Süddeutsche Zeitung Edition: Snacks für Fussball Fans

Tre Torri Verlag

160 Seiten

| zahlr. Farbfotos  Hardcover

ISBN 978-3-96033-032-5

 

 

 

 

 

 

 

Gleich mal vorweg, ich habe keine Ahnung von Fußball und bin auch kein Fan dieser Sportart, aber um dies Kochbuch zu beurteilen, bzw. die Rezeptvorschläge einmal genauer zu betrachten und nachzuarbeiten, dazu bin ich gern bereit.

Schon beim ersten Durchblättern gefällt mir die gesamte Aufmachung des Buches. Es wendet sich an die Fans dieser Sportart und möchte sie kulinarisch einstimmen auf die WM 2018. Das Inhaltsverzeichnis passt mit Begriffen wie „Heimvorteil“, „Aufwärmphase“ oder auch „Halbzeitpause“ thematisch prima ins Konzept, was sich bei den Rezeptvorschlägen ebenfalls widerspiegelt, denn bei den „Tipps“, die man unter jedem Gericht finden kann, sind Begriffe aus der „Fußballwelt“ eingewoben. Außerdem findet am auf einem „Trikot“ die Anzahl der Personen abgedruckt, für die mengenmäßig das Gericht berechnet ist. Alles dies gefällt mir schon mal sehr gut!

Nun ein Blick ins Inhaltsverzeichnis von  „Snacks für Fußballfans“:

  • Aufwärm-Phase: Dips, Saucen & co.
  • Zum Anstoß: Salate
  • Erste Halbzeit: Fingerfood
  • Halbzeitpause: Burger, Sandwiches & Co.
  • Zweite Halbzeit: Gebratenes und Gegrilltes
  • Zum Abpfiff: Süßes
  • Drinks mit und ohne Alkohol

Mit „Obatzter mit Laugenbretzeln“ beginnt es auf Seite 11 in der ersten Rubrik. Ich liebe Laugenbretzeln, die mich immer an Urlaube in meiner Kindheit im Schwabenland erinnern, wo ich morgens beim Bäcker diese Leckereien einkaufen durfte.

Beim der Zubereitung des Obatzter habe ich würziges Schwarzbier verwendet und die ganze „Käsecreme“ einige Zeit „durchziehen“ lassen, damit der Geschmack sich auch richtig entfalten kann. Lecker!

Der „spanische Kartoffelsalat“ auf Seite 27 sah verlockend aus, war einfach und schnell zubereitet und auch nach einer „Durchziehzeit“ einfach nur „Mmmmmh..“

Auch der „lauwarme Kichererbsensalat“ hatte es mir schon optisch angetan und daher habe ich ihn ebenfalls hergestellt. Allerdings habe ich anstatt Sherryessig – dunklen Balsamicoessig verwendet und beim „Warmmachen“ der Kichererbsen in der Pfanne habe ich erst ganz zum Schluss die Gewürze zugefügt, da ich immer Vorsicht walten lasse, denn Pulvergewürze wie z.B. Pfeffer können auch mal anbrennen, was dann nicht so lecker ist und auch nicht gut riecht. Auch den griechischen Joghurt habe ich ausgetauscht, da der ja immer sehr fetthaltig ist und zu der 1,5%igen Sorte gegriffen, was aber genauso schmackhaft war.

Beim Fingerfood auf Seite 50 steht die Anleitung für „Mini-Würstchen im Schlafrock“, einfach und schnell gemacht. Für die kleinen Fans  könnte man die Mini-Form backen und für die großen Fußball-Gucker die größere Variante mit Bockwurst anfertigen. Das kann man auch gut auf Vorrat zubereiten, denn diese Leckerei ist bestimmt schnell verputzt.

