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Heimatküche – Die besten Rezepte vom Lande

Hardcover € 25,00 (D)

ISBN 978-3-96033-006-6

Tre Torri Verlag

 

Blick ins Buch

 

 

 

 

 

 

Dieses Kochbuch ist etwas Besonderes!

Bereits nach dem ersten Durchblättern wurde ich in meine Kindheit katapultiert und ich  stand mit einen meiner Großmütter in der Küche und probierte aus, was man aus dem Geernteten aus dem Garten alles so Leckeres kochen kann.

Schon gleich im ersten Kapitel „Alles aus einem Topf“ steht auf Seite 9 das Rezept für „Erbseneintopf mit Bauchfleisch“. Zwar mochte ich das Bauchfleisch früher nicht gern essen, aber es gehört geschmackgebend unbedingt zu dieser leckeren Suppe dazu!

Auf den nächsten Seiten stehen noch weitere Suppenrezept wie z.B. auf Seite 15 die Gulaschsuppe, die man sich geschmacklich nicht entgehen lassen sollte!.

„Für den kleinen Hunger“ heißt das nachfolgende Kapitel und auf Seite 30 das Rezept für Reibekuchen (oder wie wir in Niedersachsen sagen Kartoffelpuffer) mit Apfelkompott. Meine Großmutter, die aus Ostpreußen stammte, schwörte darauf, dass man einen Schuss Dosenmilch in den Teig einrühren sollte, was ich bis heute auch immer noch tue und die Puffer gelingen immer wunderbar.

Würstchen im Schlafrock, Spargel-Schinken-Röllchen oder auch Speckpfannkuchen sind noch weitere Highlights hier im Buch.

Auch für den süßen Ausklang einer Mahlzeit findet sich hier einiges, was ganz besonders lecker ist, wie z.B. Apfel-Pfannkuchen.

Wer es noch süßer mag, der findet im Kapitel „Süßes Gebäck“ Rezepte für Nussecken (S. 137) oder Schoko-Marzipan-Herzen (S. 141).

Aber zur „Heimatküche“ zählen für mich natürlich auch Kuchenklassiker und Torten, deren süße oder herzhaften Rezeptvorschläge wie z.B. Donauwellen oder Lauchkuchen hier das Abschlusskapitel bilden.

Wie bereits oben erwähnt, hat mich dieses Kochbuch überzeugt und in meine Kindheit zurückversetzt, als ich Kochen gelernt habe und ich habe hier viele Rezepte wiedergefunden, die ich gern immer mal wieder zubereite oder hier auch neue Varianten entdeckt. Es ist optisch sehr ansprechend, so dass man schon beim Ansehen Hunger bekommt.

Fazit: Volle Punktzahl für ein sehr ansprechendes Kochbuch, dass alt bewährte, aber auch neu interpretierte Rezepte beinhaltet und zum Nachkochen/ -backen inspiriert.

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Marchesa Violante Guerrieri Gonzaga: Meine italienische Küche

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Tre Torri Verlag GmbH

208 Seiten

Hardcover: 21,0 x 28,0 cm

ISBN: ISBN 978-3-944628-76-9

€ 29,90 (D), € 30,50 (A)

 

 

 

 

 

Die Autorin dieses Buches lebt und wirkt als Malerin und Fotografin im Herzen von Rom. Doch ihre wahre Leidenschaft hat sie dem Kochen gewidmet. Nach einigen Reisen in Länder wie Frankreich oder China und durch den Besuch einiger bekannter Kochschulen hat sie sich dann ihren Traum von der eigenen Kochschule in ihrem Palazzo Taverna verwirklicht.

Dieses Buch gibt Einblick in ihre Kochkurse bzw. deren Gerichte, die sie dort aus der traditionellen italienischen Küche den begeisterten Teilnehmern näherbringt.

Durch die ansprechenden Bilder gleich zu Beginn und besonders vom Campo de Fiori, dem Marktplatz, wo sich eine Vielzahl von Marktständen aneinanderreihen, bekommt man Lust darauf sich von den folgenden Rezepten inspirieren zu lassen.

Wir bei uns zuhause lieben Caprese bzw. Tomaten mit Mozzarella und wenn möglich mit dem guten Büffel-Mozzarella. Leider bekommt am ihn nicht immer, aber wenn, dann genießen wir ihn so, wie er hier im Rezept auf Seite 15 aufgeschrieben ist.

