Posts Tagged ‘Apfel’

Ulrike Beilharz: Partyminis aus dem Glas

 

Partyminis aus dem Glas von Ulrike Beilharz

Gebundenes Buch
ISBN: 978-3-572-08192-9
€ 14,99

Bassermann Inspiration

 

 

 

 

 

 

 

 

Schon der erste Eindruck dieses Buches ist sehr positiv. Ohne überhaupt in einen Rezeptvorschlag hineinzusehen, reichen schon die sehr appetitlichen Bilder der süßen oder pikanten Minis aus, um einem das Wasser im Mund zusammenlaufen zu lassen.

Die Autorin und „Erfinderin“ der Rezepte schreibt in einem Vorwort, wie es zu ihrem ersten Rezeptbuch gekommen ist.

Die Raffinesse an den Rezepten ist, dass sie in Gläsern, kleine Schalen etc. angerichtet werden und der Inhalt mengenmäßig für eine Person berechnet ist.

Neben den leckeren Rezepten, die man übrigens gut einen Tag vor der Party etc. vorbereiten kann, sind auch hilfreiche Tipps aufgeschrieben!

Das Buch beginnt mit dem Rezept „Karamellisierte Calvados-Äpfel mit Zimthaube“ Mmmh, lecker!

Wer gerne Schwarzwälder Torte isst, der findet auf Seite 34 eine kleine Variante davon in Form eines „Kirschtörtchen“, dass es in sich hat und das gleich zweideutig, zum Einen, durch das Kirschwasser in den Früchten und in der Creme, aber auch optisch, geschmacklich, mmmmmmhhhhhh!

Pikant geht es auf Seite 66 weiter: „Lauchsalat mit Apfel und Gurke“. Dieser Salat bietet sich jetzt im Herbst gut an, denn alle Zutaten einschließlich der Deko in Form von Granatapfel gibt es jetzt in den Läden zu kaufen und nach dem ersten „Mini“ gab es drei Tage später einen „Big“ davon, denn als Beilage zu Mettklops oder Würstchen, ist das eine tolle Alternative zu dem sonst bei uns gereichten Kartoffelsalat. Und wer dazu noch eine Inspiration zu braucht, der findet auf Seite 76 das Rezept „Rheinischer Kartoffelsalat“.

Wer liebe Freunde mal mit einem besonderen Leckerli überraschen will, der findet ein einfach und schnell zuzubereitendes Rezept für „Krebsfleisch im Cognac-Cocktail“ auf Seite 82. Das kommt bestimmt gut an!

Ich für meinen Teil kann der Autorin nur zu ihrem Erstlingswerk „Partyminis aus dem Glas“ gratulieren, es ist optisch und inhaltlich sehr gut gelungen! Außerdem hat es mich inspiriert meinen Stubenschrank nach Behältnissen zu durchsuchen, die sich für die Präsentation der Minis eignen und ich bin auf längst vergessene Schätze gestoßen. J

Fazit: Wer gerne Gäste verwöhnt und sich von tollen Rezeptvorschlägen inspirieren lassen möchte, dem kann ich dieses gelungene Rezeptbuch nur empfehlen!

 

 

 

 

 

 

Filed under Allgemein

Eckart Brandt/Judith Bernhard: Unser Apfelkochbuch

Unser Apfelkochbuch von Eckart Brandt

 

 

Bassermann-Verlag

Gebundenes Buch, Pappband, 96 Seiten, 21,0 x 27,0 cm
60 farbige Abbildungen
ISBN: 978-3-8094-3341-5
€ 7,99

 

 

 

 

 

 

 

Eckart Brandt habe ich mal im Fernsehen gesehen, als es um den Erhalt von alten Obstsorten ging, denn dafür setzt er sich als Obstbauer seit langem ein.  Nun hat er mit seiner Frau Judith Bernhard, die gelernte Hauswirtschaftsleiterin ist, unter dem Titel „Unser Apfelkochbuch“ dieses Buch geschrieben.

Warum man mal wieder zu Obst und Äpfeln im Allgemeinen greifen sollte  und welche alten Apfelsorten wozu und wie schmecken wird im Buch besprochen.

Auf Seite 11 ist ein Foto abgebildet, dass mich an die Apfelplantagen im Alten Land erinnert. Zur Zeit der Apfelernte haben wir immer gern einen Ausflug dorthin unternommen und uns reichlich mit den unterschiedlichsten Sorten eingedeckt und schon auf dem Weg nach Hause von diesem köstlichen Obst genascht.

