Molly Shuster: Alles auf 1 Blech

at-Verlag

ISBN: 978-3-03800-973-3
Umfang: 160 Seiten
Format: 19.4 cm x 26 cm

20,00 EUR

 

 

 

 

 

 

 

Der Buchtitel „Alles auf 1 Blech“ ist verlockend und in der Einführung wird erklärt, was die Autorin unter „wenig Aufwand!“ in ihren Rezepten versteht und welche Behältnisse sie für das Garen im Ofen vorschlägt.

Ich lasse mich beim ersten Durchblättern eines Kochbuches inspirieren, welche Rezepte ich wohl nachbereiten möchte…

Allerdings ist das gesamte Buch sehr „düster“ bzw. rustikal aufgemacht und besonders auf den Seiten 8 und 9 stehen zehn Tipps bezüglich Würze oder auch Garzeit unter dem Titel „Das Vorgehen“, die sehr schwer zu lesen sind, denn die vorherrschende Farbe ist schwarz/grau!

Die Rezepte selbst sind kurz und knapp verfasst und auf hellem Untergrund abgedruckt, was positiv ist.  Ein Vorher- und Nachher-Bild bzw. die Zutaten im „Rohzustand“ und das fertige Backergebnis sind passend zu jedem Rezeptvorschlag abgelichtet, allerdings auch in einer für mich nicht unbedingt ansprechenden Art.

Das Buch ist u.a. in folgende Kapitel unterteilt: Fleisch und Geflügel, Gemüse, Desserts und Snacks und Vorspeisen. Saucen und Beilagen werden ebenfalls thematisiert.

Da mich die Rezeptvorschläge für Desserts aus dem Ofen am meisten angesprochen haben, gab es dann Bratäpfel mit Crumble, die von mir dann allerdings noch mit einem dicken Schlag frisch aufgeschlagener Sahne serviert wurden. Auch Birnen mit Nussfüllung und gebratene Ananas kamen als Nachtisch gut an.

Auf Seite 140 findet man das Rezept „Nachos“, das ich allerdings ohne Maiskörner, sondern mit roten Paprikastücken zubereitet habe. Mmmmh lecker! Allerdings sollte man noch vorsorglich ein zweites Blech vorbereiten, denn wenn man Gäste hat, ist so ein Blech ruck zuck weg.

Das Buch bietet eine Rezeptvielfalt, die sich sehen lassen kann, denn z.B. Schweinefilet mit Rosenkohl, Huhn marokkanisch, Rinderfilet mit Pilzen, Venusmuscheln mit Kirschtomaten, Fisch und Chips aus dem Backofen oder auch Zucchini mit Quinoa gefüllt sind nur einige Vorschläge, die ich hier auflisten möchte.

Die Rezepte in diesem Kochbuch sind abwechslungsreich und besonders wenn ich Gäste habe, kommt mir so eine Zubereitungsart sehr entgegen.

Allerdings fand sich die optische Aufmachung sehr dunkel bzw. rustikal, so dass ich erst durch die interessanten Rezeptvorschläge dann das eine oder andere „Blech“ bestückt habe. Nach dem Backvorgang war ich dann durchaus mit dem Ergebnis zufrieden war, was ja das wichtigste bei einem Koch/Backbuch ist.

Fazit: Optisch nicht ganz gelungen, was aber die Rezeptvielfalt und die „Machart“ der Gerichte dann wieder ausgleichen!

 

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