Pralinenclub: Süsse Versuchungen

Weihnachten steht vor der Tür und es soll ja immer mal wieder etwas Besonderes auf dem „bunten Teller“ liegen. Und wie jedes Jahr stelle ich mir die Frage, was kann ich für die Schleckermäulchen herstellen.  Nun bin ich in diesem Buch fündig geworden. Dieses Jahr kommen selbstgemachte Pralinen auf den Tisch.

Dieses Buch wendet sich an die Schokoladen- und Pralinenliebhaber (und wer ist das nicht?!)

Die Auswahl an Rezepten ist groß und ob nun mit oder ohne Alkohol, Nüssen, Marzipan oder angereichert mit Gewürzen als Praline oder Konfekt, Naschkatzen kommen hier bestimmt auf ihre Kosten.

In diesem  Buch bekommt man genau erklärt wie die ersten Schritte sind, bevor man sich an das Abenteuer der Pralinenherstellung wagt.  Man muss ja nicht gleich mit den ganz schwierigen schokoladigen Versuchungen beginnen …

Ich habe mir zuerst zwei  Rezepte ausgesucht, die mir  dann auch tatsächlich so gelungen sind wie sie beschrieben und abgebildet sind.

Auf Seite 121 findet man „Edelherbe Chilipralinen“.  Das Herstellen der Schokoladenmasse war wirklich  nicht schwer und durch das Rühren von außen nach innen – wie im Rezept beschrieben mit einem Kochlöffel – hatte ich schnell eine homogene Masse, die sich gut gießen lies, hergestellt. Am besten macht man das an einem Abend und lässt die Masse über Nacht erkalten und überzieht sie am nächsten Tag mit der Glasur.  Entstanden ist eine zartschmelzende Praline mit einer am Schluss leicht auf der Zunge prickelnden Note.  Einfach lecker!

Aber meine Lieblingspraline ist die „Kaffee-Mokka-Praline“ (Rezept steht auf Seite 114).

Die Zubereitung der Masse war genauso einfach wie die der Chilipraline, aber der Geschmack ist einfach umwerfend.  Auch diese Masse habe ich über Nacht auskühlen lassen und dann habe ich sie mit einer Vollmilchkuvertüre überzogen und am Schluss mit einer Mokkabohne dekoriert.

Bei der Herstellung der beiden Pralinensorten bin ich auf die Idee gekommen (da ich den übrig gebliebenen Rest , der auf dem Backpapier angehaftet war zu einer Kugel gerollt und sie dann im Mund verschwinden lassen habe) die Masse zu kleinen Kugeln zu formen. Die Kugel aus der Chilimasse habe ich dann in Krokant gewälzt und siehe da — auch wirklich lecker.

Die Mokko-Kugeln habe ich dann noch einmal kalt gestellt und sie dann mit weißer Kuvertüre überzogen. Also bis Weihnachten haben die wie geplant – nicht gehalten…..

Süße Versuchungen“ sind die ganzen Pralinenrezepte aus diesem Buch. Und die Geschmackserlebnisse nach der Fertigstellung sind einmalig und ich war erstaunt über mich selbst, dass mir solch exquisite Pralinen gelungen sind. Zwar braucht es bei der Herstellung Zeit und etwas Geduld, aber das Ergebnis hinterher  entschädigt einen für die Wartezeit.

Fazit: Egel ob Praline oder Konfekt mit Hilfe dieses Buches kann sich jeder als Chocolatier versuchen.

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