Das Apfelkochbuch beginnt mit der Rubrik Suppen, Vorspeisen, Salate, wo man dann auf Seite 26 auch das Rezept für das gerollte Omelett findet.  Das Appetit machende Bild empfängt einen auf dem Bucheinband und hat mich inspiriert gleich mal ans Werk zu gehen.

Ich habe als Apfelsorte einen säuerlichen Gartenapfel (Name ist mir nicht bekannt, da ich sie von einem netten Nachbarn geschenkt bekommen habe) genommen. Bis in den Kühlschrank haben meine Omeletts es aber nicht geschafft, denn nach dem Wickeln sahen sie so lecker aus, das wir alle nicht widerstehen konnten und haben uns diese köstliche Omelett-Variante gleich schmecken lassen.

Ein paar Tage später hatte ich Pellkartoffeln vom Vortag über. Da es keine 400 g – wie im Rezept angegeben – waren, habe ich die Zutaten für das auf Seite 36 unter der Rubrik Apfel und Kartoffel stehende Bratkartoffelomelett halbiert und habe dazu zwei kleine säuerliche, festfleischige Gartenäpfel genommen. Auf die Idee Äpfel in ein Bratkartoffelgericht zu schnippeln, wäre ich vorher nicht gekommen, aber es schmeckt lecker und ich werde mich beim nächsten Mal daran erinnern.

Auf Seite 40 findet sich das Rezept für Apfel-Kartoffel-Puffer. In dieser Kombination wie hier aufgeschrieben, kannte ich Puffer nicht. Zwar essen wir mit Vorliebe zu Kartoffelpuffern selbstgekochten Apfelmus, aber eben nicht gleich beide Zutaten in einen Puffer! Meine Mitesser waren begeistert und ich kann nur sagen, vielen Dank für diese tolle Rezeptvariante.

Natürlich gibt es noch ganz viele andere Back- und Kochvorschläge um aus Äpfeln oder mit ihnen eine wunderbare Mahlzeit und/oder leckere Kuchen zu zaubern.
Ich habe sehr viele Anregungen erhalten und die ausprobierten Gerichte haben alle sehr gut geschmeckt.

Fazit: Wer gerne Äpfel isst, der findet hier schmackhafte Rezeptkompositionen, die man unbedingt mal ausprobieren sollte!

Filed under Allgemein

DDR Backbuch – Das Original

 

DDR_Backbuch

 

 

 

 

Komet-Verlag

gebunden
224 Seiten, Format 12 x 15 cm
ISBN 978-3-86941-475-1
3,99 Euro

 

 

 

 

Zuerst gibt es einen Einblick „hinter die Mauer“ unter der Überschrift „Am sozialistischen Backherd“. Ich kann mich noch gut daran erinnern, wie es vor 25 Jahren anfing, dass die Grenze zwischen Ost und West bröckelte und dann endlich einstürzte.

Beim Lesen über die Lebensmittel wie Kaffee, Bananen oder Salzwedeler Baumkuchen erinnere ich mich an die weihnachtlichen Päckchen, die zwischen Ost und West verschickt wurden. Bei uns stand Weihnachten immer ein Baumkuchen auf der Kaffeetafel, den wir von „drüben“ beschickt bekamen. Dieses Gebäck hatte aber meistens eine weiße Ummantelung, die mir noch als extrem süß in Erinnerung ist, aber der Kuchen darunter war sehr lecker.

Wie man selbst Baumkuchen herstellen kann, wird auf Seite 34 anhand der „Baumkuchenstreifen“ erklärt.

Ich habe mich daran gewagt und das Endergebnis mit Schokolade als Überzug ist wirklich lecker, aber die Zubereitung erfordert doch etwas Geschick:

Ich habe den fertigen Teig nicht nur längs in je vier Teile geteilt, sondern diese in der Blechmitte noch einmal halbiert. So war das Übereinanderstapeln einfacher und außerdem hatte ich nicht so ein großes Holzbrett zum Beschweren.

Der Aufwand lohnt sich aber und wer Kinder davon naschen lassen möchte, der verzichtet einfach auf den Alkohol und nimmt etwas Orangensaft wegen der Feuchtigkeit des Kuchens.

Da es ja jetzt Äpfel, Birnen und auch Pflaumen reichlich im Angebot gibt, wurde ich auf das Rezept „Kleine Obstrollen“ aufmerksam. Dort befüllt man mit diesem Obst einen Strudelteig (Wer noch nie einen zubereitet hat, der bekommt auf Seite 158 in 16 Arbeitsschritten in Schrift und Bild genau erklärt wie man das macht). Mit ein wenig Fingerspitzengefühl bekommt man diesen Teig schön dünn ausgezogen (zwar musste ich ein, zwei Löcher wieder flicken, aber das merkt man beim Essen hinterher nicht mehr).

