rezept ist aus ihrem eigenhändig aufgeschriebenen Zeilen noch erhalten geblieben über die Zeit.

Nichts schmeckt besser als ein frisch gebackener Kuchen von der Oma. Das dachten sich auch die zwei münchner Autorinnen als sie ihre Backstube .kuchentratsch eröffneten. Hier treffen sich die mittlerweile über 20 Omas wöchentlich zum gemeinsamen Kuchen backen und tratschen. Dabei steht nicht nur das Backen im Vordergrund, sondern auch die soziale Anbindung und das Miteinander.

Am Anfang des Buches erfährt man mehr, wie es zu diesem tollen Zusammenspiel zwischen Alt und Jung gekommen ist. Steckbriefartig werden die Autorinnen und ihre lebenserfahrenen älteren Mitstreiterinnen die „Omas“ vorgestellt. Dann geht es mit den leckeren nebst„Geheimtipps“ versehenen Rezepten weiter, die schon seit Generationen in den Familien verankert sind und nun hier an den Leser und Kuchenliebhaber weitergegeben werden.

Oma Astrids „Apfelkuchen“ macht da den Anfang , es folgen „Eierlikörkuchen“, Marmorkuchen“ und Oma Renate über nimmt mit „Nussecken“, „Englischem Teekuchen“ und Jamaikatorte“, so geht es lecker weiter bis zum Schluss noch Oma Maria Annas „Walnuss-Orangen Torte“ die Rezeptvorschläge beendet.

Und diese Torte hat mich gleich angesprochen, zumal sie sehr flach ist und auch als „Tortenboden“ für eine Orangen-Sahne Torte gut geeignet ist. Das ist mir aber erst nach dem Zubereiten der sehr leckeren Torte eingefallen. Zu einem Tee so ein mit Schokolade überzogenes Stückchen dieser Torte zu genießen ist einfach wunderbar!

Am Ende gibt es noch ein paar Tipps, was man alles zum Backen braucht und besonders gut hat mir das kleine am inneren Buchrücken eingeklebte Heftchen gefallen, wo man gleich seine eigenen Rezeptideen eintragen kann.

Fazit: Rundherum gelungenes empfehlenswertes Rezeptbuch, dass durch eine tolle Idee entstanden ist, wo Alt und Jung gemeinsam backen und alle durch das Zusammensein profitieren!

 

 

 

 

Filed under Allgemein

Die Step-by-Step-Küche: Backen

untitled

    ISBN: 9781407584201

                224 Seiten

                4.99 EUR

 

 

 

 

 

 

 

 

Im Angebot des Parragon-Verlages habe ich dieses interessante und auch preisgünstige Backbuch entdeckt.

60 Rezeptvorschläge von süß bis herzhaft für Torten, Kuchen, Brote u.v.m. werden hier mit Text und Bildern Schritt-für-Schritt erklärt.

Das erste Kapitel „Kuchen & Torten“ beginnt mit dem „Kirsch-Mandel-Kuchen“ auf Seite 18 und endet auf Seite 66 mit „Zimtschnitten“.

Weiter geht es mit „Feingebäck“, wo man das Rezept findet „Schinken & Spargel in Blätterteig“. Was ich nur empfehlen kann, denn hier ist die Zutatenliste nicht lang und bis auf den grünen Spargel brauchte ich nichts einzukaufen, denn den Rest hatte ich zuhause. Mmm lecker!

Die Kapitel „Muffins & Plätzchen“ und „Brot & Brötchen“ folgen und was dort abgebildet ist, sieht sehr verführerisch aus und lädt wirklich zum Nachbacken bzw. Nachbereiten ein.

Und da es zurzeit ja viel zu warm ist um Kuchen zu backen, habe ich mich auf die letztere Rubrik konzentriert.

Nachdem ich einige Brote ausprobiert habe, die man gut zu Gegrilltem reichen kann, bin ich dann auf Seite 190 angekommen, wo das Rezept für ein „Irisches Bauernbrot“ abgebildet ist.

Ich bin ganz begeistert davon, dass man aus nur wenigen Zuaten wie Mehl, Salz, Natron und Buttermilch ein ganz leckeres Brot zaubern kann. Als erstes habe ich tatsächlich mit den Händen alle Zutaten verknetet, was schon etwas Geduld und eigentlich auch noch eine „dritte Hand“ erfordert, denn man soll ja die Buttermilch nach und nach in das Mehl einarbeiten, damit die richtige Konsistenz erreicht wird, was aber mit verklebten Händen nicht so ganz einfach ist….

Aus den Zutaten für das irische Bauernbrot habe dann beim nächsten Mal kein Brot geformt sondern kleine Brötchen, die ich mit verschiedenen Gewürzen (grobes Meersalz, Kümmel und Chilliflocken) als Topping gebacken habe.  Ich bin ganz ehrlich, für das Kneten habe ich dann meine Küchenmaschine zur Hilfe genommen, so kann man auch gleich die doppelte Teigmenge zubereiten, falls man mehr Brötchen braucht um z.B. seine Gäste zu verwöhnen.

Das Brot bzw. die Brötchen schmecken ganz lecker und sind auch noch einen Tag später ohne erneutes Aufbacken gut essbar.

Wenngleich ich das Buch „Die Step-by-Step Küche: Backen“ gut finde, hätte ich trotz allem noch ein paar kleine Verbesserungsvorschläge für die optische Gestaltung und die Zutatenliste:

Die Zutaten, die unter dem Rezept abgewogen, ausgepackt und in Behältnissen abgebildet sind, könnte man in der Zutatenliste und auf der Abbildung mit den jeweiligen Zahlen versehen, damit man z.B. „das weiße Pulver“ der Zutatenliste auch zuordnen kann, denn das auch noch in weißen Schälchen angerichtet, ist etwas schwierig zu erkennen.

Wenn ein Kuchenrezept die gleiche Zutat wie z.B. Zucker für den Boden und auch für die Füllung hat, wären gleichfarbige Behältnisse für die Bodenzutaten und eine wiederum eine andere Farbe für die Zutaten der Füllung sinnvoll, damit es da zu keiner Verwechslung kommt.

Es wäre  hilfreich, wenn noch vor Beginn der Rezepte  die unterschiedlichen Zutaten wie z.B. die Zuckerarten erklärt würden, die man hier vorfindet, denn bei Muskovado-Zucker musste ich auch erst einmal recherchieren um was für eine Zutat es sich hier handelt.

Dies aber nur am Rande als keinen Verbesserungsvorschlag!

Nicht nur für Backanfänger finde ich dieses Buch geeignet, auch wer wie ich gerne backt, der findet Step-by-Step-Abbildungen sicherlich auch sehr hilfreich, denn so kann man gleich kontrollieren, ob man auch keinen Arbeitsschritt bzw. eine Zutat vergessen hat.

Fazit: Schritt für Schritt wird hier optisch umgesetzt, wie man Backwerke kreiert und über 60 Rezepte laden dazu ein, dies gleich mal auszuprobieren. Empfehlenswert!

Filed under Allgemein