Die Kochprofis: Einsatz am Herd – Das große Kochbuch

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352 Seiten
zahlr. Farbfotos
21,0 × 28,0 cm
Hardcover
€ 25,00 (D)
ISBN
978-3-96033-004-2

 

 

 

 

 

 

 

Ich schaue keine Kochsendungen im Fernsehen, daher ist mir die passende Sendung zu diesem Buch auch nicht bekannt. Aber hier geht es ja auch nicht um die Sendung, sondern um das „Best of“ daraus, dass jetzt im Tre-Torri-Verlag unter dem Titel „ Das große Kochbuch“ erschienen ist.

Der erste Eindruck war schon mal sehr positiv und zur Jahreszeit passend steht auf S. 21 das Rezept für Kürbiscremesuppe. Hier braucht man anfangs erst etwas Muskelkraft, denn der Hokkaido-Kürbis wehrt sich immer etwas, bevor man ihn aufschneiden und „entkernen“ kann. Ist das erst einmal gelungen, ist die Zubereitung einfach und das Geschmackserlebnis einfach nur mmmmmh!

Wer gerne Linsensuppe isst und sie nur aus der „Dose“ kennt, erfährt auf S. 37 wie man sie selbst herstellen kann, was kein großer Kraftakt ist, nur ein wenig Zeitplanung ist hier gefragt, denn Linsen weicht man am besten eine Nacht vor der Zubereitung ein.

Mal ganz ehrlich, wer macht sich die Mühe und bereitet zum Grillen etc. Krautsalat selbst zu. Die meisten die ich gefragt habe, holten den fertigen Salat aus dem Supermarkt. Aber auch hier gilt, Selbermachen ist nicht schwer, nur „durchziehen“ sollte der Salat vor dem Verzehr so ein paar Stunden. Das Rezept habe ich selbst ausprobiert und der Salat schmeckt garantiert nicht nur zum Grillen!

Seitdem ich entdeckt habe wie einfach die Zubereitung von Bulgur ist, bin ich immer an Rezeptvariationen interessiert. Im Buch auf S. 60 findet man Tabouleh, eine Beilage aus Bulgur und Gemüse etc., die uns sehr allen gut geschmeckt hat und nun öfters auf den Tisch kommt.

Besonders gut hat mir übrigens gefallen, dass es hier ein  Kapitel nur für die Zubereitung von Kartoffeln gibt. Besonders Reibekuchen mit Apfelkompott hat mich in meine Kindheit zurückversetzt, als ich bei meiner aus Ostpreußen stammende Oma das Kochen gelernt habe. Und ihr Motto war immer: Wer schon Kartoffeln richtig schälen (mit einem Messer und nicht mit einem Sparschäler) und Salzkartoffeln kochen kann, der hat schon viel gelernt…. Und so hat sie mich immer weiter ermutigt, auch mal andere Gerichte zuzubereiten, was mit ihr zusammen immer besonders viel Spaß gemacht hat….

Nun aber zurück diesem Kochbuch:

Ich bin sicher für jeden Geschmack ist hier im Buch ein Gericht vorhanden, denn nach dem Inhaltsmotto der vier Kochprofis: „Vorneweg, dazu, mittendrin und danach“ gibt es reichlich appetitlich aussehende Rezeptvorschläge, die gut nachzuarbeiten sind, so dass sich auch Kochanfänger durchaus trauen sollten, das eine oder andere mal zuzubereiten.

Fazit: Optisch sehr ansprechend, mit eine Vielzahl von Rezeptvorschlägen, die mich geschmacklich überzeugt haben, so dass ich das große Kochbuch nur empfehlen kann!

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Sweet & Easy- Enie backt: Meine neuen Backrezepte

 

Tre Torri
160 Seiten
zahlr. Farbfotos
21,0 x 26,0 cm
Hardcover
€ 19,90 (D) | € 20,50 (A)
ISBN
978-3-96033-000-4

 

 

 

 

Es ist schon etwas her, da habe ich hier das Kochbuch über Enies Partyrezepte vorgestellt.

Nun hat Enie van de Meiklokjes sich wieder selbst übertroffen, denn das aktuell erschienene Buch „Meine neuen Backrezepte“ bekommt von mir die volle Punktzahl. Schon beim ersten Durchblättern des farbenfroh gestalteten Buches bleibt man auf der einen oder anderen Seite „hängen“, denn quer über den Erdball scheint sie sich hat inspirieren lassen, so findet man z.B.  japanische Cookies, amerikanische Sammies, italienische Lemonies, keltische Brioche  u.v.m.