Das einzige was ich noch zusätzlich zu diesen Obstrollen serviert habe, war ein dicker Klecks Sahne. Mmmh lecker!

Wer Strudelteig mal herzhaft füllen möchte, der sollte wie ich den „Krautstrudel“ von Seite 167 ausprobieren, wo Sauerkraut, Speck und Äpfel die Füllung bilden und das Rezept eine reichhaltige Variante für den Mittagstisch ist.

Neben Rühr-, Mürbe-, Hefe-, Brand-, Strudel- oder Blätterteigrezepten findet man Biskuit und andere köstliche Klassiker hier in vielen Rezeptvorschlägen. Und wie bereits beim Strudelteig erwähnt, werden auch alle anderen Teigvariationen einmal in Schritt-für-Schritt-Anleitungen vorgestellt, was wirklich sehr hilfreich ist.

Fazit: Klein, handlich und preiswert ist das „DDR Backbuch – Das Original“, aber das Innenleben ist umfangreich, interessant und empfehlenswert.

Filed under Allgemein

Rosenmehl: Weihnachtsbäckerei

Weihnachtsbaeckerei von

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Wie bereits das Buch „Schätze aus Omas Backbuch“ ist das Buch „Weihnachtsbäckerei“ wieder  eine Zusammenstellung von gesammelten Rezepten, die die Firma Rosenmehl  bei einem Aufruf durch viele Einsendungen erhalten hat. Zum Teil sind es noch handgeschriebene Rezepte, die mich beim Durchblättern dieses Backbuchs sofort an meine Kindheit und an das Backen mit meinen beiden Großmüttern erinnert hat.  Ich erinnere mich noch an die Herstellung von Printen oder Elisenkuchen. Der Teig war sehr schwer zu bearbeiten und es ging schon mal der eine oder andere Holzlöffel dabei zu Bruch, denn eine elektrische Knet- oder Rührmaschine hatten wir anfangs nicht.  Da wurde der Hefeteig für die Stollen noch kräftig mit den Händen bearbeitet,  aber die Mühe hatte sich immer gelohnt, denn es waren herrliche Leckereien hinterher entstanden.

Die Aufmachung des Buches ist sehr ansprechend und die Rezepte beim ersten Durchsehen sehr vielversprechend.  Es sind die handschriftlichen Originale abgedruckt, mit Bildern und kleinen Geschichten kombiniert, so daß man einen Einblick bekommt, wie eine Rezeptur über lange Jahre erhalten geblieben ist  und dann traditionell zu Weihnachten wieder zubereitet wird.

Da es für die ganz spezielle Weihnachtsbäckerei für mich noch etwas zu früh ist, habe ich nach Rezepten Ausschau gehalten, die man jetzt im Herbst schon mal ausprobieren kann.  Da man mittlerweile Trockenobst  das ganze Jahr über bekommt, habe ich mich für das Saftige Früchtebrot von Seite 110 entschieden. Dies ist ein Rezept für Erwachsene, da Rum zum Einweichen der Trockenfrüchte hineinkommt.  Man kann den Alkohol aber gut mit Apfelsaft austauschen, das habe ich bereits häufiger gemacht, wenn Trockenobst in einem Rezept verwendet wird und Kinder mitnaschen.

Nun das Früchtebrot hat herrlich geduftet und es hat auch nicht lange überlebt. So dass ich gar keine Chance hatte es zu lagern, was man sonst gut in Alupapier machen kann.

Als nächstes habe ich Oma Kathis Nussecken hergestellt. So dick wie in der Abbildung ist mein Teig nicht geworden, den habe ich nämlich schön ausgerollt und die Nussecken waren dadurch etwas dünner, hat aber dem Geschmack nicht geschadet .

Die Rezepte in diesem liebevoll und durchaus ansprechend gestalteten Backbuch sind einfach köstlich und lassen einen in Erinnerungen schwelgen. Ich für meinen Teil werde sicherlich noch das eine oder andere Rezept nacharbeiten und mich an meine Kindheit zurückerinnern, denn Backen mit Oma war immer etwas ganz Besonderes. Wer selbst über ein Familienrezept verfügt, der kann es auf Seite  150 gleich hier ins Buch eintragen, denn dort hat man die Platz dafür gelassen, was mir persönlich gut gefällt.

Fazit: Omas Rezepte verführen zum Nachbacken und lassen einen dabei in Erinnerungen schwelgen.

