Linda Lomelino: Torten

9783038007159

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Die Autorin dieses Buches hat sich auf „kleine“ Torten spezialisiert.  Die haben einen Durchmesser von 15 cm,  sind dafür dann aber höher als sonst.  Warum es ihr diese Minis angetan haben, verrät sie auf Seite 18 des Buches.  Bevor es zu den Rezepten geht, erfährt man Nützliches über Zutaten, Geräte und andere Backutensilien.

In sehr hilfreichen Schritt-für-Schritt-Abbildungen wird erklärt wie man einen Backpapierkragen erstellt und anlegt, damit die Torte in die Höhe wachsen kann.

Die fachgerechte Zerteilung eines Tortenbodens oder das Befüllen bzw. Ummanteln einer Torte wird Bild für Bild dargestellt.

Das Dekorieren einer Torte anhand von verschiedenen Spritztüllen  wird aufgezeigt und auch die Muster abgebildet, die dabei entstehen. Außerdem gibt es Tipps und Tricks z.B. zum Herstellen von doppelstöckigen Torten. 

Und jetzt wird durchgestartet und auf den folgen Seiten werden die Rezepte zu den  kleinen „Torten“ in Wort und Bild sehr gut erklärt.

Wie die Autorin auch rät, sollte man sich die Rezepte vorher einmal gut durchlesen bevor man sich ans Nacharbeiten macht.

Die Bilder zu den Torten sind so appetitlich, dass einem beim Anschauen schon das Wasser im Mund zusammenläuft.

Ins Auge sticht sofort die „Regenbogentorte“ auf dem Cover. Mit Hilfe von Lebensmittelfarbe haben die Tortenböden alle unterschiedliche Farbnuancen bekommen. Auf Seite 95 steht das Rezept für Bananen-Karamell-Torte. Hier wird selbst die Karamell-Deko selbst hergestellt. Hier sollte man schon den schmelzenden Zucker genau im Auge behalten, denn sonst wird er schwarz und hängt am Topfboden.

Mich haben in diesem Buch ganz besonders die Eistorten interessiert.  Ich habe die gefrorene Tiramisu-Torte und den gefrorenen Käsekuchen ohne Backen hergestellt. Einfach köstlich waren beide.  Die Tiramisu-Torte habe ich etwas abgewandelt und in die Masse noch Espresso-Pralinen eingearbeitet, die ich vorher zerstoßen habe und unter die Teigmasse gehoben habe.

Beide Torten habe ich vor dem Servieren eine Stunde zuvor aus dem Eisschrank geholt.  Mit einem in heißes Wasser getauchtes Messer habe ich die Eistorte in Stücke geschnitten und schon auf  die Teller verteilt. So konnten die einzelnen Teilchen schon ein wenig anschmelzen. Eine Tasse Kaffee dazu und das Tortenerlebnis der besonderen Art ist perfekt.

Ich kann nur sagen,  wer gerne backt, der sollte sich dieses Buch nicht entgehen lassen, denn die Rezepte sind sehr gut erklärt und lassen sich alle gut nacharbeiten. Besser kann man nicht in die Geheimnisse der Tortenherstellung eingeweiht werden.

 

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