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DERGUGL – Bunte Gugl-Welt –Süße Backideen für die Kleinen und Großen

Bunte Gugl-Welt von Chalwa Heigl

€ 14,99 [D]

Gebundenes Buch, Pappband ISBN: 978-3-517-09463-2

Südwest-Verlag

 

 

 

 

2011 habe ich hier das erste GUGL-Pralinenbuch vorgestellt. Über die Jahre habe ich immer wieder zu dem Rezeptbuch und der Silikonbackform gegriffen, wenn ich einen „Hingucker“ zubereiten wollte. Denn die „Mini-Pralinen“ in Form eines kleinen Gugelhupfs sind schon was Besonderes, auch wenn der Umgang mit der Silikonform einschließlich Befüllen bei mir so seine Zeit gebraucht hat.

Nun richtet sich die Autorin Chalwa Heigl mit ihrem fünften Buch aus der Reihe mit dem Titel „Bunte Gugl-Welt“ an die kleinen Naschkatzen bzw.  man findet hier ein reichhaltiges buntes Rezeptangebot  z.B. für Kindergeburtstage. Da dem ersten erwähnten Buch die Silikonbackform für den Gugl beilag, gibt es zum Rezeptbuch diesmal eine Schablone dazu, mit der man wie die Autorin es nennt „Tattoos“ herstellen kann. Einfach flüssige Schokolade oder Marzipan einfüllen, ab in den Kühlschrank und nach geraumer Zeit sind die „Hasen, Bärchen, Schneemänner, Kürbisse, Küken etc. fertig und verschönen als Dekor den kleinen Gugl.

Mini-Pralinen und das Dekor-Schoko/Marzipan-Plättchen kombiniert ist ja schon eine tolle Idee, aber es gibt noch mehr davon in beiliegenden Backbuch, welches optisch schon mal sehr gut ankommt, wo noch viele kreative Kombinationen vorstellt werden wie z.B.  für Gespenster-,  Monster oder auch Prinzessinnen-Gugl uvm.

Um die Schablone zu testen bedarf es nicht viel, flüssige Kuvertüre, die vorher im Wasserbad geschmolzen wurde und eine ruhige Hand zum Befüllen. Auch wenn man sich mal mit der Füllmenge etwas vertan hat, kein Problem: Einfach vorsichtig mit einem kleinen Teigschaber die restliche Schokolade wegziehen und die Ränder glattziehen und nach dem Kühlen kann man dann den niedlichen Teddy etc. aus der Schablone rausdrücken und zum Verzieren auf dem Gebäck plazieren.

Die Schablone für 40  Tattoos lässt sich gut mit heißem Wasser reinigen und ist schnell wieder einsatzbereit.

Aus der Vielzahl von kunterbunten Rezepten mit tollen Deko-Ideen, habe ich dann den „Peanutbutter-Schoko-Gugl“ von Seite 20 hergestellt. Die Deko mit Bananenstückchen sollte man aber erst kurz vor dem Verzehren anbringen, damit die Banane sich nicht verfärbt.  Durch die niedlichen Bärchengesichter  wird dieses Gebäck noch „verschönt“. Ein toller Hingucker und eine leckere Kuchenkreation, die sicherlich auch als großer „Muffin“ mit entsprechender Mengenumrechnung eine Bereicherung für die nächste Kaffeetafel ist, so dass man nicht unbedingt die Silikonform für die Gugl braucht.

Fazit: Empfehlenswertes kunterbuntes Rezept-Buch mit Schablone für essbare Schokoladen-Tattos! Nicht nur für die kleinen Naschkatzen geeignet!

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Sweet & Easy – Enie backt: Neue Rezepte

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Tre Torri
Hardcover
160 Seiten
ISBN 978-3-941641-84-6

 

 

 

Durch das bunte Cover des Buches bin ich darauf aufmerksam geworden.  Es ist genau wie seine Autorin farbenfroh und abwechslungsreich. Enie van de Meiklokjes, die sicherlich vielen – wie auch mir – aus dem Fernsehen durch unterschiedliche Sendungen bekannt ist, fällt schon durch ihre zum Teil sehr bunten Haare und Outfits auf. Auch ihre unterschiedlichen Sendungen über Musik, Einrichten von Wohnungen etc.  sprechen für ihre Wandlungsfähigkeit und sie sind informativ und machen Spaß beim Zusehen!

Enie hat zu diesem Buch ein Vorwort verfasst  und führt dort an, dass sie selbst gerne herzhaft isst und sie verrät in diesem Buch ihre persönlichen Lieblingsrezepte.  In „Sweet & Easy – Enie backt: Neue Rezepte“  gibt es zu Anfang eine ausführliche und reichlich bebilderte Backschule, die step-by-step-Anleitungen zeigen wie z.B. ein Hefeteig richtig hergestellt wird.