Das Vorwort ist von der Autorin selbst und dann geht auch gleich los mit „Chocolate Chip Cookie Shots“.

Aber nicht nur Rezepte für Süßes hat Enie aufgeschrieben, sondern auch Herzhaftes wie  z.B. Stulle mit Paprika-Ei Blume, Zwiebelkuchen-Muffins (einfach herzustellen, aber leider auch ganz schnell aufgegessen, da einfach nur lecker!) oder zahlreiche Brotvariationen kann man hier finden.

Am Wochenende habe ich drei Kuchen aus diesem Buch nachgebacken und mir „Testesser“ eingeladen, denn so eine große Menge Süßes, will schon bewältigt werden….

Meike Bergmann für Tre Torri

Foto: Meike Bergmann für Tre Torri

Auf Seite 15 findet man das Rezept zu „Apple Wacky Cake“. Das Besondere daran ist, dass alle Zutaten gleich in der Backform verrührt werden! Dieser Kuchen kommt ganz ohne Zugabe von Ei, Butter oder Milch aus und trotzdem kann sich das Ergebnis sehen und besonders auch schmecken lassen. Allerdings ist der Kuchen zwar „vegan“, aber mit einem dicken Klacks Sahne obendrauf schmeckt dieser Apfelkuchen noch mal so gut.

 

„Saftiger Karottenkuchen“ auf Seite 115 und „Möhrengugelhupf mit Käsekuchenfüllung“ von Seite 63 sollten am besten einen Tag vor dem „Kaffeeklatsch“ zubereitet werden, damit alles schön durchziehen kann.

Besonders der Gugelhupf mit der Füllung ist wie ein „Überraschungskuchen“, denn seinen Inhalt sieht man ihm ja nicht an, was bei den kleinen Gästen besonders gut ankam.

Foto: Meike Bergmann für Tre Torri

Foto: Meike Bergmann für Tre Torri

Foto: Meike Bergmann für Tre Torri

Foto: Meike Bergmann für Tre Torri

Von den drei Kuchen waren am Ende nur noch Krümel über, was schon für sich spricht…

Mir hat das neue Backbuch von ENIE sehr gut gefallen, zumal neben den Rezepten auch noch hilfreiche Tipps stehen und die Bilder den Appetit anregen.  Mir ist es leicht gefallen, die oben beschriebenen Kuchen zuzubereiten, da durch die detaillierte Beschreibung das Gelingen garantiert ist.

Fazit: Volle Punktzahl für dieses Backbuch, das optisch und inhaltlich abwechslungsreich ist, außerdem wird man angeregt gleich mal das eine oder andere Rezept auszuprobieren!

 

 

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Marchesa Violante Guerrieri Gonzaga: Meine italienische Küche

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Tre Torri Verlag GmbH

208 Seiten

Hardcover: 21,0 x 28,0 cm

ISBN: ISBN 978-3-944628-76-9

€ 29,90 (D), € 30,50 (A)

 

 

 

 

 

Die Autorin dieses Buches lebt und wirkt als Malerin und Fotografin im Herzen von Rom. Doch ihre wahre Leidenschaft hat sie dem Kochen gewidmet. Nach einigen Reisen in Länder wie Frankreich oder China und durch den Besuch einiger bekannter Kochschulen hat sie sich dann ihren Traum von der eigenen Kochschule in ihrem Palazzo Taverna verwirklicht.

Dieses Buch gibt Einblick in ihre Kochkurse bzw. deren Gerichte, die sie dort aus der traditionellen italienischen Küche den begeisterten Teilnehmern näherbringt.

Durch die ansprechenden Bilder gleich zu Beginn und besonders vom Campo de Fiori, dem Marktplatz, wo sich eine Vielzahl von Marktständen aneinanderreihen, bekommt man Lust darauf sich von den folgenden Rezepten inspirieren zu lassen.

Wir bei uns zuhause lieben Caprese bzw. Tomaten mit Mozzarella und wenn möglich mit dem guten Büffel-Mozzarella. Leider bekommt am ihn nicht immer, aber wenn, dann genießen wir ihn so, wie er hier im Rezept auf Seite 15 aufgeschrieben ist.

