Das große Backen – Deutschlands bester Hobbybäcker

136 Seiten
zahlr. Farbfotos
19,5 × 25,5 cm
Hardcover
€ 14,95 (D) |
ISBN
978-3-96033-026-4

Tre Torri Verlag

 

 

 

 

 

 

 

Im Jahr 2017 heißt der Gewinner der SAT1-Show „Das große Backen“ Patrick Dörner.

In diesem farbenfrohen Rezeptbuch „Das große Backen“ lernt man ihn kennen und er hat hier die Rezepte seiner Back-Kreationen aufgeschrieben.

Aber nicht nur seine „Wunderwerke“ kann man hier bestaunen, auch von den anderen Kandidaten sind hier einige Rezepte nebst Foto abgedruckt.

Nach einem Vorwort der beiden Profis Bettina Schliephake-Burchardt und Christian Hümbs, die hier als Juroren in der Sendung fungierten und der Moderatorin Annika Lau kommt auch der Sieger zu Wort.

Es folgt sein Lieblingsrezept (Sweet Sour Symphony), wo als Zutaten u.a. Stachelbeeren und Lavendelblüten vorkommen.

Seine „Visitenkarte“ ist das „Süße Charlottchen“ (kann man sich auf dem Cover schon mal ansehen) , das sich aus Biskuit-Teig, einer Schoko-Buttercreme und einer Himbeerfüllung zusammensetzt und als „mopsiges Hundchen“ figürlich ausgestaltet präsentiert wird. (So etwas Süßes kann man doch nicht „anschneiden“ und essen!)

Besonders der „Pumpkin Pie“ spricht mich von der Zusammensetzung durch Kürbis, Frischkäse-Buttercreme und einer Füllung, wo meine Lieblingsmarmelade aus Bitterorangen hineingehört, ganz besonders an. Allerdings kann ich zwar ganz gut „nachbacken“, aber gestalten wie hier ist überhaupt nicht mein Ding, denn da habe ich „zwei linke Hände“ und deshalb kann ich hier nur vor allen Kandidaten den Hut ziehen, was für tollte „Gebilde“ sie hier geschaffen haben.

Auf Seite 88 findet man das Rezept für „Gemüse-Traum“,  das Leon kreiert hat und da bin ich mir sicher, dass ich mich daran versuchen werde.

Vom Juror Christian Hümbs stammt das Rezept für „Franzbrötchen“ mit vielen Tipps und genauen Anleitungen wie es gewickelt werden muss. Klingt gar nicht so schwer, nur etwas Zeit muss man investieren, aber das lohnt sich bestimmt bei diesem leckeren „Teilchen“.

Ich kann nur sagen: Alle Achtung, was für tolle und besonders kunstvolle Kreationen in diesem Buch vorgestellt werden. Meinen Glückwunsch dem Sieger Patrick Dörner,  aber auch die Back-Ideen aller anderen Kandidaten haben  mich begeistert. Man kann nur Danke sagen, dass sie ihre „Geheimnisse der Backkunst“ mitteilen, so dass man sich selbst daran versuchen kann! Allerdings sollte man immun sein gegen Kalorien, denn die darf man hier nicht anfangen zu zählen!

Fazit: Man kann nur staunen was Hobbybäcker für kreative Köpfe sind! Empfehlenswertes und inspirierendes Backbuch, dass einen anspornt eines dieser Backwerke nachzuarbeiten!

 

 

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Die Kochprofis – On Tour in Deutschland – Die besten Rezepte

160 Seiten

Hardcover € 19,90

ISBN 978-3-96033-023-3

Blick ins Buch:

 

 

 

 

 

 

 

Im vergangenen Jahr hatte ich hier ja bereits „Das große Kochbuch“ der Kochprofis vorgestellt und ich muss gestehen, seitdem habe ich es regelmäßig in Gebrauch um mich von diesen Kochideen inspirieren zu lassen, nur Kochsendungen schaue ich immer noch nicht an.

Nun ist bei Tre Torri eine Auswahl von lokalen bzw. regionalen Rezepten der Kochprofis unter dem Titel „On Tour in Deutschland “ erschienen. Es geht von Nord über Ost nach Süd und West quer durch Deutschlands Rezeptvielfalt, wo bekannte Klassiker und regionale Spezialitäten von den drei Köchen Nils Egtermeyer, Frank Oehler und Andi Schweiger überarbeitet  und abgewandelt wurden bzw. sie ihren „Stempel“  diesen Speisen aufgedrückt haben…..

