Enie backt: Sweet & Easy – Mein großes Backbuch

 

416 Seiten | zahlr. Farbfotos
21,0 cm x 28,0 cm | Hardcover
€ 25,00 (D)
ISBN: 978-3-96033-046-2

Tre Torri Verlag

 

 

 

 

 

 

 

Die Autorin Enie van de Meiklokjes ist sicherlich vielen aus dem Fernsehen bekannt, wo sie u.a. auf dem Sender Sixx ihre eigene Backsendung mit dem Titel „Enie backt“ hat.

In diesem über 400 Seiten starken Backbuch mit dem Titel „ Mein großes Backbuch“ findet man eine Auswahl von Enies favorisierten Rezepten bzw. ein „Best of“ der ersten vier Bände der Reihe.

Da ich bereits einige dieser tollen Rezeptbücher besitze und hier vorgestellt habe, war ich dann doch vom Umfang des Inhalts und besonders von der Optik des „Gold-Ausgabe“ beeindruckt.

Nicht immer gelingt es mir Enie’s Sendung im Fernsehen zu verfolgen und da ist diese große Rezeptsammlung dann schon ein echter Schatz, der hier zusammengetragen wurde und man bekommt tolle Ideen für schmackhafte süße, aber auch herzhafte Leckereien auf ansprechenden Abbildungen präsentiert.

Die Anleitungen sind gut und übersichtlich abgefasst, man findet meistens immer noch einen „Tipp“ wie man das Rezept abwandeln oder aufpeppen kann oder hilfreiche Infos zum Gelingen des Ganzen.

Einige Vorschläge was man als Gerätschaften und anderes Zubehör als Grundausstattung haben sollte, sind auf Seite 8 aufgelistet.

Da das Buch wie erwähnt sehr umfangreich ist und Backfans sicherlich hier auf ihre Kosten kommen, habe ich mir drei süße und ein pikantes Rezept rausgesucht und ausprobiert.

Petit Fours habe ich erstmals in Frankreich gegessen und so richtig lecker fand ich sie da nicht, denn ich habe sie als extrem süß in Erinnerung behalten. Doch Enies Rezept auf Seite 33 hat mich nicht nur optisch angelockt, sondern auch das Gebäck selbst ist einfach zuzubereiten und eigentlich kann man ja durch das Befüllen mit Marmelade etc. und bei der Glasur den „Süßegrad“ selbst etwas regulieren, da hat man ja viele Möglichkeiten.

(c) Maria Brinkop_Petit Fours

Ich habe einige der Würfel mit bunten „Zuckerguss“ wie im Rezept vorgeschlagen dekoriert. Andere wiederum habe ich einfach nur oben mit einem dicken Klecks Zuckerguss versehen, der dann an den Seiten verlaufen ist. Kleine Zuckerperlen auf den noch „feuchten“ Guss gestreut und einen Zahnstocher als Halter in der Mitte für die Festigkeit getan. Auf den herausragenden „Holzstift“ habe ich dann Früchte aufgespießt. Meine Testesser haben begeistert zugefasst und es hat allen geschmeckt.

Auf Seite 227 steht die Anleitung für „Getränkter Grießkuchen! Die Zubereitung ist nicht schwer, aber man muss wirklich den fertigen Grießkuchen mit reichlich Flüssigkeit tränken und geraume Zeit durchziehen lassen, sonst wird es im Mund bröselig.

(c) Meike Bergmann_Magic Cake

Der dreischichtige Zauberkuchen „Magic Cake“ ist wirklich eine besondere Art des Backens, aber man sollte eine sehr gut schließende Backform benutzen, sonst suppt der sehr flüssige Teig aus der Form, wo er ja einige Zeit „ruhen“ muss bevor er in den Backofen kommt.

Die Zutatenliste ist für eine Backform mit einem Durchmesser von 18 cm. Das Backergebnis ist so toll und lecker, so dass der Kuchen leider ganz schnell aufgefuttert war!

 

 

 

 

(c) Maria-Brinkop_Windbeutel

Das herzhafte Rezept steht auf Seite 339 und ist ein „Windbeutel“, der mit Frischkäse und Parmaschinken gefüllt wird. Eine ganz tolle Idee!  Meine männlichen Testesser haben schnell zugefasst und den Geschmack gelobt. 

Für mich ist diese Rezeptsammlung ein Geschenk, denn die Vielfalt an Leckereien kann sich sehen und ganz besonders schmecken lassen. Gästebewirtung wird hier ganz einfach, da die Rezeptanleitungen gut und verständlich abgefasst und nachzuarbeiten sind und sie gelingen garantiert.

 

Fazit: Geballte Ladung an wunderbaren Rezepten, die zum Nacharbeiten anregen und einfach und schnell zubereitet sind!  Für Backfans bestimmt eine willkommenes Nachschlagewerk und eine Bereicherung für die Küche!

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