Nicht unerwähnt bleiben soll hier die „Tor-Tilla-Pizza“. Eine tolle Idee, die ich aber auch wieder etwas abwandeln musste, da bei meinen „Testessern“ jemand keine Pilze verträgt, weswegen ich sie einfach weggelassen habe. Beim ersten Versuch war uns die Pizza etwas zu „trocken“, weswegen ich ein paar Tage später das Rezept etwas abgewandelt habe: Die pürierten Tomaten habe ich mit dem Pizzagewürz vermengt, aber nicht unter das Mett gegeben, sondern dünn auf den Fladen verteilt und dann erst das krümelig gebratene Mett auf dem Fladen verteilt. Diesmal war diese Pizza-Variante saftiger und hat uns allen gut geschmeckt.

Meike Bergmann für Tre Torri Verlag

Als letztes möchte ich noch auf die „Schoko-Muffins“ von Seite 143 aufmerksam machen. Besonders die abgebildete Deko fand ich gelungen, thematisch passend und da greifen sicherlich nicht nur Fussball-Fans gerne zu!

 

Meike Bergmann für Tre Torri Verlag

Fazit: Obwohl ich kein Fußball-Kenner/Fan bin, hat mich dies rundum gelungene Kochbuch begeistert, denn die Rezeptvorschläge sind schnell zubereitet, schmecken lecker und passen sicherlich auch zu anderen Sport/Musik- oder anderen Ereignissen, wo man gerne mit Freunden beisammensitzt!

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Felicitas Then: Die Foodtruckerin

ISBN: 9783772474712
160 Seiten
Hardcover

Busse-Seewald

 

 

 

 

Die Autorin ist sicherlich vielen Fernsehzuschauern bekannt, denn sie war 2013 die Gewinnerin der TV-Koch-Show „The Taste“. Passend zum Buch „Die Foodtruckerin“ gibt es im TV auf WELT die passende Fernsehserie dazu. Dort kann man Felicitas Then dann nebst ihrer mobilen Küche auf ihren Reisen zu den Lebensmittelproduzenten begleiten, wo sie dann Interwiews führt und natürlich auch leckere Rezepte vorstellt.

In einem Vorwort erzählt sie über die Entstehung des Buches und wie es zu dem Projekt „Die Foodtruckerin“ überhaupt gekommen ist.

Einmal durch Deutschland ist sie gereist und hat Landwirte, Fischer, Züchter und Köche besucht, immer auf der Suche nach den besten Zutaten/Lebensmitteln. Dabei lässt Sie sich auch immer zu neuen Rezepten inspirieren, von denen hier im Buch einige zu finden sind:

Neben den kleinen Reportagen mit passenden Rezeptvorschlägen findet man  gleich zu Anfang auf Seite 13  das Rezept für „das perfekte Steak“. Meine bessere Hälfte bekam ein Leuchten in den Augen als er in der Zutatenliste über ein  T-Bone-Steak von ca. 5 cm (!) las und beim Blick auf das Foto des fertigen Steaks, lief ihm das Wasser im Mund zusammen…

Auf ihren Reisen packt die Autorin  überall mit an, ob es nun beim Wurstmachen, auf der Jagd nebst Wüstenbussard, beim Fischen, beim Bierbrauen oder bei der Käseherstellung ist.

Besonders interessant fand ich auch den Artikel auf Seite 56, wo sich alles um „Fisch“ dreht und sie einen Fischer auf Rügen besucht hat sowie einen Bio-Garnelenzüchter trifft und Einblick in die Störzucht nebst Kaviarproduktion bekommt. Dort wird alles verarbeitet, d.h. der Fisch selbst wird mit vermarket und nicht nur wie sonst üblich bei der Kaviarproduktion, der Fisch selbst entsorgt, wenn er „abgeernet“ ist.

Besonders das Rezept für türkische Ofenkartoffeln mit Couscous-Salat hat es mir angetan, genau wie auf Seite 80 die Zubereitung von Kräuterkäsespätzle.

Aber nicht nur die deftige Küche wird hier besprochen, sondern auch Kaffee und Kuchen einige Seiten gewidmet.

Den Pflaumen-Pie von Seite 150  werde ich im Herbst sicher mal ausprobieren.

Zum Schluss noch ein Abstecher zu einem Kaffeeröster und ein Blick in die Arbeitsstätte der fleißigen Bienen, deren Honig das Topping für die Bienenstich-Windbeutel-Pyramide von Seite 158 ist.