Dieser Teil war zwar interessant und lesenswert für mich, denn Enie gibt auch hilfreiche Tipps, aber neugierig war ich auf die unterschiedlichen, international klingenden Rezepte. Ob nun süß oder herzhaft, ich habe mir einige Rezepte rausgesucht und nachgearbeitet und muss gleich zu Anfang sagen,  alle Köstlichkeiten sind gelungen, waren einfach und schnell herzustellen und ich und alle Mitverkoster waren einhellig begeistert vom Geschmack!

Diese Rezepte habe ich ausprobiert:

Auf Seite 116 den  Kürbis-Gugelhupf: Bis zum fertigen Kuchen hat es nur etwas gedauert, weil der Hokkaido-Kürbis sich immer ein wenig ziert bevor er sich teilen lässt und da musste ich kurz mal mein kleines Hackebeil zu Hilfe nehmen. Alles andere war dann ein Kinderspiel und das Backergebnis echt lecker.  Besonders gut hat mir die Idee vom vorherigen Weichkochen des Kürbisfleisches gefallen, denn ich kannte vorher nur die Variante, dass das Kürbisfleisch kleingeraspelt werden muss, bevor man daraus einen Kuchen machen kann. Das wiederum ist nur mit einem reichlichen Kraftaufwand zu meistern.

Auf Seite 52 Schoko-Fudge:

Alle Schokoladenliebhaber sollten diesen Kuchen einmal nachbacken. Er schmeckt auch noch nach zwei Tagen – wenn dann noch welcher da ist – saftig, schokoladig oder  einfach nur mmh

Da ich keine Form in der vorgegebenen Größe hatte, habe ich zwei kleinere flache Blechformen genommen, was mich dazu inspiriert hat, die beiden flachen Kuchenteile übereinanderzustapeln.  Ich habe den ersten Teil auf eine Kuchenplatte gelegt, dann dünn geschnittene Bananenscheiben darauf  belegt, eine Schicht geschlagene Sahne draufgegen und oben drauf dann die in schmale Streifen geschnittene zweite Kuchenschicht. So hatte ich dann einen Bananensplit-Kuchen auf dem Kaffeetisch!! Köstlich!

Als drittes Rezept habe ich die Schoko-Minz-Torte von Seite 55 hergestellt. Ich will hier niemanden den Mund wässrig machen, aber diese Torte ist der Hammer! Einfach herzustellen, über Nacht in den Kühlschrank und mit Sahnetuffs und Minzblättchen oder Minzschokostücken garnieren und fertig ist eine Torte, die bei uns sicherlich des Öfteren auf den Geburtstagstisch landen wird.

Was soll ich noch sagen bzw. schreiben. Dies Buch und seine Rezepte haben mich überzeugt und ich kann es nur weiterempfehlen und sagen „Danke Enie für dieses tolle Buch!“.

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Nina Andres: Fabelhafte Blechkuchen

An diesem Buch kann man gar nicht vorbeigehen, denn der  Titel „Blechkuchen“  ist in einer anziehenden grün schimmernden Farbe gedruckt, die einen magisch anzieht.

Auch das Bild auf dem Cover ist so verführerisch gewählt, dass man gleich zugreifen möchte um den Kuchen zu probieren.

 

Da bei uns eine größere Familienfeier anstand, habe ich dann auch gleich zugeschlagen und drei Kuchen aus diesem verführerischen Buch nachgebacken. Immer auf der Suche nach interessanten Rezepten bin ich zuerst auf Seite 36 bei den „Polnischen Mandelschnitten“ hängengeblieben, denn im Rezept steht, dass der Teig mit Eigelb von gekochten Eiern zubereitet wird. Habe ich vorher noch nie gemacht und fand ich sollte das mal ausprobieren. Gesagt – getan- und ein köstlicher Mandelkuchen ist entstanden und er war schnell zubereitet und gebacken.

Die nächste Herausforderung fand ich auf Seite 24 „Bananenkuchen mit Limettenquark“. In einen Topfkuchen mit Oel zubereitet tue ich auch schon mal vollreife Bananen, aber eine Art Torte habe ich bisher nicht mit Bananen zubereitet, da sie ja sehr schnell braun werden und damit nicht besonders lecker aussehen. Doch durch die Zugabe von Limettensaft auf den Bananenscheiben ist die Farbe gut erhalten geblieben und er Kuchen war mal was ganz besonderes und hat allen gut geschmeckt.

Zu guter Letzt habe ich mich an die „Schwarzwälder Kirchschnitten“ (Rezept steht auf Seite 88) gewagt und war erstaunt wie einfach und schnell  dieser köstliche Kuchen zubereitet werden kann.

Wer mal einen Kuchen ausprobieren möchte, aber nicht gleich ein ganzes Blech backen will, der kann die Zutaten einfach halbieren und dann davon einen kleineren Probekuchen backen.

Besonders gut hat mir an  „Fabelhafte Blechkuchen“ gefallen, dass die Rezept schnell, einfach und ohne viel Aufwand zubereitet werden können und schmecken tun sie alle wirklich sehr gut.

 

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