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Hanna Renz: Backen mit Biskuit

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Cadmos-Verlag

 

 

ISBN 978-3-8404-7029-5
16,95 € inkl. MwSt.

 

 

 

 

 

 

In diesem Backbuch geht es ausschließlich um die Herstellung von Biskuitkuchen. Die Autorin nimmt hier die Angst vor der Zubereitung dieses Gebäckes, denn sie lüftet das Geheimnis wie man durch das Beachten einiger Grundregeln z.B. einen Tortenboden herstellen kann.

In genauen Schritt-für-Schritt-Anleitungen mit passenden Fotos dazu ist der Anfang gemacht und durch die vielen Tipps und Tricks schafft auch ein Backanfänger sicherlich ohne große Mühe z.B. Löffelbiskuits herzustellen.

Da man Biskuitteig nicht nur als Boden für eine Torte benutzen kann, sondern auch daraus köstliche Biskuitrollen herstellen kann, ist dies ein weiteres Thema des Buches.

Wie man eine Biskuitrolle nach dem Backen dann befüllt, wie die Cremefüllung die richtige Konsistenz erhält und das Anschneiden problemlos von Statten geht, ist gut und praktikabel beschrieben. Die Rezeptvorschläge klingen alle lecker und man hat die Qual der Wahl.

Biskuitrollen, die auch von außen im Teig ein Muster haben wie z.B. die Leopardenrolle auf Seite 89 sind optisch sehr ansprechend und wie sie hergestellt werden, bekommt man in Schritt-für-Schritt-Abbildungen genauestens erklärt.

Ausprobiert habe ich die Tiramisu-Rolle (das Rezept steht auf Seite 91). Das Zubereiten hat wunderbar geklappt und das Gebäck war sehr locker und im Geschmack sehr lecker. Nur habe ich die Löffelbiskuit nicht getaucht sondern mit einem Backpinsel bestrichen, so fand ich die Verteilung der Flüssigkeit gerechter und gleichmäßiger.

Als zweites habe ich die Pfefferminz-Creme-Schnitten (Rezept auf Seite 121) auf den Kaffeetisch gebracht. Da ich den Kuchen am Morgen zubereitet hatte, kam er noch in den Kühlschrank. Gekühlte Creme-Schnitten und eine heiße Tasse Kaffee dazu, haben allen Gästen gut geschmeckt.

Das Buch „Backen mit Biskuit“ ist vom Thema her gut gelungen und die Rezepte regen zum Nachbacken an. Eine Kleinigkeit habe ich aber zu bemängeln und dass sind manche Fotos zu den Kuchen, einige sind irgendwie unscharf oder der Kuchen ist so unglücklich abgebildet, dass man nur einen Teil erkennen kann, was ich schade finde, da doch das Auge mit ißt!

Fazit: Vom Thema her gut gelungen!

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Dr. Oetker: Torten aus dem Kühlschrank

 

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Dr. Oetker: Torten aus dem Kühlschrank

ISBN: 978-3-7670-0882-3

 

 

Endlich sind die Temperaturen angestiegen und es lockt die Menschen ins Freie. Garten, Terrasse oder Balkon laden jetzt zum gemütlichen Kaffeetrinken ein. Dabei ist ein leckeres Stück Kuchen oder auch Torte immer gern gesehen. Doch wer steht dann noch gern am warmen Herd, wenn es warm draußen ist?

Im Dr. Oetker-Verlag ist jetzt ein tolles Buch erschienen, das einlädt schmackhafte Torten einfach im Kühlschrank herzustellen. Das Backen im Ofen entfällt durch den Einsatz von Gelantine und anderen Zutaten und die „Backergebnisse“ sind einfach nur lecker. Ob nun mit Obst, Schokolade oder auch Kaffee als Zutat, es findet sich sicherlich für jeden Geschmack etwas dabei.

Da jetzt Rhabarberzeit ist, kam mir das Rezept auf Seit 56 gerade recht.  Da ich genügend Rhabarber zur Verfügung hatte, habe ich gleich kurze Zeit hintereinander dieses Rezept ausprobiert. Zuerst genau wie im Buch angegeben mit den Blätterteigöhrchen und der weißen Schokolade als Boden. Auf das Rosenwasser habe ich verzichtet,  da mir die Zeit zum Besorgen gefehlt hat. Die Rhabarbertorte hat trotzdem frisch und sehr  lecker geschmeckt. Rhabarber und Rohrzucker ist eine tolle Kombination, was zu einer guten Balance führt zwischen dem herben (nicht sauren!) Rhabarber und der Süße des braunen Zuckers. 

Da beim Zerteilen der Torte ab und zu der Boden etwas wegbröckelt, habe ich die nächste Rhabarbertortenfüllung aus dem Rezept einfach auf einen Biskuitboden, den ich noch eingefroren hatte, gefüllt. Den Boden habe ich auf eine Tortenplatte gelegt. Nachdem er fast aufgetaut war, habe ich einen Tortenring darum gestellt und die Rhabarbermasse darauf getan. Einige Schweineöhrchen habe ich dann zerbröselt und mit Pistazien vermengt und als Topping vor dem Servieren auf die Torte getan. Auch so schmeckte die Torte zum dahinschmelzen…..

Besonders interessant fand ich die Cappuccino-Oblaten-Torte auf Seite 52.  Sie ist einfach herzustellen und auf jedem Kaffeetisch ein echter Hingucker. Ich habe für die Zubereitung Espresso aus dem Kühlregal genommen, da so der Kaffeegeschmack noch intensiver ist. Beim Zerteilen sollte man ein gut geschärftes Messer verwenden, dann gelingt auch das Durchteilen  der knusprigen Schichten dieser Torte gut. (Ich habe auch immer ein Gefäß mit warmen Wasser dabeistehen um das Messer nach jedem Schnitt zu säubern!)

Ich könnte noch mehr schreiben, welche Torten ich ausprobiert habe, aber ich finde, Selbermachen und Ausprobieren ist hier angesagt. Das Buch bietet viele abwechslungs- und variationsreiche Möglichkeiten selbst eine Kühlschranktorte zu zaubern .

Fazit: Mit Hilfe eines Kühlschranks entstehen aus diesen Rezepten schmackhafte Torten, die man unbedingt ausprobieren sollte!

 

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