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Die Kochprofis – On Tour in Deutschland – Die besten Rezepte

160 Seiten

Hardcover € 19,90

ISBN 978-3-96033-023-3

Blick ins Buch:

 

 

 

 

 

 

 

Im vergangenen Jahr hatte ich hier ja bereits „Das große Kochbuch“ der Kochprofis vorgestellt und ich muss gestehen, seitdem habe ich es regelmäßig in Gebrauch um mich von diesen Kochideen inspirieren zu lassen, nur Kochsendungen schaue ich immer noch nicht an.

Nun ist bei Tre Torri eine Auswahl von lokalen bzw. regionalen Rezepten der Kochprofis unter dem Titel „On Tour in Deutschland “ erschienen. Es geht von Nord über Ost nach Süd und West quer durch Deutschlands Rezeptvielfalt, wo bekannte Klassiker und regionale Spezialitäten von den drei Köchen Nils Egtermeyer, Frank Oehler und Andi Schweiger überarbeitet  und abgewandelt wurden bzw. sie ihren „Stempel“  diesen Speisen aufgedrückt haben…..

Ich habe einige interessante Rezepte rausgesucht, nachgelesen, zubereitet und möchte hier einige der 80 Rezepte erwähnen:

Auf Seite 19 heißt es „Labskaus im Rollmops“. Dies Gericht habe ich bei einem Besuch in der „Schiffergesellschaft“ In Lübeck probiert. Die Zubereitung klingt nicht schwierig, nur die Zutat Wachteleier wird bestimmt nicht so einfach zu beschaffen sein, aber ich denke ein leckeres Hühnerei kann diese bestimmt ersetzen.

Jetzt im Herbst bietet sich auf Seite 32 an: „Grünkohl mit Pinkel und karamellisierten Kartoffeln“.  Wer immer nur die „Glasvariante“ bzw. den fertig gezupften und vorgegarten Grünkohl kennt, der sollte sich doch einmal die Mühe machen und die Schritt-für-Schritt-Anleitung dieses leckeren Rezepte ausprobieren. Es lohnt sich auf jeden Fall. Allerdings essen wir in unserer Region traditionell lieber Bregenwurst zu diesem Kohlgericht, bzw.  da Pinkel nur selten in den Geschäften angeboten wird.

Ein weiteres Kohlgericht steht auf Seite 54, nämlich „Berliner Buletten mit Rahmwirsing“.  Ich für meinen Teil brauche bei dieser schmackhaften Kohlzubereitung gar keine Buletten dazu, ein bißchen Knusperspeck und Salzkartoffeln haben  dabei uns genauso gut geschmeckt.

Wer gern Wildrezepte ausprobiert, findet auf Seite 71 „Wildgulasch mit Böhmischen Knödeln“ oder auf Seite 105 „Rehrücken mit Maronen-Spätzle“.

Besonders gut hat mir übrigens auch das „Krautfleckerl“-Rezept auf Seite 88 geschmeckt und Nudeln mit Weiß- oder Spitzkohl“ kombiniert, ist echt lecker.

Beim Durchlesen der Rezeptidee auf Seite 134 „Kassler mit Ananas-Rahmkraut“ lief mir eigentlich schon das Wasser im Mund zusammen, doch ich konnte aus dem Text nicht klar erkennen, ob bei der Zutat Kassler vier Scheiben rohes Fleisch oder Aufschnitt gemeint sind. Auf der Abbildung ist das Fleisch recht dünn geschnitten und könnte Aufschnitt sein, da heißt es dann wohl improvisieren…..

Alles in allem haben mich die Rezepte wieder rundum begeistert, nur dass nicht zu jedem Rezept ein Bild des Gerichtes abgedruckt ist, finde ich etwas schade, denn das Auge ist doch bekanntlich mit, bzw. mich inspiriert eine Abbildung als erstes um etwas nachzukochen.

Fazit: Inspirierendes Kochbuch der Kochprofis, das Klassiker und regionale Gerichte quer durch Deutschland im neuen Licht und Geschmack präsentiert.

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Helga Buß-Saathoff: Lieblingsrezepte aus Omas Küche

Lieblingsrezepte aus Omas Kueche von Helga Buss-Saathoff

 

Gebundenes Buch, 144 Seiten,
ISBN: 978-3-572-08164-6
€ 16,99

Verlag: Bassermann Inspiration

 

 

 

 

 

 

 

Schon nach den ersten Seiten dieses liebevoll gestalteten Kochbuchs habe ich mich an meine Kindheit zurück erinnert, als ich bei meiner Oma in der Küche helfen durfte. Je älter und größer ich wurde umso mehr Aufgaben durfte ich übernehmen und durch die Rezepte, die in diesem Buch aufgeschrieben und abgebildet wurden, habe ich so manchen „Aha-Moment“ gehabt, denn über die Jahre habe ich doch so manches Gericht vergessen, dass wir früher zubereitet haben.

