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Hugh Fearnley-Whittingstall: Täglich Früchte

 

ISBN: 978-3-03800-926-9
Einband: Gebunden
Umfang: 416 Seiten
Format: 18.9 cm x 24.6 cm
AT-Verlag

 

 

 

 

 

 

 

 

Im Februar 2013 hatte ich hier bereits ein tolles Kochbuch von diesem Autor mit dem Titel “Täglich vegetarisch“ vorgestellt und mich von den schmackhaften Rezepten „verführen“ lassen.

Nun gibt es ein neues „Nachschlage-Werk“ in Sachen gesundem Essen mit dem Titel „Täglich Früchte“.

Ich persönlich schwöre ja auf einen Apfel am Tag, der immer morgens auf dem Speiseplan steht.

Der in Großbritannien bekannte Food-Journalist und Buchautor Fearnley-Whittingstall betreibt übrigens in Devon ein eigenes Restaurant mit Namen „River Cottage“ und er setzt sich für biologische, regionale, saisonale und nachhaltig produzierte Lebensmittel ein.

Nach einer Einleitung (die allerdings auf extrem rot eingefärbten Untergrund abgedruckt ist und dadurch etwas schwer zu lesen ist) geht es zu den eigentlichen spannenden Rezepten und das erste Kapitel hat die Überschrift „Sommerbeeren“. Zwar gibt es jetzt schon ab und an einige der hier im Rezept vorkommenden Früchte wie Erdbeeren, Himbeeren oder auch Brombeeren, aber ich gestalte eigentlich meinen Speiseplan immer nach den aktuell frisch geernteten Früchten, die man zur Saison zu kaufen bekommt, so dass ich in diesem Kapitel erst nur „Lesezeichen“ hinterlassen habe, was ich demnächst ausprobieren möchte: z.B. steht auf Seite 22 das Rezept für Gurken-Stachelbeer-Suppe, was schon mal sehr interessant für mich klingt.  „Rindersteak mit Erdbeeren“ findet man auf Seite 35 und die Anleitung für „Schwarzen Johannisbeerlikör“ auf Seite 62.

Im Kapitel Äpfel wurde ich dann fündig und „Wirsing mit Apfel und Kümmel“( Seite 166) stand vor einigen Tagen auf dem Speiseplan….. Mmmmhh lecker!

Meinen ersten „Apple Pie“ habe ich in London gegessen und dann immer mal wieder Rezept-Variationen des bekannten Gerichts zuhause ausprobiert. In diesem Buch gibt es ab Seite 177 einige Abwandlungen dieser klassischen Apfelpastete aufgelistet. Das passende Bild daneben lässt einen schon das Wasser im Munde zerlaufen.

Besonders schnell und einfach hergestellt ist dann auch der „Apfelschnee“, ein Dessert, dessen Rezept auf Seite 174 zu finden ist.

Ich finde das Buch inspirierend und besonders der „Zitronen-Kartoffelkuchen“ von Seite 358 sieht auf der Abbildung so saftig und lecker aus, so dass er für das kommende Wochenende auf dem Back-Plan steht.

Auf über 400 Seiten gibt es pikante und süße Rezeptvorschläge rund um das Thema „Früchte“,  die neben den bekannten Klassikern dann auch vielleicht auf den ersten Blick erstaunen lassen mit was hier eine Kombination eingegangen wird: Ein Pizza-Belag oder ein deftiger Eintopf wird hier mit Früchten „aufgepeppt“. Wer gerne Rezepte ausprobiert, der sollte auch mal mutig sein und neue Variationen austesten.

Ich finde das Buch gelungen, nur die teils etwas zu farbintensiven Untergründe bei den „Texteinlagen“ fand ich etwas störend bzw. waren dadurch schwer lesbar, aber die Rezeptanleitungen sind davon ausgenommen und die jeweiligen Bilder zu den Gerichten lassen einen das Wasser im Munde zusammenlaufen, so dass es mir zumindest nicht schwer fällt „Täglich Früchte“ auf dem Speiseplan zu haben; in diesem Koch/Backbuch findet man unzählige schmackhafte Rezeptideen, die zum Nacharbeiten anregen!

Fazit: Inspirierende Rezept-Ideen rund um das Thema „Früchte“, die auch mal neue Kombinationsmöglichkeiten aufzeigen und zum Nacharbeiten anregen!

 

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Hannah Widell & Amanda Schulman: Schwedischer Inselsommer

Schwedischer Inselsommer von Hannah Widell

Schwedischer Inselsommer von Hannah Widell

 

 

 

 

 

 

Gebundenes Buch, Pappband, 160 Seiten,
95 Farbfotos
ISBN: 978-3-572-08184-4
€ 19,99 [D]
Verlag: Bassermann Inspiration

 

 

Unter dem Motto „Lieblingsrezepte“ haben die Autorinnen, die übrigens Schwestern sind,  jetzt ein Buch herausgegeben. Im schwedischen Fernsehen haben die beiden eine eigene Kochshow,  im Internet sind sie mit einem Blog vertreten.

