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Marchesa Violante Guerrieri Gonzaga: Meine italienische Küche

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Tre Torri Verlag GmbH

208 Seiten

Hardcover: 21,0 x 28,0 cm

ISBN: ISBN 978-3-944628-76-9

€ 29,90 (D), € 30,50 (A)

 

 

 

 

 

Die Autorin dieses Buches lebt und wirkt als Malerin und Fotografin im Herzen von Rom. Doch ihre wahre Leidenschaft hat sie dem Kochen gewidmet. Nach einigen Reisen in Länder wie Frankreich oder China und durch den Besuch einiger bekannter Kochschulen hat sie sich dann ihren Traum von der eigenen Kochschule in ihrem Palazzo Taverna verwirklicht.

Dieses Buch gibt Einblick in ihre Kochkurse bzw. deren Gerichte, die sie dort aus der traditionellen italienischen Küche den begeisterten Teilnehmern näherbringt.

Durch die ansprechenden Bilder gleich zu Beginn und besonders vom Campo de Fiori, dem Marktplatz, wo sich eine Vielzahl von Marktständen aneinanderreihen, bekommt man Lust darauf sich von den folgenden Rezepten inspirieren zu lassen.

Wir bei uns zuhause lieben Caprese bzw. Tomaten mit Mozzarella und wenn möglich mit dem guten Büffel-Mozzarella. Leider bekommt am ihn nicht immer, aber wenn, dann genießen wir ihn so, wie er hier im Rezept auf Seite 15 aufgeschrieben ist.

Seitdem ich das erste Mal Bruchetta gegessen habe, wird bei uns „altes“ Weißbrot o.ä. weiter verarbeitet und auf Seite 21 gibt es einen leckeren Vorschlag um „Geröstete Brotscheiben mit Tomaten und Olivenöl“ zu genießen.

Besonders gut hat mir die Rezeptidee auf Seite 26 „Brie im Blätterteig“ gefallen, denn durch das Fertigprodukt (Blätterteig) aus dem Kühlregal ist es schnell hergestellt und war eine willkommene Leckerei als überraschend Besuch eintraf.

Aus Seite 67 befindet sich das Rezept für Lauch-Kartoffel-Cremesuppe. Diese Suppe kann man warm oder kalt genießen. Sie ist recht schnell zubereitet und leider auch schnell aufgegessen, so dass beim nächsten Mal gleich die doppelte Menge an Zutaten in den Topf wandern wird. Echt lecker!

Ich könnte über die mehr als 70 Rezepte noch weiter schwärmen, aber auf die Birnentorte als krönenden Abschluss möchte ich noch hinweisen. Man findet die Anleitung dazu auf Seite 201. Und dass die Autorin sich viel auf ihren Reisen hat geschmacklich inspirieren lassen, merkt man auch daran, dass man nicht nur „rein“ bzw. typische italienische Gerichte vorgestellt bekommt, sondern auch z.B. „Linzer Torte“, was ich aber nicht schlimm finde, denn das Buch heißt ja „Meine italienische Küche“ und da jeder einen anderen Geschmack hat und seine Vorlieben, darf so ein Rezept hier durchaus stehen.

Ich lese gern in Rezeptbüchern und lasse mich inspirieren und diesmal wird man auch noch gleich nach Italien katapultiert, denn das reich bebilderte Buch ist nicht nur Kochbuch, sondern ein schönes „Bilderbuch“ mit sehr leckeren Rezepten, dass ich nur empfehlen kann.

Fazit: Empfehlenswertes „Bilderbuch“ mit inspirierenden und leckeren Rezepten!

 

 

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Sebastian Dickhaut: JETZT! Nudeln

 

JETZT Nudeln von Sebastian Dickhaut  Gebundenes Buch , 240 Seiten,
ISBN: 978-3-517-09358-1
€ 19,99
  Verlag: Südwest

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Der Autor dieses Buches ist gelernter Koch, er hat im Fernsehen schon sein Können gezeigt und bereits mehr als 50 Kochbücher veröffentlicht!