 

Filed under Allgemein

Anne Ridder: Rund um den Apfel!

H13_rund_um_den_apfel

 

 

 

 

 

ISBN 978-3-8404-3518-8

16,99 € inkl. MwSt.

 

 

 

 

Mein Tag beginnt mit dem Verzehr eines Apfels und auch als Zwischenmahlzeit ist er bei uns in der Familie sehr beliebt.

Im Cadmos-Verlag ist jetzt das Buch „Rund um den Apfel“ erschienen. Wer selbst im Garten Äpfel ernten oder wie ich auf dem nahen Wochenmarkt eine große Auswahl an Apelsorten kaufen kann, der findet in diesem Buch reichlich Anregungen wie man das schmackhafte Obst verarbeiten bzw. verzehren kann. Passenderweise hatte ich gerade wieder Nachschub an Äpfeln eingekauft, so daß ich gleich paar interessante Rezeptvorschläge ausprobieren konnte.

Bevor es mit den Rezepten losgeht,  gibt es in einer Art Vorwort eine Einführung zum Thema Apfel und man erfährt Wissenswertes in Wort und Bild über dieses sortenreiche Obst. 

Eine Zucchini  wartete bereits darauf verarbeitet zu werden und so habe ich gleich das erste Rezept auf Seite 16 die „Apfel-Zucchini-Puffer“ ausprobiert. Geschmacklich sehr lecker und mal eine tolle Alternative zu den bekannten Kartoffelpuffern.

Da wir vom Frühstück noch Brötchen über hatten, haben wir diese kurzerhand aufgeschnitten und die Puffer dazwischen gelegt mit Creme fraiche und etwas Ketchup wurde daraus ein toller Apfel-Zucchini-Puffer- Burger !  Mmmh

Auf Seite 31 findet man das Rezept für Kartoffel-Apfel-Suppe.  Das Bild zum Rezept sah appetitanregend aus und so habe ich diese Suppe dann auch zubereitet.

Hier sollte man darauf achten, dass man mehlig kochende Kartoffeln dafür nimmt. Die Rote Beete, die als Einlage in die Suppe kommt, habe ich mit Einmalhandschuhen verarbeitet, denn sie färbt die Finger schön rot und man hat länger etwas davon. Die Suppe schmeckt sehr gut. Wenn noch etwas davon übrig sein sollte, schmeckt sie auch noch am nächsten Tag, denn dann ist sie so richtig schön durchgezogen…

Für die Schleckermäulchen findet sich auf Seite 95 das Rezept für „Schnelle Apfelteilchen“. Die Zubereitung ist wirklich einfach und schnell und nach ca. 30 min kommt das Backwerk aus dem Ofen. Lauwarm mit einer großen Kugel Vanilleeis wurde es für die serviert, die gar nicht warten konnten bis es abgekühlt ist.

Da das Rezept so schnell zubereitet werden kann, habe ich gleich zwei Bleche fertiggestellt um auch noch für den nächsten Tag etwas zum Kaffee reichen zu können. Am ersten Tag ist der Teig knusprig und einen Tag später weich, aber schön durchgezogen und jedes Mal ganz lecker. Besonders gut geeignet, wenn sich überraschend Besuch anmeldet, denn die Zutaten habe ich immer zuhause..

Es finden sich in diesem Kochbuch abwechslungsreiche und nicht alltägliche Rezepte rund um den Apfel. Ob nun als Suppe, im Salat, als Kuchen oder Bowle die Rezepte sind in Schritt-für Schritt-Anleitungen aufgeführt, so dass man sie leicht nacharbeiten kann. Mich hat das Kochbuch überzeugt und hier kommt eine kleine Übersicht, was den Leser erwartet:

  • Vorspeisen, Suppen und Salate: Apfel-Matjes-Teller, Apfel-Curry Suppe,

  • Hauptgerichte: Gulasch mit Äpfeln, Kartoffel-Apfel-Auflauf,

  • Nachspeisen: Apfelgrütze auf Eis, Apfel-Rum-Rosinencreme,

  • Selbstgebackenes: Apfel-Baiserschnitten, Apfel-Walnussbrot

  • Getränke und Eingemachtes: Apfel-Zimt-Likör, Heißer Apfelpunsch, Bratapfelkonfitüre, Apfelwein, Apfelsenf u.v.m

Fazit: Schmackhafte, nicht alltägliche Rezepte, leicht zubereitet!

Ein weiteres Kochbuch der Autorin: Alles Kartoffel!

Filed under Allgemein