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Thomas Anders: Modern Cooking

 

200 Seiten

zahlr. Farbfotos 21,0 x 28,0 cm

Hardcover € 25,00 (D)

ISBN 978-3-96033-022-6

Blick ins Buch

 

 

 

 

 

Im Tre Torri Verlag ist jetzt das Kochbuch des bekannten Sängers und ehemaligen Teil des Gesangs-Duos „Modern Talking“ erschienen. Dass Thomas Anders singen kann, hat er bereits hinlänglich bewiesen und ist auch diesbezüglich mehrfach ausgezeichnet worden.

Jetzt lernt man den Entertainer mal von einer ganz anderen Seite kennen, denn mit „MODERN COOKING: EINFACH, LECKER, ANDERS“ hat er nun erstmals ein Kochbuch geschrieben.  Warum er ausgerechnet ein Kochbuch veröffentlicht hat, erzählt er selbst am Anfang des schon beim ersten Durchblättern sehr ansprechenden Buches. Kleine Einblicke ins Privatleben des Musikers gibt es hier ebenfalls, der übrigens gern für seine Familie und gute Freunde leckere Gerichte zaubert.

Von Vorspeisen bis Desserts findet man hier abwechslungsreiche Rezepte, die mich zumindest gleich durch die optischen Eindrücke angesprochen haben.  Die Rezepte sind reichlich bebildert und teils mit step-by-step-Abbildungen komplettiert worden.

Bei den Vorspeisen ist mir auf Seite 23 „Wassermelone mit Feta, Honig und Pinienkernen“ ins Auge gesprungen. Die Anleitungen sind gut verständlich auf hellem Untergrund abgefasst und meistens gibt es auch noch kurze Infos oder Tipps dazu.

Da Männer ja gerne Fleisch auf dem Teller haben, war meine bessere Hälfte auch gleich von dem Rezept auf Seite 29 „Rinderhüftsteak-Carpaccio mit Ingwer-Chili-Marinade“  angetan und die Zutaten stehen auf dem nächsten Einkaufszettel.

Da ich gerne Rezepte mit Zucchini ausprobiere, kam mir „Zucchiniküchlein mit Räucherlachs“  gerade recht. Die Reibekuchenvariante ist bei uns sehr gut angekommen, sie ist echt lecker.  Mir persönlich reichte da auch nur die Schnittlauchcreme als Zugabe, da Räucherlachs nicht so mein Fall ist, wurde aber von den restlichen Testessern als geschmacklich tolle Kombination bewertet.

Auch die „Anders-Variante“ von Soljanka hört sich sehr gut an und wenn die Temperaturen in Richtung Winter gehen, probiere ich dies Rezept bestimmt aus.

Die Thunfischcreme mit Gemüsesticks aus der Rubrik „Snacks“ soll hier nicht unerwähnt bleiben sowie auch „Schweinefilet im Speckmantel mit sommerlichen Kartoffelsalat“ aus der Rubrik „Hauptgerichte“. Zum Schluss noch zwei Dessertvorschläge, die mir gefallen und unbedingt ausprobiert werden sollten: Apfelpfannkuchen aus dem Ofen… und  Spanischer Orangen-Mandelkuchen!

Ich kann nur sagen: Herr Anders, Ihr Buch ist gelungen, optisch wie inhaltlich ansprechend und meinen Geschmack haben Sie getroffen, so dass ich bestimmt noch weitere Rezepte aus dem Buch ausprobieren werde.

Fazit: Empfehlenswertes optisch wie inhaltlich gelungenes Kochbuch!

 

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Molly Shuster: Alles auf 1 Blech

at-Verlag

ISBN: 978-3-03800-973-3
Umfang: 160 Seiten
Format: 19.4 cm x 26 cm

20,00 EUR

 

 

 

 

 

 

 

Der Buchtitel „Alles auf 1 Blech“ ist verlockend und in der Einführung wird erklärt, was die Autorin unter „wenig Aufwand!“ in ihren Rezepten versteht und welche Behältnisse sie für das Garen im Ofen vorschlägt.

Ich lasse mich beim ersten Durchblättern eines Kochbuches inspirieren, welche Rezepte ich wohl nachbereiten möchte…

Allerdings ist das gesamte Buch sehr „düster“ bzw. rustikal aufgemacht und besonders auf den Seiten 8 und 9 stehen zehn Tipps bezüglich Würze oder auch Garzeit unter dem Titel „Das Vorgehen“, die sehr schwer zu lesen sind, denn die vorherrschende Farbe ist schwarz/grau!

