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Mélanie Martin: Superkuchen

Superkuchen 90 Frucht - 10 Teig von Melanie Martin

€ 9,99 [D
Gebundenes Buch, Pappband

ISBN: 978-3-572-08217-9

Bassermann Inspiration

 

 

 

 

 

 

 

 

Die Autorin ist eine französische Bloggerin und der „Superkuchen“ wird in Frankreich auch als „gateau invisible“ (nichtsichtbarer Kuchen) bezeichnet, denn das Rezept kommt mit ganz wenig Teig aus, so dass man ihn zwischen dem dünn geschnittenen Obst kaum sieht.

Sie erzählt in einem Vorwort, wie sie selbst erstmals von diesem „Superkuchen“ gehört hat, der 90% Frucht und nur 10% Teig beinhaltet.   Durch Recherche in der Bloggerszene ist sie auf die Kanadierin Eryn aufmerksam geworden, die einen sehr schmackhaften Apfelkuchen in ihrem Blog vorgestellt hat, dessen Rezept viele begeisterte Anhänger gefunden hat.

Melanie Martin hat 30 abgewandelte Rezepte basierend auf oben erwähnten Apfelkuchen in diesem Buch aufgeschrieben. Egal ob süß oder pikant, interessant fand ich die Rezept-Ideen auf jeden Fall und mittlerweile bin ich begeistert davon!

Nach der Einleitung im Buch folgt die „Bedienungsanleitung“, damit das Backwerk auch gelingt.

Ich persönlich finde gut, dass es sich hier um Rezepte für Backformen mit einem Durchmesser  bzw. einer Seitenlänge von nur 20 cm handelt, damit der „Schichteffekt“ des dünn gehobelten Obstes auch optisch gut ankommt.

Da ich immer Äpfel und Birnen zuhause habe, war der erste Versuch auch gleich das Rezept für „Apfel-Vanille“ auf Seite 12.
Ruck zuck waren die Äpfel gehobelt, der Teig angesetzt und die befüllte Form im vorgeheißten Backofen plaziert. Nach knapp 30 min stand der wunderbar duftende „Mini-Kuchen“ zum Abkühlen auf einem Rost. Schnell noch etwas Sahne geschlagen, Kaffee aufgesetzt und den noch lauwarmen Apfelkuchen serviert! Mmmmh

Da ich immer ein paar Testesser in der Nähe habe und die Herstellung des Kuchens nicht lange dauert, habe ich dann einige Tage später, gleich drei Varianten aufprobiert:
Das Rezept für Apfel-Krokant (S. 14), Birne-Schokolade (S. 16) und Lauch mit Käse (S. 64) als herzhafte Variante. Alle waren wir uns einig, superlecker, egal ob süß oder pikant!

Und das Schöne an diesen Rezepten ist, dass man sie nach Herzenslust abwandeln kann, denn da sind keine Grenzen gesetzt.

Das Buch insgesamt ist optisch sehr gut gelungen. Neben der gut lesbaren Zutatenliste steht das Rezept, das jeweils mit einem appetitmachenden Foto des Backwerks komplettiert wird.

Fazit: Empfehlenswertes Rezeptbuch für schnelle, aber etwas „ungewöhnliche“ Backwerke, die sich lohnen einmal ausprobiert zu werden !

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Nina Andres: Fabelhafte Blechkuchen

An diesem Buch kann man gar nicht vorbeigehen, denn der  Titel „Blechkuchen“  ist in einer anziehenden grün schimmernden Farbe gedruckt, die einen magisch anzieht.

Auch das Bild auf dem Cover ist so verführerisch gewählt, dass man gleich zugreifen möchte um den Kuchen zu probieren.

 

Da bei uns eine größere Familienfeier anstand, habe ich dann auch gleich zugeschlagen und drei Kuchen aus diesem verführerischen Buch nachgebacken. Immer auf der Suche nach interessanten Rezepten bin ich zuerst auf Seite 36 bei den „Polnischen Mandelschnitten“ hängengeblieben, denn im Rezept steht, dass der Teig mit Eigelb von gekochten Eiern zubereitet wird. Habe ich vorher noch nie gemacht und fand ich sollte das mal ausprobieren. Gesagt – getan- und ein köstlicher Mandelkuchen ist entstanden und er war schnell zubereitet und gebacken.

