Maria Panzer: Let’s bake – Das Backbuch für Teenager

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  Hardcover, 128 Seiten, 20,5 x 26,5 cm

  ISBN 9783772480034 

 14,99 EUR

 

 

 

 

 

 

 

 

Im frechverlag ist dieses optisch sehr frische und jugendliche Backbuch für Teenager erschienen. Die Autorin bloggt auf www.marylicious.de und sie gibt ihn diesem Backbuch Einblick in ihre tollen Backkünste.

In einem Vorwort richtet sie sich an die Leser oder per QR-Code ist es auch möglich sie in einem Video kennenzulernen. Doch das ist ein wenig tricky, denn wenn man nach dem Einscannen auf der Verlagseite landet, soll man dort einen Freischalt-Code eingeben, der angeblich im Impressum des Buches zu finden ist. Tja, alle Nummern, die dort zu finden sind, sind leider nicht der Freischalt-Code!!!

Nach einigem Hin- und Hergesuche habe ich ihn dann endlich auf Seite 5 entdecken können, da sollte eventuell noch etwas nachgebessert werden um nicht gleich an der ersten technischen Hürde zu scheitern.

Ein paar Hinweise bevor man loslegen kann, finden sich auf Seite 6. Dann wird durchgestartet und es finden sich leicht nachzuarbeitende Rezepte aller Art in diesem optisch sehr ansprechenden Buch.

Über Eis-Kuchen-Pops, Käsekuchen ohne Backen und einem hübschen Schnurbart-Kuchen landet man auf Seite 19, wo sich der Kastenkuchen mit verstecktem Schmetterling befindet.  Hier gibt es auch eine Vorführung per Video, was sehr anschaulich ist. Die Idee dieses schmackhaften Kuchens fand ich originell und habe ihn gleich mal ausprobiert. Allerdings hatte ich keinen Schmetterling als Ausstecher parat und ich habe deswegen einen in Herzform genommen, was optisch aus sehr gut angekommen ist, denn ich habe reichlich rote Lebensmittelfarbe benutzt, so dass sich das Herz auch farblich gut nach dem Anscheiden abgesetzt hat. Tolle Idee, danke dafür!

Auf Seite 29 findet man einen High-Heels-Cupcake, auch die Idee ist echt klasse und das Video dazu zeigt genau wie es geht.

Eine Seite weiter findet man das Rezept für  eine Hefeblume.  Es gibt wieder eine Videoanleitung, die zeigt wie problemlos man mit ganz kleinen Kniffen eine wunderbare Kuchenblume entstehen lassen kann. 

Ganz besonders angetan hat es mir die Colatorte auf Seite 57. Ruck-zuck alles zusammengerührt (allerdings Oel, Milch und Cola verrührt, sieht schon etwas merkwürdig  aus 🙂 und fertig ist nach knapp einer Stunde ein saftiger Kuchen, der auch nach zwei Tagen (wenn er so lange vor gierigen Mündern geschützt wird) noch prima schmeckt. Der Kuchen ist der Hammer und ich werde ihn bestimmt öfters zubereiten. Echt klasse!

Nur einen kleinen Hinweis möchte ich noch geben. Da „Let’s bake!“ ja ein Backbuch für Teenager bzw. Backanfänger sein soll, wäre es bestimmt hilfreich, wenn bei jedem Rezept die Größe der Backform (z.B. fehlt diese Angabe bei der Kastenform für den Sonnenkuchen) angegeben wäre.

Was kann ich noch schreiben außer, dieses Backbuch ist erfrischend und auch als alter Hase in Sachen Backen findet man hier tolle neue Ideen um einen Kuchen wie man heute so schön sagt „aufzupimpen“.

Fazit: Dieses Teenager-Backbuch ist gelungen und nur zu empfehlen!

 

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