Die Rezepte selbst sind kurz und knapp verfasst und auf hellem Untergrund abgedruckt, was positiv ist.  Ein Vorher- und Nachher-Bild bzw. die Zutaten im „Rohzustand“ und das fertige Backergebnis sind passend zu jedem Rezeptvorschlag abgelichtet, allerdings auch in einer für mich nicht unbedingt ansprechenden Art.

Das Buch ist u.a. in folgende Kapitel unterteilt: Fleisch und Geflügel, Gemüse, Desserts und Snacks und Vorspeisen. Saucen und Beilagen werden ebenfalls thematisiert.

Da mich die Rezeptvorschläge für Desserts aus dem Ofen am meisten angesprochen haben, gab es dann Bratäpfel mit Crumble, die von mir dann allerdings noch mit einem dicken Schlag frisch aufgeschlagener Sahne serviert wurden. Auch Birnen mit Nussfüllung und gebratene Ananas kamen als Nachtisch gut an.

Auf Seite 140 findet man das Rezept „Nachos“, das ich allerdings ohne Maiskörner, sondern mit roten Paprikastücken zubereitet habe. Mmmmh lecker! Allerdings sollte man noch vorsorglich ein zweites Blech vorbereiten, denn wenn man Gäste hat, ist so ein Blech ruck zuck weg.

Das Buch bietet eine Rezeptvielfalt, die sich sehen lassen kann, denn z.B. Schweinefilet mit Rosenkohl, Huhn marokkanisch, Rinderfilet mit Pilzen, Venusmuscheln mit Kirschtomaten, Fisch und Chips aus dem Backofen oder auch Zucchini mit Quinoa gefüllt sind nur einige Vorschläge, die ich hier auflisten möchte.

Die Rezepte in diesem Kochbuch sind abwechslungsreich und besonders wenn ich Gäste habe, kommt mir so eine Zubereitungsart sehr entgegen.

Allerdings fand sich die optische Aufmachung sehr dunkel bzw. rustikal, so dass ich erst durch die interessanten Rezeptvorschläge dann das eine oder andere „Blech“ bestückt habe. Nach dem Backvorgang war ich dann durchaus mit dem Ergebnis zufrieden war, was ja das wichtigste bei einem Koch/Backbuch ist.

Fazit: Optisch nicht ganz gelungen, was aber die Rezeptvielfalt und die „Machart“ der Gerichte dann wieder ausgleichen!

 

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Sue Quinn: 5 Zutaten 10 Minuten

at-Verlag

 

ISBN: 978-3-03800-979-5
Einband: Broschiert
Umfang: 256 Seiten

Preis: 18,00 EUR

 

 

 

 

 

 

Durch die leuchtend gelbe Coverfarbe angelockt und auch natürlich vom Titel  „5 Zutaten 10 Minuten“ war ich auf den Inhalt des Kochbuchs gespannt, denn wer mag schon nach einem stressigen Arbeitstag noch „stundenlang“ am Herd stehen, da ist Schnelligkeit gefragt…

Der erste Eindruck beim Durchblättern war durchweg positiv, denn jeder Rezeptvorschlag ist bebildert und die jeweiligen Zutaten allesamt abgelichtet, beschriftet und die Rezeptanleitung in einer angenehmen Schriftgröße abgedruckt sowie in kurzen knappen „Anweisungen“ abgefasst, was ich persönlich sehr gut finde!

Beim genaueren Betrachten stoppe ich gleich auf Seite 8, wo „Der ideale Vorratsschrank“ aufgelistet ist. Ich kenne „Bevorraten/Einkochen/Entsaften und Einlegen z.B. von Gurken“ noch aus meiner Kindheit, wo ich meiner Großmutter immer in der Küche geholfen habe wenn mein Großvater mit der Ernte aus dem Garten nach Hause kam. Wenn ich so zurückdenke, dann sehe ich die gefüllten Regale im Keller meiner Großeltern, wo Gläser voller Früchte, Gemüse oder Marmelade,  Saftflaschen oder auch selbst geschlachtete Wurst in Dosen aufgereiht standen. Das verstand man damals unter einem gut gefüllten Vorratsschrank. Die Autorin listet hier im Buch jedoch ganz andere, aber in der heutigen Zeit durchaus gängige Zutaten auf.

Das erste Kapitel „Häppchen, Imbiss & Fingerfood“ ist vielfältig, allerdings auch mit teils für mich „exotisch“ klingenden Zutaten wie z.B. Schwarzkohl oder Cannelini-Bohnen. Aber man lernt ja nie aus und da wie oben schon erwähnt, alle Zutaten abgebildet sind, kann man seinen Wissensschatz an Warenkunde erweitern.

