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Sunil Vijayakar: Eis am Stiel selbst gemacht

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Jetzt da endlich die Sonne zum Vorschein gekommen ist und die Temperaturen erfreulich in die Höhe gestiegen sind, da bekommt man schon mal wieder Lust auf ein leckeres Eis.

Da kommt das Set bestehend aus dem Rezeptbuch „Eis am Stiel “ und einer Eisform mit vier „Fächern“ gerade recht und lockt mit „Selbst gemacht und Einfach lecker“.

Anfangs erfährt man wie es überhaupt zu dem Phänomen „Eis am Stiel“ gekommen ist.

 Ein ganz wichtiger Bestandteil von selbstgemachtem Eis ist „Läuterzucker“. Wie man ihn herstellt und wozu er dient, wird gleich danach anschaulich erklärt.

Vor den eigentlichen Rezepten gibt es noch Tipps und Tricks und man erfährt welche Behältnisse sich am besten zum Herstellen von Eis eignen.

Die Rezepte sind in die Rubriken: Frisch und fruchtig, Herrlich cremig, Exotisch und spritzig und Cocktails am Stiel aufgeteilt.

Das Rezept für„Jamaika-Eis“ gleich auf Seite 16 klang schon mal interessant, schnell wurden die Zutaten (Pfirsiche aus der Dose und Erdbeeren und Kiwis als frisches Obst) eingekauft und ich habe mich an die Arbeit gemacht: Allerdings habe ich erst nach dem „Zerkleinern und Pürieren“ gelesen, dass die Menge auf acht Förmchen verteilt werden soll, was natürlich schwierig ist, wenn man nur die in diesem Set beiliegende  vierteilige Form hat.

Da war guter Rat teuer und so habe die Eisform  befüllt und den Rest der pürierten Früchte habe ich dann unter Joghurt gerührt und als Dessert gereicht.

Dann ging es nach der Einfrierzeit darum das Eis am Stil aus der Form zu bekommen. Dazu habe ich die ganze Form für einige Minuten in heißes Wasser gestellt, so war das Herauslösen kein Problem und das Eis schmeckte fruchtig lecker.

Allerdings ist durch die vier zusammenhängenden Eisförmchen es kaum möglich nur eins so anzutauen, dass man nur ein Eis herausnehmen kann, was schade ist, denn bei uns sind nicht immer gleich vier Naschkatzen auf einmal vor Ort um diese Leckereien zu genießen.

Wegen der oben beschriebenen Füllmengenabweichung habe mir die Rezepte im Buch noch einmal genauer angesehen und siehe da, alle im Buch vorkommenden Rezepte sind für acht Förmchen vorgesehen! 

Ein Rezept wollte ich aber unbedingt noch ausprobieren und deshalb habe ich mir die Mühe gemacht und „Himmlische Schokosünden“ mengenmäßig für vier Förmchen umgerechnet.

Das Befüllen der beiliegenden Eisform gelingt gut und auch das Herauslösen nach dem Einfrieren war wieder kein Problem wenn man denn gleich alle vier Eis genießen möchte….

Die Idee Eis selbst zu machen und wie hier gleich passend eine Eisform dazu zu bekommen finde ich im Prinzip gut, allerdings sollten dann die Rezepte auch portionsmäßig  auf die Form angepasst sein. Bei der beiliegenden Vierfachform wäre es auch schöner gewesen, wenn es vier einzelne Förmchen oder ineinander „gehakte“ Teile gewesen wären, damit man auch nur ein einzelnes Eis am Stiel entnehmen kann.

Fazit: Set-Idee gut, Rezepte lecker und gut nachzuarbeiten, allerdings sollten Form und Rezeptvorschläge besser aufeinander abgestimmt sein!

Filed under Rezeptbuch und Form als Set

Schokolade – Verführung pur

 

9781474810593_RGBISBN: 9781474810593
Parragon-Verlag

€9,99

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Jeder kennt sie, jeder liebt sie, doch die wenigsten Menschen wissen genau wie Schokolade hergestellt bzw. wie aus den Früchten des Kakaobaums dann die beliebte Süßigkeit entsteht.

In Buch „Schokolade – Verführung pur„ erfährt man wie aus der Kakaobohne dann das Endprodukt Schokolade wird. Ganz zu Anfang kannte man nur Trinkschokolade, doch über die Jahre hinweg hat man mit der Frucht des Kakaobaum viel experimentiert und die große Vielfalt an Produkten die man heutzutage Schokolade nennt, kann sich sehen und schmecken lassen!

