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Luise Lilienthal: Mini-Muffins-Set

Mini-Muffins-Set von Luise Lilienthal

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Überall wo man in letzter Zeit hinsieht, findet man „Kleinigkeiten“. Ob nun selbstmachte Pralinen,  Cake Pops oder auch Muffins „Mini ist in!“  Im Bassernann-Verlag ist jetzt ein Back-Set zusammengestellt worden, dass ein Backblech für 24 „Mini-Muffins“ und das passende Rezeptbuch beinhaltet.

Nach dem ersten Ausprobieren, kann ich sagen, dass das Blech gut zu reinigen ist, was ja ganz wichtig ist, denn wer will Kuchenreste aus so kleinen Vertiefungen auskratzen?!

Doch beim nächsten Gebrauch habe ich bevor ich den Teig eingefüllt habe –  wozu man auch etwas Fingerspitzengefühl braucht, da man ja genau zielen muss – kleine Papierförmchen (gibt es für Pralinen im Handel) in die Öffnungen getan, so wie ich es auch bei den großen Muffins mache.

Die Rezepte im Buch reichen von süß bis herzhaft und sind bestimmt ganz schnell vernascht, denn die Rezepte, die ich ausprobiert habe, waren gut beschrieben und die Zubereitung war ohne Probleme möglich.

Da ich gerne kaffee- oder espressohaltige Kuchen oder Gebäcke mag, habe ich die Espresso doppi von Seite 16 hergestellt. Leider sind 24 auch sehr schnell aufgegessen!

Wenn Besuch ansteht und es auf Deko ankommt, da hat die Autorin noch eine leckere  Espresso-Sauce als Beigabe zu diesen Muffins im Buch aufgeschrieben. Die hat mir gut gemundet und ich habe sie auch zu einem Vanillepudding als Topping gegeben. Das war echt lecker!

Da ich durch Zufall Wasabi-Erdnüsse im Haus hatte, habe ich das Rezept von Seite 60 ausprobiert.

Also, wer Wasabi kennt und auch die Erdnüsse, der weiß, was einen erwartet, nämlich Schärfe!

Zu Silvester wären diese Muffins z.B. auch eine tolle Variante zu „Krapfen mit Senf“.  Denn auf den ersten Blick könnte man die grünen Teilchen als Pistazien verkennen!  Diese Idee werde ich eventuell weiterspinnen, wenn es soweit ist…

Fazit: Klein, aber fein ist hier die Devise  und das „Mini-Muffins-Set“ ist eine gelungene Kombination

 

 

 

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Dr. Oetker: Torten aus dem Kühlschrank

 

TortenAusDemKuehlschrank_6cm

 

 

 

 

 

 

Dr. Oetker: Torten aus dem Kühlschrank

ISBN: 978-3-7670-0882-3

 

 

Endlich sind die Temperaturen angestiegen und es lockt die Menschen ins Freie. Garten, Terrasse oder Balkon laden jetzt zum gemütlichen Kaffeetrinken ein. Dabei ist ein leckeres Stück Kuchen oder auch Torte immer gern gesehen. Doch wer steht dann noch gern am warmen Herd, wenn es warm draußen ist?

Im Dr. Oetker-Verlag ist jetzt ein tolles Buch erschienen, das einlädt schmackhafte Torten einfach im Kühlschrank herzustellen. Das Backen im Ofen entfällt durch den Einsatz von Gelantine und anderen Zutaten und die „Backergebnisse“ sind einfach nur lecker. Ob nun mit Obst, Schokolade oder auch Kaffee als Zutat, es findet sich sicherlich für jeden Geschmack etwas dabei.

Da jetzt Rhabarberzeit ist, kam mir das Rezept auf Seit 56 gerade recht.  Da ich genügend Rhabarber zur Verfügung hatte, habe ich gleich kurze Zeit hintereinander dieses Rezept ausprobiert. Zuerst genau wie im Buch angegeben mit den Blätterteigöhrchen und der weißen Schokolade als Boden. Auf das Rosenwasser habe ich verzichtet,  da mir die Zeit zum Besorgen gefehlt hat. Die Rhabarbertorte hat trotzdem frisch und sehr  lecker geschmeckt. Rhabarber und Rohrzucker ist eine tolle Kombination, was zu einer guten Balance führt zwischen dem herben (nicht sauren!) Rhabarber und der Süße des braunen Zuckers. 