Sein neuestes Exemplar „JETZT! Nudeln“ hat mich schon vom Cover her angesprochen und das hat auch im Buch nicht nachgelassen. Ein Lesezeichen mit den 5-Pasta-Steps liegt dem Buch bei, was sehr eine gute Idee und außerdem hilfreich ist.

Alles Wichtige über die heißgeliebte Nudel, die man übrigens auch kalt in vielfältiger Art genießen kann, hat der Autor sehr gut und verständlich in Worte verfasst und man lernt, dass überall auf der Welt in der einen oder anderen Variante Nudelgerichte auf den Tisch kommen.

Bunt wie die Soßen, die man zu den Nudeln reicht sind auch die Seiten und neben den eigentlichen Rezepten gibt es noch Tante Erika rät, wo zu den Rezepten noch sehr hilfreiche Tipps eingefügt sind.

Da man hier wirklich kaum weiß, was man zuerst und zuletzt ausprobieren soll, habe ich einfach blind das Buch aufgeschlagen und bin auf Seite 29 bei „Hörnchen mit Speckpesto“ gelandet. Das ist ein Gericht, wozu ich noch nicht einmal einkaufen brauchte, da ich diese Zutaten eigentlich immer zuhause habe. Optisch auf dem Teller sehr ansprechend und im Mund einfach lecker. Klasse!

Weiter ging es ein paar Tage später auf Seite 46 mit Älplermagronen. Beim Aussprechen habe ich so meine Schwierigkeiten, aber beim Nachkochen gar keine. Dieses Gericht ist eine Kombination aus Kartoffeln und Nudeln, die sich dann zu einem Auflauf wandeln.  Da sich Gäste angemeldet hatten und  eine Zubereitungszeit von nur 45 Minuten im Rezept angegeben war, habe ich mich darauf eingelassen. Und das war auch gut so, denn zum einen ist dies eine interessante neue Rezeptidee, zum anderen eine Mahlzeit, die sich wirklich gut eignet, wenn Gäste kommen. Der Duft, der aus dem Ofen strömte, war vielversprechend und der Geschmack hat alle begeistert und wir waren hinterher alle rund um satt. Übrigens ich habe Emmentaler zum Überbacken benutzt. MMMMMMhhhhhhhhh

Kritharaki, also griechische Reisnudeln, hatte ich vor einiger Zeit beim Einkaufen entdeckt und nun auch passend dazu im Buch auf Seite 188 eine Suppe damit (Avgolemono mit Garnelen und Kritharaki), die ich unbedingt ausprobieren musste, was ich auch getan habe und die leeren Teller stehen gerade in der Küche und warten auf den Abwasch. Alle Mitesser wollten Nachschlag und daher war alles ruck-zuck aufgegessen.

Ich glaube mehr brauche ich hier nicht zu schwärmen, denn dies Kochbuch mit den über 100 Rezeptvorschlägen für Nudelgerichte aus aller Welt kann man nur weiterempfehlen und ich bin noch lange nicht fertig mit ausprobieren…

Fazit: Rundum gelungenes Nudelkochbuch, das optisch und geschmacklich überzeugt!

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Karl Newel: Grüner & weißer Spargel

Gruener weisser Spargel-Set von Karl Newedel

Im Verlag „Bassermann Inspiration“ ist das obige Buch jetzt in Kombination mit einem hochwertigen Spargelschäler aus rostfreiem Edelstahl erschienen.

Schon das Cover des Buches lässt einem das Wasser im Munde zusammenlaufen.

Wenn doch endlich das Grau in grau des Winters vorbei wäre und man endlich wieder deutschen Spargel kaufen könnte!

Aber diese Buchkombination macht einen schon einmal richtig Laune und Appetit und so kann man schon einmal im Voraus planen, welche der neuen Kombinationen, die man  hier mit Spargel findet, dann so schnell wie möglich ausprobieren kann.