Natürlich ist dies nur ein klitzekleiner informativer Teil des Buches, denn in der Hauptsache ist dies ein Rezeptbuch, worin sich alles um Schokolade dreht. Über 80 Rezepte für Kuchen, Pralinen oder auch Eis sind hier zusammengestellt. Schon beim Durchblättern läuft einem das Wasser im Munde zusammen und die vielen Abbildungen sind so ansprechend, dass man gleich mal zugreifen und probieren möchte….

Gleich auf Seite 16 gibt es ein „nussiges“ Rezept mit dreierlei Sorten Schokolade, welches eigentlich nicht schwer nachzuarbeiten ist, nur beim Schmelzen der weißen Schokolade sollte man ein wenig aufpassen, damit man den richtigen Schmelzpunkt trifft. Aber diese kleinen Raffinessen bekommt man auch hier im Buch auf Seite 167  genau erklärt.

Mein Hauptaugenmerk bei den Rezepten war diesmal die Kombination mit Salz. Auf Seite 18 findet man z.B. eine Konfekt-Zubereitung bestehend aus Meersalz, Karamell und Walnüssen. Optisch erst ein wenig an Brownies erinnernt, aber geschmacklich ganz anders, nämlich „ungewöhnlich“ lecker.

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Besonders gut ist auch die „Bananen-Toffee-Schokolade“ von Seite 152 bei meinen Naschkatzen angekommen und beim Austauschen und Variieren der Zutaten sind eigentlich keine Grenzen gesetzt…..

 

 

 

 

Auf über 200 Seiten findet man hier viele Informationen rund um die Entstehung von Schokolade und ganz tolle Rezeptideen von flüssig bis fest über süß bis salzig, Vorschläge für Torten, Törtchen, Konfekt, Pralinen, Cookies, Desserts oder man kann auch sagen:  Alles was einen Schokoladenliebhaber so in den Bann zieht!  

Hier gibt es mal einen kleinen Vorgeschmack:

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Eins war gleich nach dem ersten Durchblättern klar: Dies Buch kommt bei mir in die vorderste Reihe meines Bücherregals um immer mal wieder darin nach leckeren Naschereien zu stöbern…

Fazit: Gelungenes, optisch sehr ansprechendes Rezeptbuch über die allseits beliebte Süßigkeit Schokolade, welches ich nur weiterempfehlen kann!

 

 

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Verführerische Nachspeisen

 Ideen muss man haben um seine Lieben beim Essen bei Laune zu halten.

Und Ideen sind auch in diesem Buch gesammelt worden und zwar in Form von Rezepten, die von Teilnehmern und Teilnehmerinnen eines Rezeptwettbewerbs eingesandt worden sind.

Eine fachkundige Jury hat die unterschiedlichen Rezepte geprüft und daraus wurde dann dieses Buch.

  • Die verschiedenen Kapitel lauten:

  • Tipps und Tricks in der Dessertküche.

  • Frisch und fruchtig

  • Schokoladig und aromatisch

  • Cremig und verführerisch

  • Heiß und süß

Anhand dieser verschiedenen Rubriken kann man schon die Vielfalt erkennen, die hier versammelt ist und für jedes Schleckermäulchen ist bestimmt etwas dabei.

Besonders gut kommt der Nachtisch ja dann auch noch daher, wenn er optisch ansprechend ist. Für die Kleinen (und auch für die immer jung gebliebenen) gibt es auf Seite 42 „Bunte Götterspeise“. Es werden verschiedenfarbige Götterspeisen übereinander in ein Glas geschichtet und mit Früchten kombiniert, sieht gut aus und ich kenne niemanden, der keine Götterspeise mag. Einfach lecker!

Mich persönlich hat gleich auf Seite 88 die „Sauerkirschcreme“ angelächelt und dies ist eine Nachspeise nur für die Erwachsenen, denn es gehört Rum hinein, was die Nachspeise abrundet  genau wie der dicke Klecks Sahne obendrauf.

Und wer es noch etwas extravaganter mag, der sollte das „Dunkelbiereis mit Schmorbirne“ von Seite 122 ausprobieren. Es dauert zwar etwas bis das Eis fertig ist, aber es ist mal etwas ganz anderes und kommt bestimmt nicht täglich auf den Tisch. Uns hat es gut geschmeckt, obwohl wir die Birne mit frischen Blaubeern ausgetauscht haben, was auch sehr gut geschmeckt hat.

 Man kann diese Desserts auch als kleine Vorspeise oder als Zwischenmahlzeit in seinen Alltag einbauen, denn Abwechlung ist in diesem Buch garantiert.

In diesem Buch findet man wirklich „Verführerische Nachspeisen“, die teils auch nicht alltäglich sind.

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