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Carla Bardi: Kekse, Cookies, Macaron’s

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ISBN: 9783868035667

8,99 EUR

 

 

 

 

 

 

Unter dem Motto die „Runden Bücher“ ist im Moewig-Verlag das vielversprechende Buch „ Kekse,Cookies,Macarons“ erschienen.

Schon aus dem Titel des Buches geht hervor, dass man hier nicht nur alt bekannte Rezepte für Kekse aller Art findet, sondern auch die in letzter Zeit auf dem deutschen Markt immer mehr bekannter gewordenen englischen Cookies und französischen Macarons findet.

Auf den ersten Seiten bekommt man Tipps und Tricks verraten sowie in einer Schritt-für-Schritt bebilderten Anleitung wie der Grundteig für die im Buch vorhandenen Köstlichkeiten zubereitet wird.

Die 60 Rezeptvorschläge beginnen auf Seite 10 mit Schwarz-Weiß-Gebäck. Es ist einfach herzustellen und schmeckt lecker.
Gleich bei diesem ersten Rezept ist mir aufgefallen, dass bei allen Rezeptvorschlägen unten auf der Seite steht, „Dieses Rezept hat geschmeckt? Dann probieren Sie auch die …… auf Seite…..“ Das finde ich eine gute Idee und den Vorschlag von Schoko-Orangen-Sternen auf Seite 30 habe ich aufgenommen und nachgebacken.
Auch dieser Keks schmeckt lecker und ist durch die ansprechende Optik bestimmt nicht lange auf dem Teller….

Während ich an dieser Rezension schreibe, knappere ich gerade an einem leckeren Schokoladen-Biscotti. Das Rezept habe ich etwas abgewandelt, denn anstatt Kaffeegranulat habe ich löslichen Espresso genommen und anstatt der weißen Schokolade als Glasur habe ich dunkele Kuvertüre genommen.

Wer für oder mit Kindern backen möchte, der findet hier reichlich Auswahl an sehr bunten Keksen. Zum Beispiel die SMILEYS auf Seite 76 sind bei uns gut angekommen wie auch die Ampelkekse auf Seite 84. Sie sind einfach herzustellen und können von Kinderhand dekoriert werden.

Dies soll nur ein kleiner Anreiz sein um mal einen Blick, oder auch zwei in dieses optisch und von der Handhabung gut durchdachte Backbuch sein. Ich könnte mir vorstellen, dass nicht nur die kleinen Naschkatzen hier schnell fündig werden um für den Adventskaffee oder –kakao schnell eine süße Beilage zu finden.

Fazit: Süße Leckereien nicht nur für die Adventszeit, die man unbedingt mal nachbacken sollte

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Irina Frank: Cake Pops

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Cake Pops

Zum Vernaschen fast zu schade

Irina Frank

ISBN 978-3-8404-7024-0

für 19,90 EUR

erschienen bei  CADMOS

 

 

 

 

 

 

Cake Pops sind kleine mundgerechte, hübsch verzierte Kuchen am Stiel.

Vor einigen Jahren war ich einmal in Frankreich. Es wurde Geburtstag gefeiert und auf dem reich gedeckten Tisch gab es Petit Fours. Kleine hübsch dekorierte Küchlein. Meine Erinnerung an den Geschmack war „furchtbar süß“.  Da die Cake Pops mich daran erinnert haben, war ich gespannt, wie sie schmecken?

Die Grundmasse besteht ja aus Rührkuchenteig, der zerkrümelt wird und man unter anderem Frischkäse dazugibt, was dann zu einer geschmeidigen Masse vermengt wird. Das erste Naschen vom Teig war durchaus schmackhaft und auch nach dem Dekorieren mit Schokolade nicht übermäßig süß, was ich schon mal als Pluspunkt verbucht habe.

In diesem Buch hat Irina Frank nun auf über 90 Seiten die Herstellung von „Cake Pops“ genau geschildert und es sind step-by-step-               Abbildungen eingefügt, was sehr hilfreich ist.

Nach dem Herstellen der Kugeln oder nach dem Ausstechen des  Teiges  mit  Förmchen oder einfach mit dem Messer kommt der Teig erst einmal in den Kühl- oder Gefrierschrank und danach beginnt ja erst der Hauptteil der Arbeit, denn das Dekorieren dieser Mini-Kuchen will schon gelernt sein  und eine schöne Abbildung im Buch ist eine Sache, aber das Selbstherstellen dann eine ganz andere.

In diesem Buch findet man Anleitungen zum Herstellen u.a. von Babykraken, Eulen, Hexen, Seepferdchen, Schnecken oder Zombies in den schrillsten Farben und Formen. Alle Rezepte und Bau- bzw. Herstellungsanleitungen werden durch viele Abbildungen komplettiert.