Egal welches Rezept ich mir hier im Buch anschaue, die Bilder machen wirklich Appetit und egal ob nun mit grünem oder weißen Spargel oder auch gleich mit beiden Sorten, es findet sich bestimmt für jeden Spargelliebhaber etwas zum Ausprobieren.

Besonders die Salatkreationen haben mich angesprochen und es finden sich auf Seite 15 und 16 zwei Rezepte einmal mit Kartoffeln und Radieschen oder Thunfisch und Kidneybohnen als Hauptbestandteil, was ich persönlich so mit Spargel kombiniert noch nicht gegessen habe und diese Rezepte werde ich mit Sicherheit ausprobieren.

Aber als allererstes werde ich das Rezept auf Seite 44 ausprobieren, nämlich Spargel nach Königsberger Art. Königsberger Klopse sind eines meiner Leibgerichte und dann noch den edlen Spargel als Zutat, dass muss unbedingt probiert werden.

Das Buch-Set „Grüner & weißer Spargel“ macht Lust auf die kommende Spargelsaison mit Rezepten, die man ausprobieren sollte.

 

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Hugh Fearnley Whittingstall: Täglich vegetarisch

Ich liebe Obst und vor allem Gemüse und deswegen bin ich immer auf der Suche nach neuen Rezepten oder Ideen für Kombinationen  mit anderen Nahrungsmitteln. Ich bin zwar kein Vegetarier, aber ich kann schon mal den einen oder anderen Tag ohne Fleisch auskommen.

 

 

 

Der Autor des Kochbuchs „Täglich vegetarisch “ schreibt selbst, dass er mit diesem Buch verführen möchte und zwar dazu, dass mehr Gemüse gegessen wird. Durch die über 200  Gerichte macht er es dem Leser nicht leicht, denn alle Gerichte sehen lecker aus und wenn sie auch noch einfach herzustellen sind, was will man mehr.

Die vielen ansprechenden farbigen Bilder lassen einen schon Hunger bekommen und es ist bestimmt für jeden Geschmack etwas dabei. So gibt es Salate, Suppen, Dips, Tartes, Küchlein, Gemüse als Rohkost oder gegart auf die eine oder andere Weise.

Schon beim ersten Durchblättern bin ich auf Seite 40 hängengeblieben, denn dort steht das Rezept für Kürbis mit Lauchfüllung. Also beide Gemüse allein esse ich schon besonders gern, aber auf die Kombination wäre ich so direkt nicht gekommen.  Ich habe Hokkaido-Kürbisse genommen und man sollte am besten gleichgroße nehmen, wegen der Garzeit, denn sonst passiert es, dass man zwar einen warmen, aber doch noch etwas hartes Kürbisfleisch im Innern vorfindet. Als Käse habe ich Parmesan genommen. Einfach nur lecker!

Als nächstes habe ich den Kartoffelsalat „Tartare“ von Seite 79 zubereitet. Was soll ich sagen, es muss nicht immer die dicke Mayonnaise sein, sondern Olivenöl und Kartoffeln ist eine tolle Variante und man spart bestimmt reichlich an Kalorien.

Auf Seite 52 steht das Rezept für  „Kartoffel-Steckrüben-Küchlein“. Steckrüben und Kartoffeln habe ich sonst immer als Suppe serviert, aber dies Rezept ist mal was ganz anderes. Nur den Blätterteig habe ich fertig gekauft, was aber sicherlich dem Rezept nicht geschadet hat.

Für mich gibt es in diesem Kochbuch noch vieles an Rezepten, die ich unbedingt ausprobieren möchte und ich kann es nur jedem empfehlen, der aus Gemüse mal ein ganzes Gericht zaubern möchte und ich kann nur bestätigen, schwierig zuzubereiten sind diese Rezepte nicht, alles was ich bis jetzt ausprobiert habe, war schmackhaft, sättigend und sehr lecker.

Fazit: Man muss nicht Vegetarierer sein um in diesem Kochbuch leckere Rezepte zu finden!

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