Die Frittata mit Nudeln und Zucchini habe ich ausprobiert und zeitlich war die Zubereitung kein Problem. Allerdings fehlt mir im Rezept die Würze. Es ist kein Salz oder Pfeffer angegeben und so ganz ohne diese Beigaben war die Frittata etwas fade. Der nächste Versuch mit Einsatz von Salz und Pfeffer sowie frischem Dill war dann geschmacklich lecker und genauso schnell zubereitet.

Kapitel 2 befasst sich mit „Suppen und Salaten“, wo man z.B. auf Seite 86 den Kichererbsensalat findet, der geschmacklich bei mir und meinen Testessern gut angekommen ist. Gleich das nächste Rezept „Frühlings-Couscous“ kommt bei uns jetzt bestimmt öfters auf den Tisch – einfach und lecker!

„Pasta und Co.“ heißt es im nächsten Abschnitt und auf Seite 130 steht das Rezept für Linguine mit Zitrone und Ricotta. Ich finde es ist eine tolle Alternative zu Nudeln mit Tomatensoße!

Kapitel 4 widmet sich „Fleisch, Geflügel und Fisch“.

Kapitel 5 „Turbo-Desserts“ soll hier nicht unerwähnt bleiben, denn besonders die Tiramisu-Variationen auf Seite 234/235 haben es mir angetan und Limoncello sowie Heidelbeeren als raffinierte Zutat konnten bei mir punkten!

Mir gefällt das Kochbuch sehr, man findet einfache, raffinierte oder auch mit „internationalen“ Zutaten zubereitete Speisen, die gut verständlich, optisch sehr ansprechend und geschmacklich einfach lecker sind. Die schnelle Zubereitung kann ich bei allen getesteten Rezepten nur bestätigen!

Fazit: Empfehlenswertes „flottes“ Kochbuch, das einfache, aber auch raffinierte, gut nachzubereitende Rezepte auf mehr als 250 Seiten beinhaltet und für die gesamte ansprechende Optik noch einen Zusatzpunkt verdient!

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Heimatküche – Die besten Rezepte vom Lande

Hardcover € 25,00 (D)

ISBN 978-3-96033-006-6

Tre Torri Verlag

 

Blick ins Buch

 

 

 

 

 

 

Dieses Kochbuch ist etwas Besonderes!

Bereits nach dem ersten Durchblättern wurde ich in meine Kindheit katapultiert und ich  stand mit einen meiner Großmütter in der Küche und probierte aus, was man aus dem Geernteten aus dem Garten alles so Leckeres kochen kann.

Schon gleich im ersten Kapitel „Alles aus einem Topf“ steht auf Seite 9 das Rezept für „Erbseneintopf mit Bauchfleisch“. Zwar mochte ich das Bauchfleisch früher nicht gern essen, aber es gehört geschmackgebend unbedingt zu dieser leckeren Suppe dazu!

Auf den nächsten Seiten stehen noch weitere Suppenrezept wie z.B. auf Seite 15 die Gulaschsuppe, die man sich geschmacklich nicht entgehen lassen sollte!.

„Für den kleinen Hunger“ heißt das nachfolgende Kapitel und auf Seite 30 das Rezept für Reibekuchen (oder wie wir in Niedersachsen sagen Kartoffelpuffer) mit Apfelkompott. Meine Großmutter, die aus Ostpreußen stammte, schwörte darauf, dass man einen Schuss Dosenmilch in den Teig einrühren sollte, was ich bis heute auch immer noch tue und die Puffer gelingen immer wunderbar.

Würstchen im Schlafrock, Spargel-Schinken-Röllchen oder auch Speckpfannkuchen sind noch weitere Highlights hier im Buch.

Auch für den süßen Ausklang einer Mahlzeit findet sich hier einiges, was ganz besonders lecker ist, wie z.B. Apfel-Pfannkuchen.

Wer es noch süßer mag, der findet im Kapitel „Süßes Gebäck“ Rezepte für Nussecken (S. 137) oder Schoko-Marzipan-Herzen (S. 141).

Aber zur „Heimatküche“ zählen für mich natürlich auch Kuchenklassiker und Torten, deren süße oder herzhaften Rezeptvorschläge wie z.B. Donauwellen oder Lauchkuchen hier das Abschlusskapitel bilden.

Wie bereits oben erwähnt, hat mich dieses Kochbuch überzeugt und in meine Kindheit zurückversetzt, als ich Kochen gelernt habe und ich habe hier viele Rezepte wiedergefunden, die ich gern immer mal wieder zubereite oder hier auch neue Varianten entdeckt. Es ist optisch sehr ansprechend, so dass man schon beim Ansehen Hunger bekommt.