Seitdem ich das erste Mal Bruchetta gegessen habe, wird bei uns „altes“ Weißbrot o.ä. weiter verarbeitet und auf Seite 21 gibt es einen leckeren Vorschlag um „Geröstete Brotscheiben mit Tomaten und Olivenöl“ zu genießen.

Besonders gut hat mir die Rezeptidee auf Seite 26 „Brie im Blätterteig“ gefallen, denn durch das Fertigprodukt (Blätterteig) aus dem Kühlregal ist es schnell hergestellt und war eine willkommene Leckerei als überraschend Besuch eintraf.

Aus Seite 67 befindet sich das Rezept für Lauch-Kartoffel-Cremesuppe. Diese Suppe kann man warm oder kalt genießen. Sie ist recht schnell zubereitet und leider auch schnell aufgegessen, so dass beim nächsten Mal gleich die doppelte Menge an Zutaten in den Topf wandern wird. Echt lecker!

Ich könnte über die mehr als 70 Rezepte noch weiter schwärmen, aber auf die Birnentorte als krönenden Abschluss möchte ich noch hinweisen. Man findet die Anleitung dazu auf Seite 201. Und dass die Autorin sich viel auf ihren Reisen hat geschmacklich inspirieren lassen, merkt man auch daran, dass man nicht nur „rein“ bzw. typische italienische Gerichte vorgestellt bekommt, sondern auch z.B. „Linzer Torte“, was ich aber nicht schlimm finde, denn das Buch heißt ja „Meine italienische Küche“ und da jeder einen anderen Geschmack hat und seine Vorlieben, darf so ein Rezept hier durchaus stehen.

Ich lese gern in Rezeptbüchern und lasse mich inspirieren und diesmal wird man auch noch gleich nach Italien katapultiert, denn das reich bebilderte Buch ist nicht nur Kochbuch, sondern ein schönes „Bilderbuch“ mit sehr leckeren Rezepten, dass ich nur empfehlen kann.

Fazit: Empfehlenswertes „Bilderbuch“ mit inspirierenden und leckeren Rezepten!

 

 

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Corinne Jausserand: Mediterrane Sommerküche – für heiße Tage und beste Freunde

Mediterrane Sommerkueche von Corinne JausserandGebundenes Buch, 112 Seiten,
ISBN: 978-3-572-08141-7
€ 12,99

Verlag: Bassermann Inspiration

 

 

 

 

 

 

 

 

Nach diesem unbeständigen Wetter in der letzten Zeit sehnt man sich nach der Sonne und auch nach dem Sommer. Dieses gelungene Rezeptbuch ist schon mal eine Inspiration was für verführerische Leckereien man dann auch wieder im Freien genießen kann.

Die Autorin Corinne Jausserand ist im Südwesten Frankreichs aufgewachsen. Sie arbeitet als Foodstylistin und daher weiß sie natürlich ganz genau, dass das Auge des Betrachters mitisst und so sind auch die Fotos im Buch sehr ansprechend und machen Lust darauf, die aufgeschriebenen Rezept gleich mal auszuprobieren.

Das erste Kapitel heißt „Kleine Köstlichkeiten zum Aperitif“. Dort findet man die Zubereitung von unterschiedlichen Pestos, Crostini-Variationen und auf Seite 16 zwei Tortilla-Rezepte, die ich beide ausprobiert habe. Das erste Mal habe ich mich genau ans Rezept gehalten, aber beim zweiten Mal dann gekochte Pellkartoffeln vom Vortag verwendet, was auch gut funktioniert hat und beide Male wurde lecker geschlemmt.

Es folgen erfrischende Vorspeisen wie z.B. Melonensalat, kalte Gurkensuppe und ich stoppe wieder auf Seite 38 bei Herzhaft Gebackenes und ein Kuchen aus Paprika, Ananas und Feta oder mit Zucchini, eingelegten Tomaten und Haselnüssen (die ich durch Pinienkerne ausgetauscht habe) wird hier rezeptmäßig angeboten und von mir nachgebacken. Ich kann nur sagen beide Male einfach lecker…..

