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Véronique Witzigmann: Ein süßes Stück vom Glück

Ein suesses Stueck vom Glueck von Veronique Witzigmann

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

In dem neuen Kochbuch von Frau Witzigmann geht es um Mehlspeisen, süße Aufläufe, Blechkuchen, süße Knödel und Nudeln und ganz am Ende des Buches auch um Kompott und Fruchtaufstriche.

Durch einen Urlaub in Österreich habe ich vor Ort bereits einige landestypische Leckereien probiert und war erfreut,  dass ich in diesem Buch nun dafür Rezepte vorgefunden habe,  wovon ich  spontan eins gleich ausprobiert habe.  Doch dazu etwas später.

Doch bevor es in diesem Buch zu den Rezepten geht, hat die Autorin noch ein Vorwort verfasst, in dem sie eine Liebeserklärung zu Mehlspeisen abgibt.  Es folgen praktische Tipps und Tricks wie man sich die Arbeit erleichtern kann, wenn man das richtige Werkzeug benutzt und sie beschreibt den Umgang mit den Lebensmitteln, die hier im Buch Verwendung finden.

Nun zu dem spontan ausprobierten Rezept von mir:

Auf Seite 103 findet man die Zubereitung von „Topfenpalatschinken“ (Topfen bedeutet Quark und es handelt sich tatsächlich um eine Süßspeise und nicht wie man vielleicht denken könnte um etwas Herzhaftes mit Schinken). Es handelt sich dabei um eine Art Pfannkuchen, der mit einer überaus schmackhaften Füllung zubereitet wird. Dies ist eine Erwachsenenvariante, da Rum ein Bestandteil der Cremefüllung ist.  Der Teig war sehr „luffig“ durch den Eischnee, der hineinkommt und er ließ sich gut in der Pfanne zubereiten und setzte nicht an.

Besonders gut hat mir gefallen, dass der Teig nicht so  süß war, sondern eher neutral  schmeckte und erst durch die Füllung so richtig zur Geltung kam. Ein Palatschinken war dann übrig geblieben und ich habe ihn am nächsten Tag kleingeschnitten und in eine Bouillon gegeben, was wirklich gut geschmeckt hat und so eine perfekte  Resteverwertung und eine tolle Suppeneinlage  wurde. 

Nur eins ist mir bei diesem Kochbuch etwas negativ aufgefallen und zwar gibt  leider nicht zu jedem Rezept eine Abbildung. Das hätte ich mir gewünscht, denn das Auge ist ja bekanntlich mit und man hätte eine bessere Vorstellung wie das fertige Produkt aussieht.

 Trotzdem wird es nicht das letzte Rezept sein, dass ich aus dem Buch „Ein süßes Stück vom Glück“ ausprobieren werde und kann es nur weiterempfehlen.

 Ein weiteres Backbuch, der Autorin: „Mein Backbuch

 

 

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Backofenträume – Gutes vom Blech

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Bei uns im Ort und auch in der näheren Umgebung gibt es Cafés, die von Landfrauen betrieben werden und da der Kuchen besonders lecker ist, gibt es kaum einen Platz im Café, so dass mittlerweile auch außer Haus Kuchen verkauft wird und so die eine oder andere Nascherei auf meinem Teller gelandet ist.

Da ich aber selbst auch sehr gerne backe und hinter die Geheimnisse der Landfrauenbäckerei kommen möchte, bin ich beim CADMOS-Verlag auf das Buch „Backofenträume: Gutes vom Blech“ aufmerksam geworden.  Unter dem Motto „mein Landleben“ ist dort dieses Buch erschienen und es beinhaltet eine große Auswahl an bewehrten und erprobten Rezepten von Landfrauen.

Nach einer kurzen Einführung „Gut zu wissen“  findet man klassische Rezepte wie Bienenstich,  Zitronenkuchen, aber auch Teestreifen  oder Cappuccino-Schnitten.

Weiter geht es mit Kuchen mit Obst wie Altdeutschen Apfelkuchen oder Rhabarberkuchen.

Das nächste Kapitel heißt „Beerenträume“, wo man dann Kuchen mit Heidelbeeren, Stachelbeeren oder auch Blaubeeren als Zutat findet.