Wer geschickt und ausdauernd gern bastelt, ist hier sicher an der richtigen Stelle.  Mit Kindern würde ich diese Naschereien aber nicht noch einmal herstellen wollen, denn die Küche leidet doch etwas darunter.  Auch muss man abwägen ob sich der Zeitaufwand lohnt um diese ansehnlichen Leckereien herzustellen, denn wie auf dem Cover unten steht: Sie sind wahrscheinlich viel zu schade zum Vernaschen.

Auch sollte man die fertigen Kugeln gut gekühlt stehen lassen, denn sonst rutschen sie langsam nach unten oder stürzen ganz vom Stiel ab.

Da ich nicht so viele Stiele besorgt hatte, habe ich dann mehrere Kugeln aufgespießt und sie wie  Schaschlik  aufgereiht.  Sah dann auch gut aus, denn die Kugeln hatten alle unterschiedliche Farben bzw. Zuckerstreusel auf der Schokolade.

Fazit: Die Herstellung dieser schmackhaften Minis sieht einfacher aus als sie ist und bedarf einiger Ausdauer

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Sweet & Easy – Enie backt: Neue Rezepte

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Tre Torri
Hardcover
160 Seiten
ISBN 978-3-941641-84-6

 

 

 

Durch das bunte Cover des Buches bin ich darauf aufmerksam geworden.  Es ist genau wie seine Autorin farbenfroh und abwechslungsreich. Enie van de Meiklokjes, die sicherlich vielen – wie auch mir – aus dem Fernsehen durch unterschiedliche Sendungen bekannt ist, fällt schon durch ihre zum Teil sehr bunten Haare und Outfits auf. Auch ihre unterschiedlichen Sendungen über Musik, Einrichten von Wohnungen etc.  sprechen für ihre Wandlungsfähigkeit und sie sind informativ und machen Spaß beim Zusehen!

Enie hat zu diesem Buch ein Vorwort verfasst  und führt dort an, dass sie selbst gerne herzhaft isst und sie verrät in diesem Buch ihre persönlichen Lieblingsrezepte.  In „Sweet & Easy – Enie backt: Neue Rezepte“  gibt es zu Anfang eine ausführliche und reichlich bebilderte Backschule, die step-by-step-Anleitungen zeigen wie z.B. ein Hefeteig richtig hergestellt wird.

Dieser Teil war zwar interessant und lesenswert für mich, denn Enie gibt auch hilfreiche Tipps, aber neugierig war ich auf die unterschiedlichen, international klingenden Rezepte. Ob nun süß oder herzhaft, ich habe mir einige Rezepte rausgesucht und nachgearbeitet und muss gleich zu Anfang sagen,  alle Köstlichkeiten sind gelungen, waren einfach und schnell herzustellen und ich und alle Mitverkoster waren einhellig begeistert vom Geschmack!

Diese Rezepte habe ich ausprobiert:

Auf Seite 116 den  Kürbis-Gugelhupf: Bis zum fertigen Kuchen hat es nur etwas gedauert, weil der Hokkaido-Kürbis sich immer ein wenig ziert bevor er sich teilen lässt und da musste ich kurz mal mein kleines Hackebeil zu Hilfe nehmen. Alles andere war dann ein Kinderspiel und das Backergebnis echt lecker.  Besonders gut hat mir die Idee vom vorherigen Weichkochen des Kürbisfleisches gefallen, denn ich kannte vorher nur die Variante, dass das Kürbisfleisch kleingeraspelt werden muss, bevor man daraus einen Kuchen machen kann. Das wiederum ist nur mit einem reichlichen Kraftaufwand zu meistern.

Auf Seite 52 Schoko-Fudge:

Alle Schokoladenliebhaber sollten diesen Kuchen einmal nachbacken. Er schmeckt auch noch nach zwei Tagen – wenn dann noch welcher da ist – saftig, schokoladig oder  einfach nur mmh

Da ich keine Form in der vorgegebenen Größe hatte, habe ich zwei kleinere flache Blechformen genommen, was mich dazu inspiriert hat, die beiden flachen Kuchenteile übereinanderzustapeln.  Ich habe den ersten Teil auf eine Kuchenplatte gelegt, dann dünn geschnittene Bananenscheiben darauf  belegt, eine Schicht geschlagene Sahne draufgegen und oben drauf dann die in schmale Streifen geschnittene zweite Kuchenschicht. So hatte ich dann einen Bananensplit-Kuchen auf dem Kaffeetisch!! Köstlich!

Als drittes Rezept habe ich die Schoko-Minz-Torte von Seite 55 hergestellt. Ich will hier niemanden den Mund wässrig machen, aber diese Torte ist der Hammer! Einfach herzustellen, über Nacht in den Kühlschrank und mit Sahnetuffs und Minzblättchen oder Minzschokostücken garnieren und fertig ist eine Torte, die bei uns sicherlich des Öfteren auf den Geburtstagstisch landen wird.

Was soll ich noch sagen bzw. schreiben. Dies Buch und seine Rezepte haben mich überzeugt und ich kann es nur weiterempfehlen und sagen „Danke Enie für dieses tolle Buch!“.

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