Alles in Allem hat mir dieses reichlich bebilderte Buch mit der Kombination aus Reportage und Rezepten gut gefallen. Ich habe das Glück im näheren Umkreis mehrere Hofläden zum Einkaufen zu haben und auch einen guten Schlachter. Besonders auf die Höfe, wo man Kartoffeln, Obst  und Gemüse wie z.B. Spargel direkt vom Erzeuger kaufen kann, gehe ich regelmäßig einkaufen, kann daher auch das Credo der Autorin bezüglich „Nachhaltigkeit“ gut nachempfinden.

Da ich dieses Buch aber auch als Rezeptbuch zum „Nacharbeiten“ verstehe, möchte ich hier anmerken, dass man durch den grauen Hintergrund und die relativ kleine Schrift der Rezeptanleitungen etwas Mühe hat den Text zu lesen. Denn einfach mal kurz ins Rezept schauen gelingt hier nicht so gut, da wäre sicherlich ein weißer/heller Hintergrund geeigneter gewesen.

Fazit: Lesenswerte Ergänzung zur TV-Reihe mit reichlich Rezepten, die zum Nacharbeiten inspirieren

 

 

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Die Kochprofis: Unsere Kochschule

 

Hardcover
ISBN 978-3-941641-87-7

 

 

 

Tre Torri Verlag

 

 

 

 

Die vier Kochprofis, Andreas Schweiger, Frank Oehler, Mike Süsser und Ole Plogstedt wenden sich mit dem Buch „ Unsere Kochschule“ an die Leute, die „Bock auf Kochen“ haben und sie geben hier reichlich Tipps, Tricks und natürlich auch ihre Rezepte zum Nacharbeiten preis.

Bevor es richtig losgeht, erfährt man, was man an Kochutensilien in der Küche haben sollte sozusagen die „Grundausstattung“ um die unterschiedlichsten Rezeptvorschläge auszuprobieren, die mit dem Kapitel „Basics“ beginnen, wo die Herstellung von Brühen, Saucen, Dressings, Pestos, Dips und verschiedene Teigarten aufgezeigt wird.

Beim Durchlesen der Anleitung für eine Gemüsebrühe bin ich dann doch etwas stutzig geworden, denn Champignons hätte ich dort als Zutat nicht vermutet, gebe ich auch nicht hinzu, da meine bessere Hälfte keine Pilze mag.

Besonders die italienische Variante besagter Brühe, nämlich die Minestrone habe ich nachgekocht und sie hat uns allen gut geschmeckt.

Auf Seite 28/29 gibt es eine kleine Gewürz/Kräuter-Kunde nebst Bild und  man findet Infos,  wo man diese einsetzt.

Auf Seite 30 lernt man wie man selbst Mayonnaise herstellt und sie dann auch noch abwandeln kann, so dass daraus dann Remoulade, Cocktailsause oder Aioli wird.

Auf Seite 51 steht das Rezept für „Schnippelbohnensuppe“,  das mich dann gleich in meine Kindheit katapultiert hat, denn diese Suppe gab es damals schon, serviert mit Blutwurst, was allerdings nicht unbedingt jedermanns Sache ist.

Ich liebe selbstgemachte Salate und habe auch schon das eine oder andere Rezept selbst entwickelt und Gästen serviert. Ab Seite 66 findet man in diesem Buch z.B. die Rezeptur für Krautsalat mit Speck, den ich gleich mal ausprobiert habe. Er ist einfach zuzubereiten und schmeckt bereits am Zubereitungstag, aber noch eine Spur besser, wenn er richtig durchgezogen ist, einen Tag später.

Auch der Thunfisch/Muschelnudel/Mozzarella-Salat ist gut vorzubereiten und hat meinen Gästen gut geschmeckt.

Natürlich durchzieht dieses Kochbuch alle Einsatzgebiete von der Vorspeise über Salat, Suppe, Braten bis hin zum Dessert aus Kuchen oder Eis, so dass man von einer großen Rezeptvielfalt sprechen kann, die reichlich bebildert, z.B. mit Step-by-Step-Anleitungen, aber auch noch mit dem einen oder anderen Tipp oder Trick der Kochprofis komplettiert wird.

