Barbie – Back mit mir

Verlag: Edel

128 Seiten,

Hardcover mit 100 farbigen Abbildungen

Format 17 x 23,8 cm € 14,95 (D)

ISBN 978-3-8419-0519-2

 

 

 

 

 

 

Ich kann mich noch gut an meine Kindheit erinnern, als auf dem Wunschzettel ganz oben eine Barbie-Puppe stand. Als dann tatsächlich der Wunsch in Erfüllung ging und diese Anziehpuppe unter dem Tannenbaum lag, drehte sich bald bei mir und im Kreis meiner Freundinnen alles um die neuesten Kleider für diese sehr modebewusste Puppendame. Über die Jahre hinweg gab es immer mehr Accessoires und nun gibt es auch für die backbegeisterten Puppenmuttis das passende Backbuch mit dem Titel „Barbie – Back mit mir“.

50 Rezepte (Cake-Pops, Cupcakes, Cookies u.v.m) von einfach bis anspruchsvoll (gut erkennbar durch die 1 – 3 Löffelskala unter jedem Rezept) sind hier zu finden.

Schon das Cover ist poppig bunt und zeigt die typischen „Barbie-Farben“. Hier gibt schon mal einen kleinen Vorgeschmack, was einen hier an Leckereien erwartet. Der Inhalt des Buches  ist in fünf Kapitel unterteilt, die mit „Guten Morgen, Barbie“ und dann ab Seite 104 mit der Überschrift „ Barbie, die perfekte Freundin“ diese beenden. Als Zusatz findet man im Anschluss dann noch reichlich Tipps und Tricks, was sehr hilfreich ist, damit dem Backvergnügen nichts mehr im Wege steht.

Schon beim ersten Durchblättern hat mir die ganze Aufmachung des Buches gefallen, es ist sehr farbenfroh, dabei aber nicht ablenkend, sondern immer passend auf das Foto des jeweiligen Rezeptes abstimmt.

Besonders gelungen finde ich die Rezept- bzw. Deko-Ideen, die man gut z.B. für Geburtstagsfeiern der „Puppenmuttis“ oder wenn Barbie zur Tea-Party einlädt, verwenden kann,  wie z.B. auf Seite 88 „Erdbeercocktail mit Weingummispießchen“, da greifen dann auch gern die Erwachsenen zu…

Foto09_© Achim Fettig mit Andrea Stolzenberger

Nachgebacken habe ich dann den „Limokuchen“ von Seite 76. Im Handumdrehen ist er zusammengemischt und nach 20 min fertig gebacken. Ich finde diesen Kuchen besonders für Backanfänger geeignet, zumal er auch noch lecker schmeckt.

Mich hat dieser Kuchen inspiriert – da er schön dünn ist – ihn übereinander zu schichten. Als Füllung bietet sich hier z.B. Orangenmarmelade an. Nachdem er über Nacht „durchgezogen“ war, habe ich daraus dann „Orangenschnitten“ entstehen lassen, die übrigens sehr saftig und lecker sind.

Außerdem habe ich noch die „Käsekuchen-Muffins“ von Seite 51 ausprobiert. Allerdings fülle ich die Masse nicht direkt in die Muffinmulden, sondern benutze schon während des Backens Papierförmchen, in die ich in die Mulden des Blechs setze und dann erst den Teig einfülle, so ist das Reinigen und Loslösen des überschwappenden Teiges einfacher.

Wer schon etwas backerfahren ist, der kommt an „Barbies Donauwelle“ von Seite 112 nicht vorbei. Optisch mit rosa Lebensmittelfarbe ist das der Hingucker auf jeder Kaffeetafel und dann ist sie bestimmt auch ganz schnell „verputzt“.

Ich finde das Backbuch rundum gelungen und es ist nicht nur inspirierend für die jungen „Puppenmütter“, sondern ich habe hier die eine oder andere Deko- oder auch Back-Idee für mich entdeckt und werde sie bei meiner nächsten Kaffeetafel für die „Großen“ mal ausprobieren.

Fazit: Empfehlenswertes Backbuch, dass mit tollen Rezept- und Deko-Ideen punktet und ist  nicht nur für die jungen „Barbie“-Mütter, sondern auch für backbegeisterte „Große“ geeignet!

 

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