Dies Buch hat etwas von einer Einladung und schon durch das Coverbild inspiriert folgt man den beiden Schwestern mit ihren Familien gern in ihr Sommerhaus auf der Insel Gotland, wo sie den Sommer verbringen.

Mit einem „Willkommen!“-Vorwort beginnt der „Schwedischer Inselsommer“ und durch die vielen Bilder bekommt man einen Eindruck wie es rings um das Sommerhaus aussieht.

Die Rezepte, die hier aufgeschrieben sind, versprechen die Autorinnen, sind einfach nachzuarbeiten und mein erster Eindruck beim Durchblättern ist vielversprechend, denn die Fotos zu den Gerichten machen Appetit.

Auf Seite 15 bekommt man Einblick in das „Mittsommerfest“ und auf dem einladend gedeckten Tisch gibt es eingelegten Lachs, Matjesaufstrich neben knackigem Sommersalat und einer Käse-Tarte, die ich mit Appenzellerkäse nachbereitet habe und das ist wirklich einfach und gut gelungen.

Ab Seite 30 geht es um das Frühstück der Familie und die Orangen-Ingwer-Marmelade ist auf unserem Frühstückstisch eine Bereicherung gewesen.

Besonders gut haben wir die vielen Rezeptideen für Picknick oder auch Grillen gefallen, denn z.B. Belegte Brötchen mit Spiegelei und Wurst oder Einfacher Rührkuchen passen gut zu unseren Ausflügen und waren eine schmackhafte Idee für unterwegs.

Besonders lecker fand ich die Rhabarbertarte, dessen Rezept auf Seite 138 steht, denn die schmeckt auch lauwarm gut. Wer eine besondere Torte sucht, worin Erdbeeren versteckt sind, da bietet sich auf Seite 108 die Prinzessinnentorte an. Es finden sich auch noch interessante Ideen um einen Kindergeburtstag auszurichten, hier vorzugsweise am Strand….

Mir hat das Buch gut gefallen, da man nicht nur tolle Rezeptideen präsentiert bekommt, sondern auch einen Blick in die schöne Landschaft der Insel Gotland. Interessant waren die schwedischen Gepflogenheiten z.B. wie man das Mitsommerfest begeht oder das Krebsfest feiert, welche Gerichte man dort in den Familien zubereitet, wenn jemand Geburtstag hat oder die Familie einfach nur zusammen frühstückt.

Fazit: Diese Einladung sollte man annehmen, hier gibt es einen Inselurlaub auf Gotland mit Rezepten zu wohlschmeckenden Gerichten

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Corinne Jausserand: Mediterrane Sommerküche – für heiße Tage und beste Freunde

Mediterrane Sommerkueche von Corinne JausserandGebundenes Buch, 112 Seiten,
ISBN: 978-3-572-08141-7
€ 12,99

Verlag: Bassermann Inspiration

 

 

 

 

 

 

 

 

Nach diesem unbeständigen Wetter in der letzten Zeit sehnt man sich nach der Sonne und auch nach dem Sommer. Dieses gelungene Rezeptbuch ist schon mal eine Inspiration was für verführerische Leckereien man dann auch wieder im Freien genießen kann.

Die Autorin Corinne Jausserand ist im Südwesten Frankreichs aufgewachsen. Sie arbeitet als Foodstylistin und daher weiß sie natürlich ganz genau, dass das Auge des Betrachters mitisst und so sind auch die Fotos im Buch sehr ansprechend und machen Lust darauf, die aufgeschriebenen Rezept gleich mal auszuprobieren.

Das erste Kapitel heißt „Kleine Köstlichkeiten zum Aperitif“. Dort findet man die Zubereitung von unterschiedlichen Pestos, Crostini-Variationen und auf Seite 16 zwei Tortilla-Rezepte, die ich beide ausprobiert habe. Das erste Mal habe ich mich genau ans Rezept gehalten, aber beim zweiten Mal dann gekochte Pellkartoffeln vom Vortag verwendet, was auch gut funktioniert hat und beide Male wurde lecker geschlemmt.

Es folgen erfrischende Vorspeisen wie z.B. Melonensalat, kalte Gurkensuppe und ich stoppe wieder auf Seite 38 bei Herzhaft Gebackenes und ein Kuchen aus Paprika, Ananas und Feta oder mit Zucchini, eingelegten Tomaten und Haselnüssen (die ich durch Pinienkerne ausgetauscht habe) wird hier rezeptmäßig angeboten und von mir nachgebacken. Ich kann nur sagen beide Male einfach lecker…..