Seitdem ich das erste Mal Bruchetta gegessen habe, wird bei uns „altes“ Weißbrot o.ä. weiter verarbeitet und auf Seite 21 gibt es einen leckeren Vorschlag um „Geröstete Brotscheiben mit Tomaten und Olivenöl“ zu genießen.

Besonders gut hat mir die Rezeptidee auf Seite 26 „Brie im Blätterteig“ gefallen, denn durch das Fertigprodukt (Blätterteig) aus dem Kühlregal ist es schnell hergestellt und war eine willkommene Leckerei als überraschend Besuch eintraf.

Aus Seite 67 befindet sich das Rezept für Lauch-Kartoffel-Cremesuppe. Diese Suppe kann man warm oder kalt genießen. Sie ist recht schnell zubereitet und leider auch schnell aufgegessen, so dass beim nächsten Mal gleich die doppelte Menge an Zutaten in den Topf wandern wird. Echt lecker!

Ich könnte über die mehr als 70 Rezepte noch weiter schwärmen, aber auf die Birnentorte als krönenden Abschluss möchte ich noch hinweisen. Man findet die Anleitung dazu auf Seite 201. Und dass die Autorin sich viel auf ihren Reisen hat geschmacklich inspirieren lassen, merkt man auch daran, dass man nicht nur „rein“ bzw. typische italienische Gerichte vorgestellt bekommt, sondern auch z.B. „Linzer Torte“, was ich aber nicht schlimm finde, denn das Buch heißt ja „Meine italienische Küche“ und da jeder einen anderen Geschmack hat und seine Vorlieben, darf so ein Rezept hier durchaus stehen.

Ich lese gern in Rezeptbüchern und lasse mich inspirieren und diesmal wird man auch noch gleich nach Italien katapultiert, denn das reich bebilderte Buch ist nicht nur Kochbuch, sondern ein schönes „Bilderbuch“ mit sehr leckeren Rezepten, dass ich nur empfehlen kann.

Fazit: Empfehlenswertes „Bilderbuch“ mit inspirierenden und leckeren Rezepten!

 

 

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Sunil Vijayakar: Eis am Stiel selbst gemacht

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Jetzt da endlich die Sonne zum Vorschein gekommen ist und die Temperaturen erfreulich in die Höhe gestiegen sind, da bekommt man schon mal wieder Lust auf ein leckeres Eis.

Da kommt das Set bestehend aus dem Rezeptbuch „Eis am Stiel “ und einer Eisform mit vier „Fächern“ gerade recht und lockt mit „Selbst gemacht und Einfach lecker“.

Anfangs erfährt man wie es überhaupt zu dem Phänomen „Eis am Stiel“ gekommen ist.

 Ein ganz wichtiger Bestandteil von selbstgemachtem Eis ist „Läuterzucker“. Wie man ihn herstellt und wozu er dient, wird gleich danach anschaulich erklärt.

Vor den eigentlichen Rezepten gibt es noch Tipps und Tricks und man erfährt welche Behältnisse sich am besten zum Herstellen von Eis eignen.

Die Rezepte sind in die Rubriken: Frisch und fruchtig, Herrlich cremig, Exotisch und spritzig und Cocktails am Stiel aufgeteilt.

Das Rezept für„Jamaika-Eis“ gleich auf Seite 16 klang schon mal interessant, schnell wurden die Zutaten (Pfirsiche aus der Dose und Erdbeeren und Kiwis als frisches Obst) eingekauft und ich habe mich an die Arbeit gemacht: Allerdings habe ich erst nach dem „Zerkleinern und Pürieren“ gelesen, dass die Menge auf acht Förmchen verteilt werden soll, was natürlich schwierig ist, wenn man nur die in diesem Set beiliegende  vierteilige Form hat.

Da war guter Rat teuer und so habe die Eisform  befüllt und den Rest der pürierten Früchte habe ich dann unter Joghurt gerührt und als Dessert gereicht.

Dann ging es nach der Einfrierzeit darum das Eis am Stil aus der Form zu bekommen. Dazu habe ich die ganze Form für einige Minuten in heißes Wasser gestellt, so war das Herauslösen kein Problem und das Eis schmeckte fruchtig lecker.

Allerdings ist durch die vier zusammenhängenden Eisförmchen es kaum möglich nur eins so anzutauen, dass man nur ein Eis herausnehmen kann, was schade ist, denn bei uns sind nicht immer gleich vier Naschkatzen auf einmal vor Ort um diese Leckereien zu genießen.