Ich habe einige interessante Rezepte rausgesucht, nachgelesen, zubereitet und möchte hier einige der 80 Rezepte erwähnen:

Auf Seite 19 heißt es „Labskaus im Rollmops“. Dies Gericht habe ich bei einem Besuch in der „Schiffergesellschaft“ In Lübeck probiert. Die Zubereitung klingt nicht schwierig, nur die Zutat Wachteleier wird bestimmt nicht so einfach zu beschaffen sein, aber ich denke ein leckeres Hühnerei kann diese bestimmt ersetzen.

Jetzt im Herbst bietet sich auf Seite 32 an: „Grünkohl mit Pinkel und karamellisierten Kartoffeln“.  Wer immer nur die „Glasvariante“ bzw. den fertig gezupften und vorgegarten Grünkohl kennt, der sollte sich doch einmal die Mühe machen und die Schritt-für-Schritt-Anleitung dieses leckeren Rezepte ausprobieren. Es lohnt sich auf jeden Fall. Allerdings essen wir in unserer Region traditionell lieber Bregenwurst zu diesem Kohlgericht, bzw.  da Pinkel nur selten in den Geschäften angeboten wird.

Ein weiteres Kohlgericht steht auf Seite 54, nämlich „Berliner Buletten mit Rahmwirsing“.  Ich für meinen Teil brauche bei dieser schmackhaften Kohlzubereitung gar keine Buletten dazu, ein bißchen Knusperspeck und Salzkartoffeln haben  dabei uns genauso gut geschmeckt.

Wer gern Wildrezepte ausprobiert, findet auf Seite 71 „Wildgulasch mit Böhmischen Knödeln“ oder auf Seite 105 „Rehrücken mit Maronen-Spätzle“.

Besonders gut hat mir übrigens auch das „Krautfleckerl“-Rezept auf Seite 88 geschmeckt und Nudeln mit Weiß- oder Spitzkohl“ kombiniert, ist echt lecker.

Beim Durchlesen der Rezeptidee auf Seite 134 „Kassler mit Ananas-Rahmkraut“ lief mir eigentlich schon das Wasser im Mund zusammen, doch ich konnte aus dem Text nicht klar erkennen, ob bei der Zutat Kassler vier Scheiben rohes Fleisch oder Aufschnitt gemeint sind. Auf der Abbildung ist das Fleisch recht dünn geschnitten und könnte Aufschnitt sein, da heißt es dann wohl improvisieren…..

Alles in allem haben mich die Rezepte wieder rundum begeistert, nur dass nicht zu jedem Rezept ein Bild des Gerichtes abgedruckt ist, finde ich etwas schade, denn das Auge ist doch bekanntlich mit, bzw. mich inspiriert eine Abbildung als erstes um etwas nachzukochen.

Fazit: Inspirierendes Kochbuch der Kochprofis, das Klassiker und regionale Gerichte quer durch Deutschland im neuen Licht und Geschmack präsentiert.

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Thomas Anders: Modern Cooking

 

200 Seiten

zahlr. Farbfotos 21,0 x 28,0 cm

Hardcover € 25,00 (D)

ISBN 978-3-96033-022-6

Blick ins Buch

 

 

 

 

 

Im Tre Torri Verlag ist jetzt das Kochbuch des bekannten Sängers und ehemaligen Teil des Gesangs-Duos „Modern Talking“ erschienen. Dass Thomas Anders singen kann, hat er bereits hinlänglich bewiesen und ist auch diesbezüglich mehrfach ausgezeichnet worden.

Jetzt lernt man den Entertainer mal von einer ganz anderen Seite kennen, denn mit „MODERN COOKING: EINFACH, LECKER, ANDERS“ hat er nun erstmals ein Kochbuch geschrieben.  Warum er ausgerechnet ein Kochbuch veröffentlicht hat, erzählt er selbst am Anfang des schon beim ersten Durchblättern sehr ansprechenden Buches. Kleine Einblicke ins Privatleben des Musikers gibt es hier ebenfalls, der übrigens gern für seine Familie und gute Freunde leckere Gerichte zaubert.

Von Vorspeisen bis Desserts findet man hier abwechslungsreiche Rezepte, die mich zumindest gleich durch die optischen Eindrücke angesprochen haben.  Die Rezepte sind reichlich bebildert und teils mit step-by-step-Abbildungen komplettiert worden.

Bei den Vorspeisen ist mir auf Seite 23 „Wassermelone mit Feta, Honig und Pinienkernen“ ins Auge gesprungen. Die Anleitungen sind gut verständlich auf hellem Untergrund abgefasst und meistens gibt es auch noch kurze Infos oder Tipps dazu.

Da Männer ja gerne Fleisch auf dem Teller haben, war meine bessere Hälfte auch gleich von dem Rezept auf Seite 29 „Rinderhüftsteak-Carpaccio mit Ingwer-Chili-Marinade“  angetan und die Zutaten stehen auf dem nächsten Einkaufszettel.