Es folgen Zutaten wie Fisch, Meeresfrüchte oder auch Fleisch und man bekommt  raffinierte Gerichte in Wort und Bild aufgezeigt…

Bei den Desserts auf Seite 94 konnte ich nicht widerstehen und die Erdbeer-Tiramisu wurde zu Ostern als besonderes Leckerli gereicht. Apropos Ostern – als Topping zusätzlich ein bisschen Eierlikör fanden wir alle ganz lecker.

Ich kann die „Mediterrane Sommerküche“ nur empfehlen, denn uns haben alle ausprobierten Gerichte gut geschmeckt und was mir besonders gefallen hat, sie lassen sich ohne Mühe nacharbeiten, so dass der Sommer kommen kann…..

Fazit: Empfehlenswertes Rezeptbuch, so dass nur noch der Sommer kommen muss

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Jamies 15 Minuten Küche Volume 1

 

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Schon seit einigen Jahren  sind mir die Kochbücher von Jamie Oliver bekannt und einige davon stehen bei mir im Regal.  Deshalb war ich gespannt, wie die visuelle Kochschule, so verstehe ich zumindest diese DVD’s, mir bei der Zubereitung von den vielversprechenden Speisen helfen kann.

Zuerst habe ich mir beide DVD’s mit jeweils 7 Folgen der 15-Minuten-Küche angesehen. Für einen Profi wie Jamie Oliver ist es sicherlich kein Problem so tolle Gerichte wie z.B. Chili-Con-Carne-Fleischbällchen oder Rindfleisch Stroganoff zuzubereiten. Aber wie ist es wenn ich so etwas ausprobiere?

Da mir beide oben genannten Gerichte durchaus bekannt sind und sie mir auch schmecken,  habe ich erst einmal eine Liste geschrieben um die Zutaten einzukaufen. Bei den eingelegten Zitronen musste ich schon mal passen.  Um Zitronengeschmack ins Rezept zu bekommen, habe ich zu Zitronenschale und Saft gegriffen, was sehr gut geschmeckt hat.

Aber alle anderen Zutaten für die Gerichte habe ich mir dann besorgt.  Zwar habe ich die Gerichte nicht in genau 15 Minuten fertigstellen können, aber das war mir eigentlich dann auch egal, denn wichtiger war das Kochergebnis und das war einfach nur KLASSE!

Besonders aufgefallen ist mir auch, das Jamie sehr viel mit seinen Händen umrührt, wie z.B. Salat.  Davor schrecke ich immer ein wenig zurück, denn als Kindern wurde uns beigebracht, dass man mit Messer und Gabel isst  und nicht mit den Fingern. Aber das kann jeder für sich selbst entscheiden.

Und ganz ehrlich hinter dem quirligen Koch aufräumen möchte ich auch nicht, denn die Küche sieht hinterher bestimmt wild aus.  Aber das nur am Rande, denn mich hat „Jamies 15 Minuten Küche – Volume 1 “ durchaus überzeugt und ich habe so einige Trick von ihm gelernt, die ich bestimmt in meine Art des Kochens einfügen werde.

Hier ist ein Vorgeschmack auf die Gerichte, die man auf beiden DVD‘s findet:

01 Chili-Con-Carne-Fleischbällchen / Glasiertes Sesamhähnchen
02 Prächtiger Fischtopf / Steak asiatisch
03 Camembertstangen, Herbstsalat u. Cranberry-Dip / Goldenes Hähnchen
04 Rindfleisch Stroganoff / Miesmuscheln marokkanisch
05 1-A-Fischbrötchen / Farfalle u. Pilze
06 Lamm am Stiel / Maritime Pasta
07 Hähnchen-Dim-Sum / Knusprige Brik-Taschen

08 Knusprige Ente / Spaghetti mit Huhn
09 Meerbrasse marokkanisch / Britischer Burger
10 Schweinefilet karibisch / Minestrone
11 Pasta Pesto / Schwedische Fleischbällchen
12 Lachs mit Grünteekruste / Griechischer Salat
13 Gegrilltes Steak / Knuspriges Hähnchen
14 Filetsteaks / Reis mit Fisch und Eiern

Fazit: Eine visuelle Kochsschule, die durch Schnelligkeit und viel Aroma punktet und Appetit auf die nächste Staffel macht

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