Es folgen Zutaten wie Fisch, Meeresfrüchte oder auch Fleisch und man bekommt  raffinierte Gerichte in Wort und Bild aufgezeigt…

Bei den Desserts auf Seite 94 konnte ich nicht widerstehen und die Erdbeer-Tiramisu wurde zu Ostern als besonderes Leckerli gereicht. Apropos Ostern – als Topping zusätzlich ein bisschen Eierlikör fanden wir alle ganz lecker.

Ich kann die „Mediterrane Sommerküche“ nur empfehlen, denn uns haben alle ausprobierten Gerichte gut geschmeckt und was mir besonders gefallen hat, sie lassen sich ohne Mühe nacharbeiten, so dass der Sommer kommen kann…..

Fazit: Empfehlenswertes Rezeptbuch, so dass nur noch der Sommer kommen muss

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Philadelphia – Das große Backbuch

 

Auf die eine oder andere Art hat wohl schon jeder von dem vielfältigen Philadelphia Frischkäse gehört oder ihn auch schon genossen.

In diesem Backbuch findet man eine Vielzahl an Rezeptvorschlägen von süßen Torten bishin zu pikanten Aufläufen.

Bei den herzhaften Gerichten hat mir besonders der Lauch-Kartoffel-Auflauf von Seite 140 gemundet und zur Jahreszeit passt er auch gut, da es jetzt besonders leckeren Porree überall zu kaufen gibt.  Abgewandelt mit Wirsing-oder Weißkohl hat meiner Familie das Gericht aber auch  gut geschmeckt.

Da es in den Kühlregalen auch Philadelphia mit Milka gibt, bot sich das Rezept auf Seite  110  für eine Schwarzwälder-Kirsch-Torte sofort an.  

Im Rezept ist Kirschwasser als eine Zutat dabei, für die Erwachsenenvariante eine leckere Zutat, aber da Kinder bei uns mitessen, habe ich einfach den Löffelbiskuit mit etwas von dem aufgefangenen Kirschsaft getränkt, damit der Keks durchweicht um hinterher den fertigen Kuchen besser anschneiden zu können.

Kühlschranktorten mit Philadelphia sind der Hit und ich probiere immer wieder gerne neue Rezepte aus. Die Pünktchentorte auf Seite 101 stach mir gleich ins Auge und zubereitet ist sie einfach und schnell. Leider ist ja jetzt nicht gerade Erdbeerzeit und deswegen habe ich einfach Sauerkirchen aus dem Glas genommen und die Erdbeer- gegen Sauerkirschmarmelade ausgetauscht und siehe da, auch durch diesen Austausch hat allen die Torte gut geschmeckt.

Da ich immer wieder gern experimentiere und neue Torten kreiere,  will ich hier meine Baukasten-Torte vorstellen:

Man nehme das Rezept von Seite 110 und 101 und lasse die Böden weg. Anstelle der Kekse habe ich zwei „dunkele Wiener Böden“ genommen und mit Kirschwasser beträufelt und dann einfach beide Torten übereinander gestapelt, d.h.  erst einen Wiener Boden auf eine Tortenplatte gelegt und darum einen Tortenring gestellt. Dann Schicht für Schicht wie folgt gestapelt:

Kirschen mit Gus, Philadelphia mit Milka und Zutaten,  den zweiten Wiener Boden und als nächste Schicht die Pünktchentorte mit Kirschmarmelade. 

Nachdem ich sie über Nacht im Kühlschrank durchgekühlt hatte kam als Topping noch geraspelte weiße Schokolade drauf.

Der Tortenring war bis zum Anschlag gefüllt und nach dem Auslösen hatte ich dann eine extrem leckere Turmtorte gebaut, die auf der Kaffeetafel, dann nicht lange überlebt hat, da jeder ein Stück probieren wollte. Dieses Buch verleitet einen dazu immer neue Kreationen mit Philadelphia auszuprobieren.

„PHILADELPHIA das große Backbuch“ beinhaltet tolle Back- bzw. Kochrezepte, wo jeder auf seinen Geschmack kommt. Man findet zu jedem Rezept ein passendes Foto und die Zubereitung wird detailliert aufgezeigt. Allerdings ist mir aufgefallen, dass bei manchen Rezepten steht: Man nehme eine Springform und leider nicht welche Größe der Backform für das Rezept notwendig ist, denn Springformen gibt es ja mittlerweile in allen Größen, auch wenn ich von einem Durchmesser von 26 cm ausgegangen bin, sollte man das noch einmal bei einer eventuellen  Neuauflage des Buches nachtragen.

Fazit: Faszinierend, was man aus Frischkäse alles zubereiten kann

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