Ich finde diese Buch gelungen, es gibt Rezepte für Anfänger, die nötigen Grundlagen-Infos werden gut vermittelt und langsam aber sicher kann man sich dann Schritt für Schritt auch an aufwendigere bzw. ein richtiges Menü heranwagen, so dass hier auch bereits Kochkundige reichlich schmackhafte Rezeptvorschläge finden bzw. bekannte Rezepte in abgewandelter Form austesten können.

Fazit: Optisch und inhaltlich gelungenes Kochbuch, das nicht nur für Kochanfänger geeignet lst, sondern auch Fortgeschrittene ihre Freude an der Rezeptvielfalt haben werden. Empfehlenswert!

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Das große Backen – Deutschlands bester Hobbybäcker

136 Seiten
zahlr. Farbfotos
19,5 × 25,5 cm
Hardcover
€ 14,95 (D) |
ISBN
978-3-96033-026-4

Tre Torri Verlag

 

 

 

 

 

 

 

Im Jahr 2017 heißt der Gewinner der SAT1-Show „Das große Backen“ Patrick Dörner.

In diesem farbenfrohen Rezeptbuch „Das große Backen“ lernt man ihn kennen und er hat hier die Rezepte seiner Back-Kreationen aufgeschrieben.

Aber nicht nur seine „Wunderwerke“ kann man hier bestaunen, auch von den anderen Kandidaten sind hier einige Rezepte nebst Foto abgedruckt.

Nach einem Vorwort der beiden Profis Bettina Schliephake-Burchardt und Christian Hümbs, die hier als Juroren in der Sendung fungierten und der Moderatorin Annika Lau kommt auch der Sieger zu Wort.

Es folgt sein Lieblingsrezept (Sweet Sour Symphony), wo als Zutaten u.a. Stachelbeeren und Lavendelblüten vorkommen.

Seine „Visitenkarte“ ist das „Süße Charlottchen“ (kann man sich auf dem Cover schon mal ansehen) , das sich aus Biskuit-Teig, einer Schoko-Buttercreme und einer Himbeerfüllung zusammensetzt und als „mopsiges Hundchen“ figürlich ausgestaltet präsentiert wird. (So etwas Süßes kann man doch nicht „anschneiden“ und essen!)

Besonders der „Pumpkin Pie“ spricht mich von der Zusammensetzung durch Kürbis, Frischkäse-Buttercreme und einer Füllung, wo meine Lieblingsmarmelade aus Bitterorangen hineingehört, ganz besonders an. Allerdings kann ich zwar ganz gut „nachbacken“, aber gestalten wie hier ist überhaupt nicht mein Ding, denn da habe ich „zwei linke Hände“ und deshalb kann ich hier nur vor allen Kandidaten den Hut ziehen, was für tollte „Gebilde“ sie hier geschaffen haben.

Auf Seite 88 findet man das Rezept für „Gemüse-Traum“,  das Leon kreiert hat und da bin ich mir sicher, dass ich mich daran versuchen werde.

Vom Juror Christian Hümbs stammt das Rezept für „Franzbrötchen“ mit vielen Tipps und genauen Anleitungen wie es gewickelt werden muss. Klingt gar nicht so schwer, nur etwas Zeit muss man investieren, aber das lohnt sich bestimmt bei diesem leckeren „Teilchen“.

Ich kann nur sagen: Alle Achtung, was für tolle und besonders kunstvolle Kreationen in diesem Buch vorgestellt werden. Meinen Glückwunsch dem Sieger Patrick Dörner,  aber auch die Back-Ideen aller anderen Kandidaten haben  mich begeistert. Man kann nur Danke sagen, dass sie ihre „Geheimnisse der Backkunst“ mitteilen, so dass man sich selbst daran versuchen kann! Allerdings sollte man immun sein gegen Kalorien, denn die darf man hier nicht anfangen zu zählen!

Fazit: Man kann nur staunen was Hobbybäcker für kreative Köpfe sind! Empfehlenswertes und inspirierendes Backbuch, dass einen anspornt eines dieser Backwerke nachzuarbeiten!