Da ich gerne Rezepte mit Zucchini ausprobiere, kam mir „Zucchiniküchlein mit Räucherlachs“  gerade recht. Die Reibekuchenvariante ist bei uns sehr gut angekommen, sie ist echt lecker.  Mir persönlich reichte da auch nur die Schnittlauchcreme als Zugabe, da Räucherlachs nicht so mein Fall ist, wurde aber von den restlichen Testessern als geschmacklich tolle Kombination bewertet.

Auch die „Anders-Variante“ von Soljanka hört sich sehr gut an und wenn die Temperaturen in Richtung Winter gehen, probiere ich dies Rezept bestimmt aus.

Die Thunfischcreme mit Gemüsesticks aus der Rubrik „Snacks“ soll hier nicht unerwähnt bleiben sowie auch „Schweinefilet im Speckmantel mit sommerlichen Kartoffelsalat“ aus der Rubrik „Hauptgerichte“. Zum Schluss noch zwei Dessertvorschläge, die mir gefallen und unbedingt ausprobiert werden sollten: Apfelpfannkuchen aus dem Ofen… und  Spanischer Orangen-Mandelkuchen!

Ich kann nur sagen: Herr Anders, Ihr Buch ist gelungen, optisch wie inhaltlich ansprechend und meinen Geschmack haben Sie getroffen, so dass ich bestimmt noch weitere Rezepte aus dem Buch ausprobieren werde.

Fazit: Empfehlenswertes optisch wie inhaltlich gelungenes Kochbuch!

 

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Molly Shuster: Alles auf 1 Blech

at-Verlag

ISBN: 978-3-03800-973-3
Umfang: 160 Seiten
Format: 19.4 cm x 26 cm

20,00 EUR

 

 

 

 

 

 

 

Der Buchtitel „Alles auf 1 Blech“ ist verlockend und in der Einführung wird erklärt, was die Autorin unter „wenig Aufwand!“ in ihren Rezepten versteht und welche Behältnisse sie für das Garen im Ofen vorschlägt.

Ich lasse mich beim ersten Durchblättern eines Kochbuches inspirieren, welche Rezepte ich wohl nachbereiten möchte…

Allerdings ist das gesamte Buch sehr „düster“ bzw. rustikal aufgemacht und besonders auf den Seiten 8 und 9 stehen zehn Tipps bezüglich Würze oder auch Garzeit unter dem Titel „Das Vorgehen“, die sehr schwer zu lesen sind, denn die vorherrschende Farbe ist schwarz/grau!

Die Rezepte selbst sind kurz und knapp verfasst und auf hellem Untergrund abgedruckt, was positiv ist.  Ein Vorher- und Nachher-Bild bzw. die Zutaten im „Rohzustand“ und das fertige Backergebnis sind passend zu jedem Rezeptvorschlag abgelichtet, allerdings auch in einer für mich nicht unbedingt ansprechenden Art.

Das Buch ist u.a. in folgende Kapitel unterteilt: Fleisch und Geflügel, Gemüse, Desserts und Snacks und Vorspeisen. Saucen und Beilagen werden ebenfalls thematisiert.

Da mich die Rezeptvorschläge für Desserts aus dem Ofen am meisten angesprochen haben, gab es dann Bratäpfel mit Crumble, die von mir dann allerdings noch mit einem dicken Schlag frisch aufgeschlagener Sahne serviert wurden. Auch Birnen mit Nussfüllung und gebratene Ananas kamen als Nachtisch gut an.

Auf Seite 140 findet man das Rezept „Nachos“, das ich allerdings ohne Maiskörner, sondern mit roten Paprikastücken zubereitet habe. Mmmmh lecker! Allerdings sollte man noch vorsorglich ein zweites Blech vorbereiten, denn wenn man Gäste hat, ist so ein Blech ruck zuck weg.

Das Buch bietet eine Rezeptvielfalt, die sich sehen lassen kann, denn z.B. Schweinefilet mit Rosenkohl, Huhn marokkanisch, Rinderfilet mit Pilzen, Venusmuscheln mit Kirschtomaten, Fisch und Chips aus dem Backofen oder auch Zucchini mit Quinoa gefüllt sind nur einige Vorschläge, die ich hier auflisten möchte.

Die Rezepte in diesem Kochbuch sind abwechslungsreich und besonders wenn ich Gäste habe, kommt mir so eine Zubereitungsart sehr entgegen.