Fazit: Volle Punktzahl für ein sehr ansprechendes Kochbuch, dass alt bewährte, aber auch neu interpretierte Rezepte beinhaltet und zum Nachkochen/ -backen inspiriert.

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Hugh Fearnley-Whittingstall: Täglich Früchte

 

ISBN: 978-3-03800-926-9
Einband: Gebunden
Umfang: 416 Seiten
Format: 18.9 cm x 24.6 cm
AT-Verlag

 

 

 

 

 

 

 

 

Im Februar 2013 hatte ich hier bereits ein tolles Kochbuch von diesem Autor mit dem Titel “Täglich vegetarisch“ vorgestellt und mich von den schmackhaften Rezepten „verführen“ lassen.

Nun gibt es ein neues „Nachschlage-Werk“ in Sachen gesundem Essen mit dem Titel „Täglich Früchte“.

Ich persönlich schwöre ja auf einen Apfel am Tag, der immer morgens auf dem Speiseplan steht.

Der in Großbritannien bekannte Food-Journalist und Buchautor Fearnley-Whittingstall betreibt übrigens in Devon ein eigenes Restaurant mit Namen „River Cottage“ und er setzt sich für biologische, regionale, saisonale und nachhaltig produzierte Lebensmittel ein.

Nach einer Einleitung (die allerdings auf extrem rot eingefärbten Untergrund abgedruckt ist und dadurch etwas schwer zu lesen ist) geht es zu den eigentlichen spannenden Rezepten und das erste Kapitel hat die Überschrift „Sommerbeeren“. Zwar gibt es jetzt schon ab und an einige der hier im Rezept vorkommenden Früchte wie Erdbeeren, Himbeeren oder auch Brombeeren, aber ich gestalte eigentlich meinen Speiseplan immer nach den aktuell frisch geernteten Früchten, die man zur Saison zu kaufen bekommt, so dass ich in diesem Kapitel erst nur „Lesezeichen“ hinterlassen habe, was ich demnächst ausprobieren möchte: z.B. steht auf Seite 22 das Rezept für Gurken-Stachelbeer-Suppe, was schon mal sehr interessant für mich klingt.  „Rindersteak mit Erdbeeren“ findet man auf Seite 35 und die Anleitung für „Schwarzen Johannisbeerlikör“ auf Seite 62.

Im Kapitel Äpfel wurde ich dann fündig und „Wirsing mit Apfel und Kümmel“( Seite 166) stand vor einigen Tagen auf dem Speiseplan….. Mmmmhh lecker!

Meinen ersten „Apple Pie“ habe ich in London gegessen und dann immer mal wieder Rezept-Variationen des bekannten Gerichts zuhause ausprobiert. In diesem Buch gibt es ab Seite 177 einige Abwandlungen dieser klassischen Apfelpastete aufgelistet. Das passende Bild daneben lässt einen schon das Wasser im Munde zerlaufen.

Besonders schnell und einfach hergestellt ist dann auch der „Apfelschnee“, ein Dessert, dessen Rezept auf Seite 174 zu finden ist.

Ich finde das Buch inspirierend und besonders der „Zitronen-Kartoffelkuchen“ von Seite 358 sieht auf der Abbildung so saftig und lecker aus, so dass er für das kommende Wochenende auf dem Back-Plan steht.

Auf über 400 Seiten gibt es pikante und süße Rezeptvorschläge rund um das Thema „Früchte“,  die neben den bekannten Klassikern dann auch vielleicht auf den ersten Blick erstaunen lassen mit was hier eine Kombination eingegangen wird: Ein Pizza-Belag oder ein deftiger Eintopf wird hier mit Früchten „aufgepeppt“. Wer gerne Rezepte ausprobiert, der sollte auch mal mutig sein und neue Variationen austesten.

Ich finde das Buch gelungen, nur die teils etwas zu farbintensiven Untergründe bei den „Texteinlagen“ fand ich etwas störend bzw. waren dadurch schwer lesbar, aber die Rezeptanleitungen sind davon ausgenommen und die jeweiligen Bilder zu den Gerichten lassen einen das Wasser im Munde zusammenlaufen, so dass es mir zumindest nicht schwer fällt „Täglich Früchte“ auf dem Speiseplan zu haben; in diesem Koch/Backbuch findet man unzählige schmackhafte Rezeptideen, die zum Nacharbeiten anregen!

Fazit: Inspirierende Rezept-Ideen rund um das Thema „Früchte“, die auch mal neue Kombinationsmöglichkeiten aufzeigen und zum Nacharbeiten anregen!

 

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