Rosenmehl: Weihnachtsbäckerei

Weihnachtsbaeckerei von

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Wie bereits das Buch „Schätze aus Omas Backbuch“ ist das Buch „Weihnachtsbäckerei“ wieder  eine Zusammenstellung von gesammelten Rezepten, die die Firma Rosenmehl  bei einem Aufruf durch viele Einsendungen erhalten hat. Zum Teil sind es noch handgeschriebene Rezepte, die mich beim Durchblättern dieses Backbuchs sofort an meine Kindheit und an das Backen mit meinen beiden Großmüttern erinnert hat.  Ich erinnere mich noch an die Herstellung von Printen oder Elisenkuchen. Der Teig war sehr schwer zu bearbeiten und es ging schon mal der eine oder andere Holzlöffel dabei zu Bruch, denn eine elektrische Knet- oder Rührmaschine hatten wir anfangs nicht.  Da wurde der Hefeteig für die Stollen noch kräftig mit den Händen bearbeitet,  aber die Mühe hatte sich immer gelohnt, denn es waren herrliche Leckereien hinterher entstanden.

Die Aufmachung des Buches ist sehr ansprechend und die Rezepte beim ersten Durchsehen sehr vielversprechend.  Es sind die handschriftlichen Originale abgedruckt, mit Bildern und kleinen Geschichten kombiniert, so daß man einen Einblick bekommt, wie eine Rezeptur über lange Jahre erhalten geblieben ist  und dann traditionell zu Weihnachten wieder zubereitet wird.

Da es für die ganz spezielle Weihnachtsbäckerei für mich noch etwas zu früh ist, habe ich nach Rezepten Ausschau gehalten, die man jetzt im Herbst schon mal ausprobieren kann.  Da man mittlerweile Trockenobst  das ganze Jahr über bekommt, habe ich mich für das Saftige Früchtebrot von Seite 110 entschieden. Dies ist ein Rezept für Erwachsene, da Rum zum Einweichen der Trockenfrüchte hineinkommt.  Man kann den Alkohol aber gut mit Apfelsaft austauschen, das habe ich bereits häufiger gemacht, wenn Trockenobst in einem Rezept verwendet wird und Kinder mitnaschen.

Nun das Früchtebrot hat herrlich geduftet und es hat auch nicht lange überlebt. So dass ich gar keine Chance hatte es zu lagern, was man sonst gut in Alupapier machen kann.

Als nächstes habe ich Oma Kathis Nussecken hergestellt. So dick wie in der Abbildung ist mein Teig nicht geworden, den habe ich nämlich schön ausgerollt und die Nussecken waren dadurch etwas dünner, hat aber dem Geschmack nicht geschadet .

Die Rezepte in diesem liebevoll und durchaus ansprechend gestalteten Backbuch sind einfach köstlich und lassen einen in Erinnerungen schwelgen. Ich für meinen Teil werde sicherlich noch das eine oder andere Rezept nacharbeiten und mich an meine Kindheit zurückerinnern, denn Backen mit Oma war immer etwas ganz Besonderes. Wer selbst über ein Familienrezept verfügt, der kann es auf Seite  150 gleich hier ins Buch eintragen, denn dort hat man die Platz dafür gelassen, was mir persönlich gut gefällt.

Fazit: Omas Rezepte verführen zum Nachbacken und lassen einen dabei in Erinnerungen schwelgen.

 

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