Wegen der oben beschriebenen Füllmengenabweichung habe mir die Rezepte im Buch noch einmal genauer angesehen und siehe da, alle im Buch vorkommenden Rezepte sind für acht Förmchen vorgesehen! 

Ein Rezept wollte ich aber unbedingt noch ausprobieren und deshalb habe ich mir die Mühe gemacht und „Himmlische Schokosünden“ mengenmäßig für vier Förmchen umgerechnet.

Das Befüllen der beiliegenden Eisform gelingt gut und auch das Herauslösen nach dem Einfrieren war wieder kein Problem wenn man denn gleich alle vier Eis genießen möchte….

Die Idee Eis selbst zu machen und wie hier gleich passend eine Eisform dazu zu bekommen finde ich im Prinzip gut, allerdings sollten dann die Rezepte auch portionsmäßig  auf die Form angepasst sein. Bei der beiliegenden Vierfachform wäre es auch schöner gewesen, wenn es vier einzelne Förmchen oder ineinander „gehakte“ Teile gewesen wären, damit man auch nur ein einzelnes Eis am Stiel entnehmen kann.

Fazit: Set-Idee gut, Rezepte lecker und gut nachzuarbeiten, allerdings sollten Form und Rezeptvorschläge besser aufeinander abgestimmt sein!

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Kochbuch-Set: Kleine Aufläufe

 

Kleine Auflaeufe-Set von Ulrike Bueltjer
€ 7,99 (D)
 ISBN: 978-3-8094-3032-2
Bassermann

 

 

 

 

 

 

 

 

Das Kochbuch „Kleine Aufläufe“ ist als Set kombiniert mit einer auf die Rezepte abgestimmte Backform.

Schon beim ersten Durchblättern des Kochbuchs läuft einem das Wasser im Mund zusammen!

Auf den ersten Seiten findet man eine sehr geschickte tabellarische Aufstellung der gesamten Rezeptsammlung.  Aus der kann man schon auf den ersten Blick erkennen um was für einen Auflauf es sich handelt, denn ob deftig, schnell, preiswert oder unter 500 kcal sind nur einige Rubriken aus der Einteilung. Es gibt Rezeptvorschläge mit Fleisch, Fisch oder auch nur vegetarisch, so dass für jeden Geschmack etwas zu finden ist.

Bevor die Rezepte losgehen, gibt es noch Tipps und Tricks und eine kleine Käsekunde, die ich sehr hilfreich fand.

Ich liebe Moussaka und da kam mir der Rezeptvorschlag von Seite 16 gerade recht. Das Lammhack habe ich durch Rindermett ersetzt. Leider habe ich auch keine frische Minze auftreiben können, aber sonst alle Zutaten wie in der sehr gut erklärten Anleitung verarbeitet. Einen Nachteil hat so ein Auflauf allerdings, wenn er aus dem Ofen kommt, ist er einfach zu heiß um gleich gegessen zu werden. Aber nach einer kurzen Abkühlzeit ist er einfach nur lecker!

Besonders gut hat uns auch der Leberkäseauflauf von Seite 21 geschmeckt. Er ist einfach herzustellen, man braucht keine ausgefallenen Zutaten und man kann ihn nach ca. einer halben Stunde schon servieren.

Für die Fischliebhaber finden sich hier interessant klingende Rezeptvorschläge wie z.B. Matjes-Kartoffel-Auflauf, Fisch-Krabben-Auflauf oder auch Lengfisch mit Käsekruste uvm.

Die beiliegende Backform lässt sich nach dem Gebrauch sehr gut reinigen, was gerade bei geschmolzenem eingebranntem Käse nicht immer so ganz einfach ist.

Mich hat dieses Kochbuch-Set überzeugt, denn die unterschiedlichen Rezepte sehen schon auf den  Abbildungen alle sehr lecker aus und lassen sich gut nachbereiten. Da die Backform gleich dabei ist, kann sich auch der Preis sehen lassen und das Set ist somit für mich eine gelungene Kombination. Ich könnte mir auch vorstellen, dass dieses Kochbuch-Set sich auch gut als Mitbringsel für Kochbegeisterte eignet, denn Auflauf mag doch jeder!

Fazit: Empfehlenswertes Kochbuch-Set: Leckere und gut nachzuarbeitende Rezept-Ideen kombiniert mit einer zu den Rezepten passenden Backform!

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