Backofenträume – Gutes vom Blech

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Bei uns im Ort und auch in der näheren Umgebung gibt es Cafés, die von Landfrauen betrieben werden und da der Kuchen besonders lecker ist, gibt es kaum einen Platz im Café, so dass mittlerweile auch außer Haus Kuchen verkauft wird und so die eine oder andere Nascherei auf meinem Teller gelandet ist.

Da ich aber selbst auch sehr gerne backe und hinter die Geheimnisse der Landfrauenbäckerei kommen möchte, bin ich beim CADMOS-Verlag auf das Buch „Backofenträume: Gutes vom Blech“ aufmerksam geworden.  Unter dem Motto „mein Landleben“ ist dort dieses Buch erschienen und es beinhaltet eine große Auswahl an bewehrten und erprobten Rezepten von Landfrauen.

Nach einer kurzen Einführung „Gut zu wissen“  findet man klassische Rezepte wie Bienenstich,  Zitronenkuchen, aber auch Teestreifen  oder Cappuccino-Schnitten.

Weiter geht es mit Kuchen mit Obst wie Altdeutschen Apfelkuchen oder Rhabarberkuchen.

Das nächste Kapitel heißt „Beerenträume“, wo man dann Kuchen mit Heidelbeeren, Stachelbeeren oder auch Blaubeeren als Zutat findet.

Im letzten Kapitel „Mohn, Schokolade, Nuss und Co.“  bin ich dann fündig geworden: Auf Seite 102 gibt es das Rezept Ananaskuchen mit Kokosnusskruste.  Die Herstellung ist einfach und nach 40 Minuten ist der Kuchen fertig. Das Backergebnis ist sensationell. Jeder der ein Stück probiert hat war begeistert und wollte Nachschlag.  Da bei den sommerlichen Temperaturen Kuchen sich besonders gut mit Eis kombinieren lässt, habe ich zu diesem Kuchen eine dicke Kugel Vanilleeis auf den Teller getan, was wirklich gut zusammengepasst hat und das Schlemmererlebnis noch abgerundet hat.

Das letzte Rezept im Buch heißt Zucchini-Nuss-Kuchen. Den habe ich sofort ausprobiert, denn mit Zucchini einen süßen Kuchen zubereitet,  hatte ich bisher noch nie.

Durch die vielen Zutaten färbt der Teig ein wenig ein und hat eine etwas merkwürdige Farbe. Die Konsistenz ist etwas fest und klebrig bevor die Zucchini untergehoben werden, aber mit 1 – 2 Löffeln Öl zusätzlich wurde er geschmeidig und lies sich gut auf dem Blech verteilen.

Nun waren alle gespannt, als der Kuchen nebst Schokoglasur endlich abgekühlt und zum Probieren angeschnitten werden konnte, wie er denn nun schmeckt.

Nun nach einem Tag sind von dem ganzen Blech nur noch Krümel über… Ich würde sagen, dass sagt alles!

Da man Zucchini mittlerweile ja ganzjährig bekommt, könnte ich mir diesen Kuchen auch gut in der Weihnachtszeit vorstellen, wenn man anstatt  einem Teelöffel Zimt eventuell zwei davon in den Teig rührt um so das Weihnachtsaroma noch etwas zu unterstreichen.

Hier kommt man ganz langsam hinter die Geheimnisse der Landfrauenbäckerei, die einen Einblick in ihr Können geben.

Fazit: Vom Klassiker bis zum Exoten findet man hier schmackhafte Rezeptideen

 

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