Die nächste Herausforderung fand ich auf Seite 24 „Bananenkuchen mit Limettenquark“. In einen Topfkuchen mit Oel zubereitet tue ich auch schon mal vollreife Bananen, aber eine Art Torte habe ich bisher nicht mit Bananen zubereitet, da sie ja sehr schnell braun werden und damit nicht besonders lecker aussehen. Doch durch die Zugabe von Limettensaft auf den Bananenscheiben ist die Farbe gut erhalten geblieben und er Kuchen war mal was ganz besonderes und hat allen gut geschmeckt.

Zu guter Letzt habe ich mich an die „Schwarzwälder Kirchschnitten“ (Rezept steht auf Seite 88) gewagt und war erstaunt wie einfach und schnell  dieser köstliche Kuchen zubereitet werden kann.

Wer mal einen Kuchen ausprobieren möchte, aber nicht gleich ein ganzes Blech backen will, der kann die Zutaten einfach halbieren und dann davon einen kleineren Probekuchen backen.

Besonders gut hat mir an  „Fabelhafte Blechkuchen“ gefallen, dass die Rezept schnell, einfach und ohne viel Aufwand zubereitet werden können und schmecken tun sie alle wirklich sehr gut.

 

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Barbara Rias-Bucher: Das Pfannkuchen Buch

Die Form und Farbe des Buches lässt schon erahnen, was sich hier leckeres verbirgt, nämlich Rezepte für Pfannkuchen. Ob man sie nun süß oder herzhaft mag, ob sie nun Pfannkuchen, Palatschinken oder auch Crêpes heißen, in jedem Fall sollte man eine Pfanne parat haben. Ich verbinde mit Pfannkuchen die Küche meiner Oma und dann selbstgemachte Marmelade, denn die gab es immer dazu wenn sie uns Kindern Pfannkuchen machte.

Die Autorin beschreibt am Anfang, dass sie eigentlich nur sehen wollte, was es so an  Pfannkuchen gibt und ist dabei auf eine große Menge an Rezepten gestoßen. Sie fand beim Recherchieren heraus, dass es fast in allen Ländern der Erde eine Art von Pfannkuchen gibt und dass auch schon seit Jahrhunderten.

 

Die Büchlein beinhaltet zwar keine Fotos von den einzelnen Pfannkuchen, aber dafür kleine Zeichnungen und zu manchen Rezepten gibt es zusätzliche Infos, z.B. wie und wo dies Rezept genau herkommt und das ist schon einmal Anreiz sich den vielfältigen Pfannkuchenrezepten zu nähern.

Beim Durchblättern, bin ich auf ein Rezept für Palatschinken gestoßen,  was mir ein Grinsen ins Gesicht schichte. Denn bei unserem ersten Österreich-Urlaub saßen wir in einem Restaurant und die Männer in unserer Runde bestellten alle einstimmig Palatschinken und bekamen dann große Augen als ihnen ein  sehr lecker hergerichteter mit Schlagsahne gekrönter Pfannkuchen serviert wurde, denn alle dachten sie bekämen ein Gericht mit Schinken, also was Deftiges… Nach der ersten Schrecksekunde brachen wir dann alle in herzhaftes Lachen aus und so ist der Palastschinken bei uns ein running gag geworden.  Und für die Herren im Bunde gibt es jetzt in diesem Buch auch ein herzhafte Variante des Palatschinken auf Seite 74 mit Rinderfilet und Spargel.

In den letzten Tagen gab es bei uns immer mal wieder ein Rezept aus diesem Buch. Besonders gut hat uns der herzhafte Speckpfannkuchen auf Seite 45 oder auch der Niederländische Käsepfannkuchen auf Seite 47 geschmeckt.

Da ja jetzt gerade Spargelzeit ist und wir immer auf der Suche nach neuen Spargelrezepten sind haben wir uns heute den Spargelpfannkuchen aus dem Ofen gegönnt. Da wir aber keinen Greyerzer Käse zuhause hatten, haben wir Parmesan genommen und zu meinem Erstaunen, hat das wirklich lecker geschmeckt.

Das Pfannkuchen Buch“ steckt voller toller Ideen wie man leckere Eierkuchen herstellen kann. Und die Zubereitungen sind toll erklärt und so ist es kinderleicht etwas Leckeres zu zaubern.

 

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