Chalwa Heigl -DERGUGL- Feine Kuchenpralinen

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Das kleine Kochbuch bekommt am im Set mit einer passenden Silicon-Backform. Wenn man die Backform das erste Mal sieht, denkt man zuerst, es könnte sich um Backformen für Kinder handeln, da die Silicon-Form auch noch rosa ist. Aber dem ist nicht so, denn die Rezepte sind für Leute, die schon ein bisschen Backerfahrung haben.

Ich habe das Buch erst gelesen und mich dann für den „Eierlikör-Mandel-Gugl entschieden.

Das Einfetten der Förmchen fand ich etwas mühsam trotz Pinsel, aber das Backergebnis war prima. Die kleinen mundgerechten Stückchen verschwanden schnell vom Teller. Allerdings war auch das Reinigen der Form nicht ganz einfach, da die Rillen der Förmchen doch Rückstände zurückhalten und die Bürste musste kräftig ran.

Dann zum Rezept selbst. Mir ist aufgefallen, dass die Autorin schreibt man solle Butter, Marzipan und Puderzucker auf dem Ofen erhitzen. Ja und dann? Das bleibt im Rezept unklar. Soll der Topf die ganze Zeit auf dem Herd bleiben, wenn die anderen Zutaten dazu kommen oder soll man ihn vom Herd nehmen… Ich habe den Herd ausgeschaltet und dann die restlichen  Zutaten dazu gegeben.

Dann sollte der Teig für 18 Gugl reichen, also für eine komplette Form.  Bei mir hat der Teig für viel mehr gereicht und dass, obwohl ich sogar die Eier abgewogen habe, wie im Rezept angeben.

Nun mein Fazit ist, dass die Gugls bzw. die Autorin nennt sie   „Feine Kuchenpralinen“ wirklich was fürs Auge sind, aber der  Aufwand, der dafür betrieben werden muss, ist schon sehr hoch. Da Frau Heigl, aber immer von Pralinen spricht, muss ich ihr zugestehen, dass das Herstellen von Pralinen schon eine besondere Kunst ist und so könnte ich mir vorstellen, dass man nach mehrfachem Zubereiten der tollen Rezepte, dann fit ist für die nächste Pralinen-Art.

Tolle Rezepte, die aber schon etwas Geschick und Erfahrung beim Herstellen von Backwaren erfordern.

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