Da beim Zerteilen der Torte ab und zu der Boden etwas wegbröckelt, habe ich die nächste Rhabarbertortenfüllung aus dem Rezept einfach auf einen Biskuitboden, den ich noch eingefroren hatte, gefüllt. Den Boden habe ich auf eine Tortenplatte gelegt. Nachdem er fast aufgetaut war, habe ich einen Tortenring darum gestellt und die Rhabarbermasse darauf getan. Einige Schweineöhrchen habe ich dann zerbröselt und mit Pistazien vermengt und als Topping vor dem Servieren auf die Torte getan. Auch so schmeckte die Torte zum dahinschmelzen…..

Besonders interessant fand ich die Cappuccino-Oblaten-Torte auf Seite 52.  Sie ist einfach herzustellen und auf jedem Kaffeetisch ein echter Hingucker. Ich habe für die Zubereitung Espresso aus dem Kühlregal genommen, da so der Kaffeegeschmack noch intensiver ist. Beim Zerteilen sollte man ein gut geschärftes Messer verwenden, dann gelingt auch das Durchteilen  der knusprigen Schichten dieser Torte gut. (Ich habe auch immer ein Gefäß mit warmen Wasser dabeistehen um das Messer nach jedem Schnitt zu säubern!)

Ich könnte noch mehr schreiben, welche Torten ich ausprobiert habe, aber ich finde, Selbermachen und Ausprobieren ist hier angesagt. Das Buch bietet viele abwechslungs- und variationsreiche Möglichkeiten selbst eine Kühlschranktorte zu zaubern .

Fazit: Mit Hilfe eines Kühlschranks entstehen aus diesen Rezepten schmackhafte Torten, die man unbedingt ausprobieren sollte!

 

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Jaqueline Böttcher: Puddingkuchen

Puddingkuchen von Jacqueline Boettcher

Wer kann da schon nein sagen, wenn ein herrlich nach Vanille oder auch Schokolade duftender selbstgekochter Pudding auf dem Tisch steht?  Und wie aus Pudding als Zutat ein leckerer Kuchen wird, erfährt man in diesem Buch.

Es gibt am Anfang des Buches eine kleine Einführung mit Tipps und Tricks, die hilfreich bei der Herstellung bzw. der Zubereitung von Torten, Tartes und Törtchen oder auch Blechkuchen sind.

Beim ersten Durchblättern bin ich auf Seite 86 hängengeblieben, denn dort steht eine Variante des beliebten Tiramisus, die zwar auch mit Mascarpone verfeinert wird, aber ohne Alkohol auskommt. Ein Grund für mich, gleich einmal die anderen Zutaten einzukaufen und diese Variante meinen Lieben als Dessert vorzusetzen.

Die Puddingcreme allein fanden wir alle ein wenig geschmacklos und auch nach einem Tag „durchziehen“ des gesamten Desserts fehlte uns das sogenannte I-Tüpfelchen.   Ich habe eine Woche später das Rezept noch einmal zubereitet und diesmal in die Puddingcreme etwas aufgebrühten Espresso eingerührt. Dieses Mal war das Pudding-Tiramisu ganz schnell aufgeschleckert.

Da ja Ostern nicht weit ist und Eierlikör gut in diese Zeit passt, habe ich mich als nächstes für die Muffins mit Eierlikörpudding entschieden. Das Rezept dazu steht auf Seite 72 und das passende Foto dazu, lässt mir das Wasser im Mund zusammenlaufen. Von diesem Rezept waren alle begeistert und auch nur mit Sahne allein gefüllt schmeckte der Muffin sehr gut.

Blätterteig und Pudding, was für eine Kombination! und als Topping Früchte.

Auf Seite 47 findet sich ein Rezept „Heidelbeertörtchen mit Quark-Pudding“. Die Heidelbeeren habe ich mit gut abgetropften Mandarinen aus der Dose ersetzt.  Zwar ist die Zubereitung durch das Blindbacken etc. etwas aufwendig, aber das Endresultat konnte sich sehen lassen und war ganz lecker.

Dies ist nur ein kleiner Einblick in die Vielfalt von „Puddingkuchen“ und dies Buch verleitet durch die ansprechenden Bilder zum Nachbacken.

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