Allerdings fand sich die optische Aufmachung sehr dunkel bzw. rustikal, so dass ich erst durch die interessanten Rezeptvorschläge dann das eine oder andere „Blech“ bestückt habe. Nach dem Backvorgang war ich dann durchaus mit dem Ergebnis zufrieden war, was ja das wichtigste bei einem Koch/Backbuch ist.

Fazit: Optisch nicht ganz gelungen, was aber die Rezeptvielfalt und die „Machart“ der Gerichte dann wieder ausgleichen!

 

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Sue Quinn: 5 Zutaten 10 Minuten

at-Verlag

 

ISBN: 978-3-03800-979-5
Einband: Broschiert
Umfang: 256 Seiten

Preis: 18,00 EUR

 

 

 

 

 

 

Durch die leuchtend gelbe Coverfarbe angelockt und auch natürlich vom Titel  „5 Zutaten 10 Minuten“ war ich auf den Inhalt des Kochbuchs gespannt, denn wer mag schon nach einem stressigen Arbeitstag noch „stundenlang“ am Herd stehen, da ist Schnelligkeit gefragt…

Der erste Eindruck beim Durchblättern war durchweg positiv, denn jeder Rezeptvorschlag ist bebildert und die jeweiligen Zutaten allesamt abgelichtet, beschriftet und die Rezeptanleitung in einer angenehmen Schriftgröße abgedruckt sowie in kurzen knappen „Anweisungen“ abgefasst, was ich persönlich sehr gut finde!

Beim genaueren Betrachten stoppe ich gleich auf Seite 8, wo „Der ideale Vorratsschrank“ aufgelistet ist. Ich kenne „Bevorraten/Einkochen/Entsaften und Einlegen z.B. von Gurken“ noch aus meiner Kindheit, wo ich meiner Großmutter immer in der Küche geholfen habe wenn mein Großvater mit der Ernte aus dem Garten nach Hause kam. Wenn ich so zurückdenke, dann sehe ich die gefüllten Regale im Keller meiner Großeltern, wo Gläser voller Früchte, Gemüse oder Marmelade,  Saftflaschen oder auch selbst geschlachtete Wurst in Dosen aufgereiht standen. Das verstand man damals unter einem gut gefüllten Vorratsschrank. Die Autorin listet hier im Buch jedoch ganz andere, aber in der heutigen Zeit durchaus gängige Zutaten auf.

Das erste Kapitel „Häppchen, Imbiss & Fingerfood“ ist vielfältig, allerdings auch mit teils für mich „exotisch“ klingenden Zutaten wie z.B. Schwarzkohl oder Cannelini-Bohnen. Aber man lernt ja nie aus und da wie oben schon erwähnt, alle Zutaten abgebildet sind, kann man seinen Wissensschatz an Warenkunde erweitern.

Die Frittata mit Nudeln und Zucchini habe ich ausprobiert und zeitlich war die Zubereitung kein Problem. Allerdings fehlt mir im Rezept die Würze. Es ist kein Salz oder Pfeffer angegeben und so ganz ohne diese Beigaben war die Frittata etwas fade. Der nächste Versuch mit Einsatz von Salz und Pfeffer sowie frischem Dill war dann geschmacklich lecker und genauso schnell zubereitet.

Kapitel 2 befasst sich mit „Suppen und Salaten“, wo man z.B. auf Seite 86 den Kichererbsensalat findet, der geschmacklich bei mir und meinen Testessern gut angekommen ist. Gleich das nächste Rezept „Frühlings-Couscous“ kommt bei uns jetzt bestimmt öfters auf den Tisch – einfach und lecker!

„Pasta und Co.“ heißt es im nächsten Abschnitt und auf Seite 130 steht das Rezept für Linguine mit Zitrone und Ricotta. Ich finde es ist eine tolle Alternative zu Nudeln mit Tomatensoße!

Kapitel 4 widmet sich „Fleisch, Geflügel und Fisch“.

Kapitel 5 „Turbo-Desserts“ soll hier nicht unerwähnt bleiben, denn besonders die Tiramisu-Variationen auf Seite 234/235 haben es mir angetan und Limoncello sowie Heidelbeeren als raffinierte Zutat konnten bei mir punkten!

Mir gefällt das Kochbuch sehr, man findet einfache, raffinierte oder auch mit „internationalen“ Zutaten zubereitete Speisen, die gut verständlich, optisch sehr ansprechend und geschmacklich einfach lecker sind. Die schnelle Zubereitung kann ich bei allen getesteten Rezepten nur bestätigen!

Fazit: Empfehlenswertes „flottes“ Kochbuch, das einfache, aber auch raffinierte, gut nachzubereitende Rezepte auf mehr als 250 Seiten beinhaltet und für die gesamte ansprechende Optik noch einen Zusatzpunkt verdient!

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