 

 

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Die Kochprofis – On Tour in Deutschland – Die besten Rezepte

160 Seiten

Hardcover € 19,90

ISBN 978-3-96033-023-3

Blick ins Buch:

 

 

 

 

 

 

 

Im vergangenen Jahr hatte ich hier ja bereits „Das große Kochbuch“ der Kochprofis vorgestellt und ich muss gestehen, seitdem habe ich es regelmäßig in Gebrauch um mich von diesen Kochideen inspirieren zu lassen, nur Kochsendungen schaue ich immer noch nicht an.

Nun ist bei Tre Torri eine Auswahl von lokalen bzw. regionalen Rezepten der Kochprofis unter dem Titel „On Tour in Deutschland “ erschienen. Es geht von Nord über Ost nach Süd und West quer durch Deutschlands Rezeptvielfalt, wo bekannte Klassiker und regionale Spezialitäten von den drei Köchen Nils Egtermeyer, Frank Oehler und Andi Schweiger überarbeitet  und abgewandelt wurden bzw. sie ihren „Stempel“  diesen Speisen aufgedrückt haben…..

Ich habe einige interessante Rezepte rausgesucht, nachgelesen, zubereitet und möchte hier einige der 80 Rezepte erwähnen:

Auf Seite 19 heißt es „Labskaus im Rollmops“. Dies Gericht habe ich bei einem Besuch in der „Schiffergesellschaft“ In Lübeck probiert. Die Zubereitung klingt nicht schwierig, nur die Zutat Wachteleier wird bestimmt nicht so einfach zu beschaffen sein, aber ich denke ein leckeres Hühnerei kann diese bestimmt ersetzen.

Jetzt im Herbst bietet sich auf Seite 32 an: „Grünkohl mit Pinkel und karamellisierten Kartoffeln“.  Wer immer nur die „Glasvariante“ bzw. den fertig gezupften und vorgegarten Grünkohl kennt, der sollte sich doch einmal die Mühe machen und die Schritt-für-Schritt-Anleitung dieses leckeren Rezepte ausprobieren. Es lohnt sich auf jeden Fall. Allerdings essen wir in unserer Region traditionell lieber Bregenwurst zu diesem Kohlgericht, bzw.  da Pinkel nur selten in den Geschäften angeboten wird.

Ein weiteres Kohlgericht steht auf Seite 54, nämlich „Berliner Buletten mit Rahmwirsing“.  Ich für meinen Teil brauche bei dieser schmackhaften Kohlzubereitung gar keine Buletten dazu, ein bißchen Knusperspeck und Salzkartoffeln haben  dabei uns genauso gut geschmeckt.

Wer gern Wildrezepte ausprobiert, findet auf Seite 71 „Wildgulasch mit Böhmischen Knödeln“ oder auf Seite 105 „Rehrücken mit Maronen-Spätzle“.

Besonders gut hat mir übrigens auch das „Krautfleckerl“-Rezept auf Seite 88 geschmeckt und Nudeln mit Weiß- oder Spitzkohl“ kombiniert, ist echt lecker.

Beim Durchlesen der Rezeptidee auf Seite 134 „Kassler mit Ananas-Rahmkraut“ lief mir eigentlich schon das Wasser im Mund zusammen, doch ich konnte aus dem Text nicht klar erkennen, ob bei der Zutat Kassler vier Scheiben rohes Fleisch oder Aufschnitt gemeint sind. Auf der Abbildung ist das Fleisch recht dünn geschnitten und könnte Aufschnitt sein, da heißt es dann wohl improvisieren…..

Alles in allem haben mich die Rezepte wieder rundum begeistert, nur dass nicht zu jedem Rezept ein Bild des Gerichtes abgedruckt ist, finde ich etwas schade, denn das Auge ist doch bekanntlich mit, bzw. mich inspiriert eine Abbildung als erstes um etwas nachzukochen.

Fazit: Inspirierendes Kochbuch der Kochprofis, das Klassiker und regionale Gerichte quer durch Deutschland im neuen Licht und Geschmack präsentiert.

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