Wie bereits erwähnt habe ich Vieles wiedererkannt und mich auch gleich ans Nachbereiten gemacht:

Als erstes kam Steckrübensuppe auf meinen Speiseplan. Beim Zerlegen der Steckrübe sind auch gleich mal ein paar Stücke in den Mund gewandert, denn die Rübe haben Oma und ich auch schon immer roh probiert.
Das Suppenrezept, das hier auf Seite 18 steht, kannte ich so nicht, denn an Birnen und Äpfel in der Suppe kann ich mich nicht erinnern, muss aber sagen, daß es hat mir gut geschmeckt hat.

Auf Seite 36 findet man einen Weißkohlauflauf, den ich als nächstes zubereitet habe, jedoch mit einer kleinen Abweichung, denn anstatt Mettwurst habe ich Cabanossi hineingeschnitten, was sicherlich geschmacklich keinen großen Unterschied ausgemacht hat. Mmmmh, ganz lecker und dieses Gericht passt auch wunderbar zur Jahreszeit.

Um bei Kohlgerichten zu bleiben, habe ich auf Seite 60, daß Rezept für einen Kohlpudding entdeckt und ihn wegen der tollen Optik dann auch gleich meinen Gästen vorgesetzt. Die von diesem Rezept ganz begeistert waren.

Als Nachtisch habe ich in diesem Buch ein Rezept wiedergefunden, dass ich während eines Ostsee-Urlaubs genossen habe:  Das Rezept für den Süßkirschenbecher auf Seite 100 habe ich nur mit Kirschen aus dem Glas zubereitet, da man ja jetzt im Winter schlecht an frische Kirschen herankommt. Geschmacklich einfach lecker, aber wegen des Alkohols im Rezept nur für die großen Naschkatzen gedacht.

Neben der bereits erwähnten sehr ansprechenden Aufmachung des Buches „Lieblingsrezepte aus Omas Küche“ findet man noch Tipps oder Anregungen um ein Rezept abzuwandeln o.ä.  sowie Infos zum Entstehen des Buches und einen Rückblick in die Zeit als diese Rezepte aufgeschrieben wurden.

Aus meiner Sicht ist dies Buch sehr gelungen und ich kann es nur jedem empfehlen, der gerne kocht. Der Autorin kann man nur danken, dass sie ihre Familienrezepte in einem Buch zusammengefasst und jedem zugänglich gemacht hat.

Fazit: Optisch und inhaltlich sehr gut gelungenes Kochbuch mit sehr leckeren Rezepten
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Martin Lagoda: Kohl & Rübe

Kohl und Ruebe von Martin Lagoda

Bassermann-Inspiration

 

Gebundenes Buch, Pappband, 80 Seiten,

ISBN: 978-3-572-08160-8
€ 12,99

 

 

 

 

 

 

Ohne Zweifel jetzt ist Herbst draußen und die Seele muss wieder gewärmt werden. Am besten geht das mit einer leckeren Kohlsuppe oder Grünkohl mit Bregenwurst. Und genau um diese Gemüsearten geht es in diesem Kochbuch. Wer z.B. mal Blumenkohl nicht nur als Gemüsebeilage verwenden möchte, der findet hier tolle Vorschläge für eine festliche Blumenkohlsuppe oder mit dem artverwandten Romanesco einen Gratin mit Mornaysauce.

Ich habe die China-Kohl-Quiche ausprobiert. Den Teig habe ich wie im Tipp vorgeschlagen als Fertigprodukt aus dem Kühlregal genommen. Für die Füllung waren im Rezept Salami oder Chorizo vorgegeben, ich habe mich für Karbanossi als Wurst entschieden, da wir diese Wurstsorte besonders lieben. Mmmmh lecker.

Wie bereits oben erwähnt ist jetzt Suppenzeit und das Rezept für Weißkohleintopf mit Speck kam mir da gerade recht und da mein eingekaufter Kohlkopf schwerer war, haben wir gleich zwei Tage davon essen können. Erfahrungsgemäß schmeckt ein Eintopf ja am nächsten Tag sowieso noch besser. Dieses Rezept hier kann ich nur empfehlen.

Auf Seite 62 steht ein Rezept für die Zubereitung von Steckrüben. Das auf der nächsten Seite abgebildete Gemüse hatte ich erst für eine gelbe Paprikaschote gehalten, was aber ein Trugschluss war, denn die Steckrübe wurde ausgehöhlt und mit Mett gefüllt. Und mir hat diese Art der Zubereitung wirklich gut geschmeckt, denn sonst verarbeite ich Steckrüben eigentlich nur zu einem deftigen Eintopf.

Die Vielfalt von „Kohl und Rübe“ ist hier in leckeren Rezepten aufgeschrieben und dass diese beiden Gemüsesorten reich an Vitaminen und Mineralstoffen sind, kommt noch als Pluspunkt obendrauf.

Zu jedem der Rezepte findet man eine Abbildung des fertigen Gerichtes, die Zubereitung ist sehr gut beschrieben und mit Tipps- und Variationsangaben angereichert, so dass man gleich loslegen kann und eines dieser schmackhaften Mahlzeiten zubereiten kann.

Dieses Kochbuch ist eine Bereicherung in meiner Kochbuchsammlung, vielen Dank an den Autor!

Fazit: Abwechslungsreiche und schmackhafte Rezepte für die kalten Herbsttage findet man hier

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