Im letzten Kapitel „Mohn, Schokolade, Nuss und Co.“  bin ich dann fündig geworden: Auf Seite 102 gibt es das Rezept Ananaskuchen mit Kokosnusskruste.  Die Herstellung ist einfach und nach 40 Minuten ist der Kuchen fertig. Das Backergebnis ist sensationell. Jeder der ein Stück probiert hat war begeistert und wollte Nachschlag.  Da bei den sommerlichen Temperaturen Kuchen sich besonders gut mit Eis kombinieren lässt, habe ich zu diesem Kuchen eine dicke Kugel Vanilleeis auf den Teller getan, was wirklich gut zusammengepasst hat und das Schlemmererlebnis noch abgerundet hat.

Das letzte Rezept im Buch heißt Zucchini-Nuss-Kuchen. Den habe ich sofort ausprobiert, denn mit Zucchini einen süßen Kuchen zubereitet,  hatte ich bisher noch nie.

Durch die vielen Zutaten färbt der Teig ein wenig ein und hat eine etwas merkwürdige Farbe. Die Konsistenz ist etwas fest und klebrig bevor die Zucchini untergehoben werden, aber mit 1 – 2 Löffeln Öl zusätzlich wurde er geschmeidig und lies sich gut auf dem Blech verteilen.

Nun waren alle gespannt, als der Kuchen nebst Schokoglasur endlich abgekühlt und zum Probieren angeschnitten werden konnte, wie er denn nun schmeckt.

Nun nach einem Tag sind von dem ganzen Blech nur noch Krümel über… Ich würde sagen, dass sagt alles!

Da man Zucchini mittlerweile ja ganzjährig bekommt, könnte ich mir diesen Kuchen auch gut in der Weihnachtszeit vorstellen, wenn man anstatt  einem Teelöffel Zimt eventuell zwei davon in den Teig rührt um so das Weihnachtsaroma noch etwas zu unterstreichen.

Hier kommt man ganz langsam hinter die Geheimnisse der Landfrauenbäckerei, die einen Einblick in ihr Können geben.

Fazit: Vom Klassiker bis zum Exoten findet man hier schmackhafte Rezeptideen

 

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Kleine Käsekuchen vom Blech – Set

Ich liebe Käsekuchen! Da kam mir dieses tolle Set in Form von Kuchenblech und passenden Rezepten gerade recht.

Das mehr als 70seitige Büchlein gibt mit einem kleinen rechteckigen Blech zu kaufen.  Das Blech ist von guter Qualität, denn es haftet kaum etwas nach dem Backen an und wenn, dann lässt es sich ganz einfach reinigen.

Beim ersten Durchblättern bin in  etwas über einige Abbildungen gestolpert, denn es sind Rezepte bei denen ein runder Kuchen abgebildet ist. Aber nichtsdestotrotz habe ich mich auf die kleine Überschrift verlassen, wo steht „für 1 kleines Backblech“. Und das stimmt.  Alle Rezepte, die ich aus diesem Buch ausprobiert habe, waren passend für dieses mitgelieferte Kuchenblech.

Besonders gut haben mir der Käsekuchen ohne Boden auf Seite  26  und der Eierlikörkuchen von Seite 66 geschmeckt.  Beide sind sehr lecker. 

Aber wer Käsekuchen liebt, kommt hier bestimmt auch auf den Geschmack, denn über Großmutters Kaffeetafel bis hin zu festlichen Kuchen findet man alles in dieser Rezeptsammlung.  Hilfreich bei der Herstellung der Kuchen waren auch die kleine Käsekuchenkunde am Anfang des Buches und die Erläuterungen zu den verschiedenen Teigvariationen am Buchende.

Da die Kuchen nicht besonders groß sind, kann man gleich auf einer Kaffeetafel mir mehreren Variationen glänzen (habe ich ausprobiert, ist gut angekommen und so war gleich für jeden Geschmack etwas dabei)

Da ich gern experimentiere habe ich am Wochenende den Käsekuchen ohne Boden mit dem Guss des Eierlikörkuchens kombiniert und schon hatte ich eine neue Kreation, die allen gut geschmeckt hat.

Die Idee „Kleine Käsekuchen vom Blech“ als Set zusammenzustellen, finde ich gut  und kann ich mir dies auch gut als Mitbringsel für Kuchenliebhaber vorstellen.

Fazit: Die Kombination ist gelungen!

Leseprobe

 

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